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Die Queenkings in Lorsch

So, geschafft. Die ach so lange Wartezeit ( immerhin fast 4 Wochen) ist vorbei: Endlich wieder Queenkings-Time!!
Also, nichts wie ins Auto, Klimaanlage an, Navi programmiert und los. Aber welche Strasse geben wir ins Nabi ein? Sch... Nicht nachgeschaut. Egal, irgendwie finden wir das Zelt schon. Und so war es auch. Nach einer Ehrenrunde durch den Ort lag das große Zelt auf der linken Seite und wir fanden auch einen Parkplatz. (Kein Wunder, wir waren natürlich mal wieder viel zu früh da).
Nach und nach trudelten dann auch noch mehr Leute ein, so dass wir uns nicht mehr so verloren vorkamen.
Dann konnten wir endlich rein. Wir kamen uns vor, wie in einem Zirkus. Der Boden war mit Rindenmulch ausgelegt, ein paar Stehtische standen herum und unsere Vorfreude wuchs mit jedem Moment. Schon ließ sich das ein oder andere Bandmitglied blicken.

Mit „One vision“ ging es relativ pünktlich los. Gänsehaut pur!! “I want to break free“ und „Somebody to love“ begeisterten uns ebenso wie „Death on two legs” gefolgt von „Killer Queen“. Dann das, worauf ich mich schon gefreut hatte: „Anotherone bites the dust“ mit einem geilen Bass-Solo von Roy!!
Und es wurde Zeit für unser Goldkehlchen. Susann und Mirko zelebrierten „Under pressure“.
Bei „Love of my life“ durfte kräftig gekuschelt werden, denn die nächsten Lieder laden eher zum tanzen ein. „´39“ und „Crazy little thing“.
Wer bisher unseren Matthi noch nicht so richtig erleben konnte, dem blieb nun der Mund offen stehen. Es ist ja nicht nur sein unglaublicher Charme, er bringt auch noch so viel Schwung, Freude und Spaß mit.... Bei „Millionaire Waltz“ verließ er mal eben kurzerhand sein Schlagzeug und gesellte sich zu Susann, die vor lauter Verblüffung fast vergass zu singen. Die Beiden legten einen Waltzer auf´s Parkett und alle, außer Roy, waren begeistert.
(Er hatte es nicht bemerkt und war ziemlich erstaunt, als er sich rumdrehte und das alles sah)
Es folgten „Don´t Stopp me now“, „These are the days“ und „I want it all“. Zwischendurch eine kurze Pause, denn die Getränke müssen ja irgendwie auch wieder raus.
Mirko schien einen Clown zum Frühstück verspeist zu haben. Manchmal geht es halt mit ihm durch....
Weiter gings mit „A kind of magic“ und „Breakthru“. Bei „ Too much love will kill you“ bekam Matthi einen total verträumten Gesichtsausdruck. Einfach nur süß! Nach „You don´t fool me“ und „Living on my own“ dachten wir gemeinsam an alle die, denen es nicht so gut geht. (Die z.B. eine Ohrenentzündung haben....) Vor allem dachten wir an Michael Jackson und natürlich an Freddy. Frank legte sich bei „Who wants to life forever“ so richtig ins Zeug, und machte sich für sein Solo warm. Wieder mal einsame Spitze, gigantisch....

Natürlich darf die „Bohemian Rhapsody“ nicht fehlen, ebenso wenig wir „Radio GAGA“, welches Roy mit einem Sprung beendete.
Man ging von der Bühne. Hihihi, das habt ihr euch so gedacht, was? Nichts da. Wir wollen noch mehr. Genau: „The show must go on“ und......... “SHEER HEART ATTACK”. Mann, was für ein Hammer Lied. Die Band führte sich auf, als wäre es das letzte, was sie jemals spielen wollten. Frank und Mirko lieferten sich ein Mikroständer – Gitarren-Duell, Roy kniete sogar vor Mirko und spielte hinterm Rücken weiter. Junge, Junge, das glaubt uns kein Mensch. Aber wer gemeint hat, wir könnten uns jetzt wieder beruhigen, der wurde eines besseren belehrt, denn Matthi Schmidt (Mit DT) legte zu seinem Solo los. Nicht, dass er bisher geschlafen hätte, oh nein. Den Kerl kann man nicht übersehen bzw. überhören.
Aber wenn er mit seinem Solo dran ist, hat man das Gefühl, er lebt in einer anderen Welt. Was der aus den Drums rausholt ist einfach nur GEIL! Am liebsten würde er nicht mehr aufhören, aber irgendwann stand Mirko dann wieder auf der Bühne, so dass er sich nocheinmal so richtig verausgabte, den riesigen Applaus einsteckte und sich wieder in den Dienst der Band stellte. Naja, „We will rock you“ und „We are the Champions“ leiten ja leider immer den Schluss ein, aber morgen sind wir wieder dabei.

geschrieben von Tatjana

Das Zelt wurde gerockt - die Band in Action


Christof - Tastengott im Nebel


Susann und Matthi - beim Walzer


Anbetungswürdig? - Roy kniet nieder


Es war einmal...
As it began
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