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… beim Junggesellenverein…

Der 01.08. war endlich da. Mein Geburtstag! Und was gibt es Schöneres, als mit der Band seines Vertrauens diesen Tag zu verbringen? NICHTS!! GENAU!!
Also, nichts wie ins Auto und nach Bornheim gefahren. Wie gut, dass meine Eltern noch in Burscheid wohnen, sonst hätten wir nachts noch nach hause fahren müssen. So hatten wir eine schöne Unterkunft.
Gegen 18.00 Uhr trudelten wir vor dem Festzelt ein.
Schon beim Aussteigen hörten wir „Sheer heart attack“ und waren begeistert. So stellt man sich einen schönen Empfang vor.
Natürlich war noch kein Einlass, aber einen Kaffee könnten wir brauchen. Es gab keinen!!
OK. Aber eine Eisdiele gab es auch nicht. Shit!

Nachdem die Band aus dem Zelt gekommen war, sahen wir Christof mit einer Manschette um das Handgelenk. Panisch erkundigten wir uns bei ihm, aber es wäre alles OK! Wo war Frank? Und wo ist Roy? Fragen über Fragen. Christof gab uns netterweise Auskunft. Frank ist nicht da, dafür jemand anderes. (Wir lernen ihn später noch kennen) Und Roy? Der kommt später.
Ich glaube, diesen Felsbrocken konnte man meilenweit plumpsen hören. Mein Geburtstag und kein Roy? Das wäre ja ein Ding!! Aber ich war beruhigt und wir warteten geduldig, bis wir rein dürften.
Die Luft war zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr die Beste, aber noch auszuhalten. (dazu kommen wir später noch)
Als es dann richtig losging mit der Livemusik waren wir doch ziemlich beeindruckt. Die Band „Hot peppers“ heizte uns mächtig ein. Die zwei Sängerinnen entpuppten sich als wirklich tolle Stimmen und die Musiker waren auch nicht von schlechten Eltern. Nach einigen kleinen technischen Problemchen lief auch alles reibungslos, und die Gruppe unterhielt uns mit einem Gemisch aus sämtlichen Musikrichtungen. Wirklich klasse!!
Dann der Einmarsch des Maipaares und dem Gefolge. Für so etwas muss man einfach geboren sein, denn mit viel Trara und Blasmusik marschierten die Majestäten ein. (Incl. Fahnenschwenker) Sehr eindrucksvoll. Hat mich ein wenig an die Faschingsumzüge erinnert, war aber wirklich nicht schlecht.
Mittendrin Jens, mit dem ich schon im Vorfeld Mailkontakt hatte. (Wegen der Karten im Vorverkauf). Alle hatten einen Riesenspaß und waren gut drauf.
Um 22.00 Uhr dann endlich (nicht, weil die anderen nicht gut waren, endlich nur deswegen, weil wir uns auf die Queenkings gefreut hatten!!) der Sturm auf die vorderen Plätze. Mann oh Mann, das hatte ich auch noch nicht erlebt. Sofort waren alle Plätze vor der Bühne belegt.
Auch hinter uns... Kein Durchkommen mehr.
Und es wurde immer heißer. Nur vom Rumstehen begann der Schweiß zu laufen. Man musste sich noch nichtmal bewegen und stand schon im Wasser. Die arme Band.

