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... und ein Junggesellinnen-Abschied...

Wo sind wir denn hier gelandet? Wo man hinschaut: Wald.
Aber das Navi war sich sicher, dass wir hier richtig sind. Also, Augen zu und durch.
(Meine Augen waren natürlich offen, wie hätte ich sonst fahren sollen?)
Und endlich, da parken Autos , und die Hinweisschilder auf das Sportgelände waren auch nicht zu übersehen. Noch waren genug Parkplätze frei und wir suchten uns den schönsten aus. Nur noch ein kurzes Stück zu Fuß und wir sind da.
Natürlich war noch kein Einlass, und so standen wir noch ein wenig draußen herum und freuten uns auf einen hoffentlich schönen Konzertabend mit unserer Lieblingsband. Lothar und Konny kamen kurz nach uns und gemeinsam stürmten wir das Zelt. (Nein, wir sind ganz gesittet reingegangen!! Stürmen hört sich aber besser an. Hihi)
Der Platz vor der Bühne ist uns!! Schön kuschelig und gemütlich, weil Blumenkästen und die großen Boxen da rumstanden. Macht aber nichts, für uns reicht es schon.
Der Soundcheck ging los, und wir bekamen einen kleinen Vorgeschmack auf das, was uns erwarten sollte. Sehr laut, sehr schön!! Für mich ist der Soundcheck immer ein ganz besonderer Genuß, weil wir dann auch mal die Stimmen derer hören können, die sonst leider nicht zu hören sind. (Christof, Roy).
Super, auch „I was born to love you“ wurde geprobt. Ein kurzer Blick in die Runde. Wildfremde Menschen lächeln uns zu, alle sind begeistert und man kann ihnen die Vorfreude und die Überraschung ansehen. Tja, es gibt tatsächlich noch Menschen, die die Queenkings noch nicht kennen. (Ha, die werden sich noch wundern...)
Nun heißt es warten. Zwischendurch sieht man ein Bandmitglied mit einem Teller durch das Zelt laufen, Mirko sitzt im Publikum.
Und dann, irgendetwas bewegte mich dazu, mich umzudrehen. Nanu, wer steht denn da im Bandeingang? Kai Kessler!! (Wer ihn nicht kennt, dem sei erklärt, dass Kai der Ersatzbassist ist, falls Roy mal nicht da ist) Große Freude, denn mit ihm hätten wir hier heute nicht gerechnet.

Und endlich ging es los. Der Funke sprang von Beginn an auf das Publikum über. Mit „We will rock you“ und „Tie your mother down“ wurde die Stimmung kräftig angeheizt. „Somebody to love“ und „Killer Queen“ taten das Übrige dazu. Spätestens jetzt saß sicher niemand mehr auf der Bank. (Kleiner Scherz, wir sind schließlich auf einem Fußballplatz...) Und dann das Bass-Solo bei „Anotherone bites the dust“. Etwas anders als sonst, aber mit mindestens genau so viel Schmiß. (Ich befürchte, dass mir öfter mal der Mund offen gestanden hat. Aber sicher nicht nur mir. Auch Kai kam aus dem Dauergrinsen nicht mehr raus). Einfach nur noch super geil. Mittlerweile gehen mir echt die Superlative für diese Band aus...
Aber was macht denn Susann da? Nase zu und springen? Das Schwimmbad war letzte Woche!! Wie gut, dass Mirko ihre Hand hielt. „Under pressure“ war mal wieder super schön!! Plötzlich war hinter mir Unruhe. Ein paar Frauen gestikulierten wild mit den Händen und schienen irgendein Bedürfnis zu haben. Mirko hatte schließlich ein Einsehen und wollte wissen, was die Damen für Probleme haben. KEINE!!
Ganz im Gegenteil. Eine von ihnen feierte heute ihren Junggesellinnen-Abschied. Das ließ sich Mirko natürlich nicht zweimal sagen und lud die Braut kurzerhand auf die Bühne ein. Ihr Outfit lässt sich hier nicht so eindeutig erklären, aber sie hatte einige String-Tangas um die Hüfte gebunden, diverse Hygieneartikel baumelten an ihr herunter und sie strahlte über das ganze Gesicht. Sie hieß Alex und feierte, wie gesagt, ihren letzten Tag in „Freiheit“. Das nächste Lied war nur für sie. „I was born to love you“. Ich glaube, im Zelt war niemand, der ihr dieses Glück nicht gegönnt hätte. (Das Foto spricht wohl Bände). Total beglückt verließ sie nach dem Lied die Bühne und ließ sich von ihren Freundinnen umlagern.
„These are the days“ und “Love of my life” brachten uns zum träumen, während uns das nächste Stück wieder in die Realität zurück brachte. Ein Lied für Matthi, der, laut Mirko, auch ein „Crazy little thing“ ist. Dann wurde geschunkelt, (Millionaire Waltz). Leider ohne Matthi und Susann. (Siehe Bericht Lorsch)
Nach „Don´t Stop me now“ war erst mal Pause und der Run auf den Toilettenwagen ging los.

Und weiter geht’s!!! „I want it all“ (klar, wir auch, und zwar sofort) Zwischenzeitlich hatte jemand Mirko aufgeklärt, dass der Ort nicht Oberstetten heißt, sondern Oberstedten, mit einem langen E. Er ist ja lernfähig und gab sich im Verlauf des Abends wirklich viel Mühe.
„I want to break free“ und „A kind of magic“ gingen vorüber. Bei “Too much love will kill you” kamen wir wieder ins träumen. Gefolgt von „Living on my own“.
Viel Jubel bei der Vorstellung der einzelnen Musiker. Jeder gab etwas zum Besten und konnte so mal einen extra Applaus für sich einheimsen.
Frank war dran und servierte uns mit viel Gefühl „Who wants to live forever“ gefolgt von seinem gigantischen Gitarrensolo.
Noch schöner als bei den Fischer-Chören erklang bei der „Bohemian Rhapsody“ das „MAMA“. Nach „Radio GAGA“ kurzes break, aber die Band ließ sich nicht lange bitten und erklärte uns „The show must go on“ RICHTIG!!! Von uns aus noch Stunden. Zu „Sheer heart attack“ gibt es, glaube ich, nicht mehr viel zu sagen. Nicht von dieser Welt!! Und wieder dieser Hüftschwung! Ich konnte schon nicht mehr hinsehen. (L... mich an den Füßen! Echt heftig.) Puh, kurze Verschnaufpause bei Matthis Solo. Nur genießen und sich an diesem Spaßvogel mit Schlagzeug-Sticks und Krawatte erfreuen. So etwas hat die Welt noch nicht gesehen und gehört. (Seht ihr? Mir fehlen die Worte).
Tja, dann das Unvermeidliche: Matthi geht in „We will rock you“ über und „We are the champions“ bildet wie immer den Schluß. Aber wenn Roy dann Trainer beim FC 09 Oberstedten ist, muss man dieses Lied ja beherrschen.

Bis zum nächsten Mal!


geschrieben von Tatjana

Immer ein Lächeln parat - Matthi


Immer wieder fantastisch - Christof an den Tasten


That's Rock'n Roll - Die Band drehte auf


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