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Dies war nun wirklich ein Erlebnis besonderer Art, das sich uns im Bürgerhaus in Bischoffsheim offenbarte.
Die Vorgruppe "Summerwine" heizte gleich mit dem ersten Titel kräftig ein: "I love Rock´n Roll", und die meisten fühlten mit diesem Titel mit. So ging es dann auch weiter. Alle Songs aufzuzählen wäre etwas schwierig, aber es waren z.B. "Summer of 69", "Hier kommt Alex" und "Appologize" dabei. Die Stimmung ging eigentlich nie um und ich muss sagen, obwohl ich natürlich auf die Queenkings wartete, fand ich diese "Vorgruppe" richtig klasse. Die dürfen uns ruhig mal wieder einheizen.

Aber dann ging es los. Die Bühne wurde leicht umgebaut, "Summerwine" packten ihr Equipment ein, und die Queenkings ihres aus. Nun packte uns wieder das Gänsehaut-Gefühl. Da wir diesmal leider keinen Blick auf die Setliste werfen konnten, mussten wir uns überraschen lassen, mit welchem Titel dieser Abend eröffnet werden sollte. Große Freude: "One vision". Geil. Die Gänsehaut wich Elefantenpickel und die Freude kannte keine Grenzen. Da waren sie wieder. Und ich muss zugeben, so hatte ich die Band noch nicht erlebt. Es lag sicher nicht nur an der Auswahl der Titel. Da waren z.B. Songs wie „Stone cold crazy“, "Too much love will kill you" und "Anotherone bites the dust". Letzteres natürlich mit Roy´s Solo, das uns mal wieder aus den Socken haute. Mann oh Mann. Das waren keine Flugzeuge mehr, sondern richtige Düsenflieger. Die ganze Band schien vor lauter Spritzigkeit zu explodieren! Der "Millionaire Waltz“ durfte nicht fehlen, ebenso wie "Who wants to live forever" und natürlich unsere "Bohemian Rhapsody". Ohne Pause rockten die sechs die Bühne und ließen so manchen Zuschauer in Schweiß ausbrechen. (Oder lag das an der Temperatur?) Ohne Frage vermissten wir Jochen, aber was Matthi uns hier bot, war wirklich vom Allerfeinsten. Er strahlte über das ganze Gesicht, verausgabte sich bei jedem Titel und ließ uns mit jeder Faser spüren, wie viel Spaß er bei der "Arbeit" hat. Mirko schien einen Clown mit Monsterfüllung gefrühstückt zu haben, Frank ließ sich sicher gerne davon anstecken und Roy wurde wilder denn je.
(Habt ihr was gemerkt? Diesmal ratter ich nicht die gesamte Setliste herunter, sondern versuche Euch ein wenig die Stimmung dieses fantastischen Abends rüberzubringen.)

Nicht vergessen möchte ich Susann, die mit ihrer wunderbaren Stimme die zwei Stücke "These are the days" und "Under Pressure" zelebrierte. Aber nicht nur das. Es macht uns immer wieder große Freude, wenn wir sie hinter Roy lachen und tanzen sehen. Liebe Susann, Du stehst zwar meistens im Hintergrund, aber wenn Du dann Deine Stimme zu den zwei Stücken erhebst, ist das immer wieder ein Genuß!!
Zu meiner großen Freude fehlte mein Lieblingslied auch an diesem Abend nicht, und "Love of my life" schnurrte zart an unser Gehör. Frank legte ein gigantisches Solo hin, Matthi ließ sich nicht lumpen, und tat es ihm nach. Sehr zur Freude meines kleinen Nachbarn, der selber auch Schlagzeug spielt und seinen Mund vor lauter Staunen nicht mehr zu bekam. Später gab es für ihn noch ein Autogramm von Matthi und von mir das Versprechen, dass ich ihm einen Schlagzeugstick schicke, sobald Matthi einen entbehren kann.

Wie zuvor schon erwähnt, gab es während des Konzertes einen richtigen Hammersong mit "Stone cold crazy". Aber als Zugabe haute man uns "Sheer heart attack" um die Ohren. Dazu wieder Ausgelassenheit auf der gesamten Bühne. Roy spielte auf dem Rücken, Frank flippte mal wieder komplett aus, und die anderen rockten, was das Zeug hielt. Zwischendurch war Roy verschwunden und stand plötzlich auf einer der Boxen. Hier flogen mal wieder die Haare und dem Publikum in seiner Nähe wehte eine kühle Brise um die Nase. (Nein, Mirko, ihr habt nicht gestunken. Und wie ein A-loch hast Du auch nicht ausgesehen!!!)
Nach "We will rock you" und "We are the champions" war dann leider Schluß. Für unseren Geschmack viel zu schnell. Aber am Dienstag sehe ich die Band ja schon wieder. Und am Samstag, und...


geschrieben von Tatjana

Am Keyboard - unser Tastengott Christof


Gnadenlos gut - Susann


Der Herr der Bass-Saiten - Roy


Gab alles - Matthi


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