Zu „One vision“ ging es los. Keiner saß mehr auf den Bänken. „I want to break free“ verlief reibungslos. Fast jeder war textsicher und sang lauthals mit. Natürlich wieder mit Hinweis auf unser „Crazy litte thing“ Matthi wurde dieses Lied angekündigt und „Killer Queen“ schloss sich an. Ein Blick auf die Setliste und meine Laune sank. „Anotherone bites the dust“ ohne Solo.
Schon wieder nicht!!
Inzwischen hielt es auch die Majestäten nicht mehr auf ihren Thronen.
Mit einer Holzgitarre im Kleinformat fegte Jens über die Bühne und machte unseren Jungs ganz schön Konkurrenz. Auch die anderen (Prinzen?) tobten herum. Die Stimmung war fantastisch und ausgelassen. Das färbte auf alle ab und ich glaube, es gab niemanden mehr, der davon nicht angesteckt wurde. Der Schweiß floss in Strömen und selbst Roy war inzwischen nicht mehr trocken. (Was Mirko natürlich wieder zu einigen Bemerkungen hinriss. Zu welchen, kann man sich ja denken..) „Under pressure“ und „These are the days“ gingen vorüber, (Vielen Dank Susann, wie immer königlich!) Nun noch der Hinweis auf den Ersatzmann an der Gitarre. Wie gesagt, Frank war nicht da. Sein Name ist Florian Zenker und wie man mir mitteilte, hat er auch schon beim Musical mitgespielt. Rein musikalisch war überhaupt nichts auszusetzen, aber auf den Blödsinn, den Mirko sonst immer mit Frank macht, mussten wir verzichten. Florian scheint eher von der ruhigen Sorte zu sein. Aber echt super!!
Und es wurde immer heißer!!! Ich glaube, eine Sauna ist nichts dagegen!
Wie war das mit der Satzung dieses Vereins? Ausscheiden nur durch Tod oder durch Heirat.
Interessante Reihenfolge... Heirat? Zwei Junggesellenabschiede gab es an diesem Abend.
Tja, die Beiden scheiden dann wohl aus dem Verein aus!

Nach „I want it all“ wurde es magisch, denn „A kind of magic“ folgte.
Dann der große Moment für das Publikum. „Who wants to live forever“ und „Bohemian Rhapsody“ kamen. Ich muss sagen, es war Gänsehautfeeling pur. Ich habe es bisher noch nie erlebt, dass ein Publikum so laut, so begeistert und so richtig mitgesungen hat. Es war ein riesen Chor, der da sang. Unglaublich!! Wenn man selber nicht gesungen hat, konnte man die Stimmung nicht nur fühlen, sondern auch hören. Ich war ja inzwischen schon bei so einigen Konzerten dabei, aber dieses Empfinden hatte ich noch nie. So viele Menschen sangen wie einer.
Nana, wer flüstert denn da? Roy und Mirko! Was gab es denn da so Wichtiges zu besprechen?
HA! Kleine Änderung der Setliste. „Living on my own“ wurde eingefügt. Mirko stellte jeden einzelnen vor. Und da war es: Ein kleines Bass-Solo. Ein riesen Schlagzeugsolo dagegen von Matthi. (Da tauchen so kleine Bilder aus der Muppets Show auf. Wie hieß der Schlagzeuger noch? Das Tier?) Wie ein Wilder hämmerte Matthi drauf los. Christof streichelte über seine Tasten und auch Florian zeigte sein Können.
„Radio GAGA“ und Ende? NEEEE!!
Es wurde noch heißer. Die einzige Kühlung waren Roys und Susanns Haare und die Feuerbrunnen. Jaja, auch Feuer können kühlen. (War kein richtiges, sondern nur Papier in Form von Feuer, das angestrahlt und von Luft in Bewegung gebracht wurde.)
„We will rock you“ und „We are the champions“ kamen und damit unweigerlich das Ende dieses Wahnsinnsauftritts.
Doch hier spielte das Publikum nicht mit. Zugabe Rufe ohne Ende und die Band erhörte uns.
YES!! „Sheer heart attack!“ Das hatten wir uns doch gewünscht. (Und ich auch!)
Danach war Schluss. Mirko hatte bestimmt einiges abgenommen und Susann war sicher froh, als sie endlich an die frische Luft durfte. Auch die anderen brauchten erst mal ein Sauerstoffzelt.
Leider war nach dem Auftritt keine Unterhaltung mehr möglich, denn die „Hot Peppers“ spielten gleich weiter. (Das „Leider“ bezieht sich lediglich auf die Lautstärke, denn wie gesagt, die Band war klasse. Aber halt leider viel zu laut)
Und nun freuen wir uns auf das nächste Konzert.

geschrieben von Tatjana

Powervoll bei der Arbeit - Matthi


Wilde Zugabe - Sheer Heart Attack


Abschied nach einem grandiosen Auftritt - hier: Mirko, Florian und Christof


Wilder Wuppermannpark
22.15 Uhr... Linsengericht
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