StartseiteKonzertberichte


Oder doch die Beatles?

Wie immer, wenn der Südbahnhof ruft, sind wir zur Stelle. So auch am vergangenen Sonntag. Nachdem sich meine Kinder kurzfristig entschieden haben, doch mitzukommen, standen wir um 9.15 Uhr vor der Tür. Aber glaubt mal nicht, dass wir die ersten waren. Gisela war schon da, ebenso Petra, Michi und Heike. (Letztere gönnten sich aber erst mal ein Frühstück in der goldenen Schwinge...) Auch Horst stand schon vor der Tür. Große Begrüßung. Schön!! Solche Tage liebe ich. Da weiß man doch, warum man o oft zu den Konzerten fährt. Alleine die Begrüßung und dieses familiäre Gefühl hauen mich immer wieder um.

Da standen wir nun. Und standen und standen.... Zwischendurch kam noch Thomas vorbei, ließ sich aber nicht erweichen uns schon reinzulassen. (Ist ja klar) Aber schicke Brille!!!
Später kam auch Christof. Die Band stand am Hintereingang und wollte rein. Noch ein kleines Pläuschchen und weg war er wieder.
Allmählich füllte sich die Eingangshalle und prompt standen wieder viele vor dem zweiten Eingang. Aber nicht nur das. Stand ich vorher noch an 4. oder 5. Position, war ich plötzlich weiter hinten zu finden. Langsam reicht es!! Zum Glück hatte ich meine Kinder dabei. Die sind schneller, als ich. Wird schon klappen mit dem Tisch.
Mann, die Zeit verging wieder langsamer als sonst. Und es wurde voller und voller.
ENDLICH!!! Die Tür ging auf und meine Tochter stürzte hoch. JUBEL! „Unser“ Tisch war noch frei und wir konnten uns setzen und erst mal Luft holen. Bin halt nicht mehr die Jüngste...

Und dann ging es endlich los. Zu den Klängen von „One vision“ betraten unsere Helden die Bühne. Der Funken sprang auch sofort über und der Südbahnhof tobte.
Außer den bekannten Titeln verwöhnte uns die Band im ersten Set mit „Death on two legs“, „Father to son“ und „White Queen“. Natürlich durfte „Anotherone bites the dust“ nicht fehlen, und Roy präsentierte uns ganz neue Klänge bei seinem Solo. Hey, hey, das ging ab!!! So schnell, wie diese Finger über die Saiten fliegen, kann ja kein Mensch schauen.
PAUSE! Großer Run auf die Toiletten. Also wie immer.
Und schon ging es weiter. Schon beim ersten Lied des zweiten Sets „Tie your mother down“ standen die Leute auf. Geile Stimmung. Dauert sonst immer länger, aber wie gesagt, der Funken der Begeisterung war sofort da und brannte jegliche schlechte Laune weg.
Nach „Seven seas of Rhye“ mussten unsere Arme ran. „Spread your wings“ klar, wohin fliegen wir? Liebe Grüße an Waltraud. Ihre POMMEEES Geschichte wird sicher niemand mehr vergessen. Für alle anderen erklärte Mirko, was es damit auf sich hat. Das konnte er sich nicht verkneifen.
Und es kam. „Love of my life“ mit viiieeel Liebe gesungen von Mirko und Fank. Wie immer traumhaft schön. Bei „´39“ packten Anke und ich wieder unsere Pferde aus. Apropos Anke.
Die Arme. Nach einer OP an der Schulter war sie doch schwer gehandikapt. Schon im ersten Set nahm Mirko dies zur Gelegenheit eines kleinen Spotts auf ihre Kosten. Tja, wer den Schaden hat..... Aber Anke nimmt es nicht krumm. Laut Mirko wolle man in der ersten reihe nur Leute haben, die gesund sind...... Aber sie musste den Platz nicht räumen und winkte mit einer Hand kräftig mit. Auch Fotos machen mit einer Hand – kein Problem für sie. Außerdem lieh Mirko ihr zwischendurch mal eine Hand zum klatschen. Wer hat das schon?

Nun zu meiner Überschrift.
Was macht Robbie Williams bei einem Queenkings-Konzert?
Nichts! Aber Mirko ließ uns in dem Glauben, als er, anstatt „Good old fashioned Loverboy“ plötzlich „Angel“ anstimmte. Und was soll ich Euch sagen???
Der ganze Saal sang mit! Das ganze Lied! Gänsehaut. Wer die Live-Fassung des Liedes kennt, der weiß, wovon ich rede. Ganz große Show. Nicht mal die Beatles und John Miles wurden verschont. „Let it be“ und „Yesterday“ wurden angestimmt, ebenso wie “Music”. Mirko macht so lange weiter, bis er nicht mehr wusste, was er eigentlich singen wollte. (Kleiner Spaß)
Schließlich erinnerte er sich aber wieder und das richtige Lied wurde gesungen.
Nach „Flash/Hero/Flash“ gabs noch “In my Defence” und wieder PAUSE. Die Band hatte Hunger.
Diese Zeit wurde von uns genutzt um schon mal Karten für den nächsten Termin zu kaufen. Am 31.10. sind sie wieder da.
Ein kleiner Blick auf die Setliste sagte mir, dass mein Sohn heute endlich mal „Princes of the Universe“ hören würde. Direkt das erste Lied nach der Pause.

HÄH??!! „A kind of magic“? Das sollte doch erst als zweites kommen. Schade.
„Living on my own“ wurde angestimmt und alle gaben mal wieder eine Kostprobe ihres Könnens.
Matthi überraschte mal wieder. Der ist wirklich ein Tier. Unwiderstehlich dieser Kerl. Mann hat bei ihm wirklich den Eindruck, er spielt für jeden einzelnen Fan persönlich. Und wieder fand er kein Ende. Ihm fiel immer wieder etwas Neues ein. (Was fällt dem denn ein??) Bei ihm fehlen mir inzwischen tatsächlich alle Worte. Einfach nur der Hammer!!!!
Bei „Heaven for everyone“ verwöhnte uns unser Goldkehlchen Susann wieder mit ihrer fantastischen Stimme. MEHR DAVON!!!
Auch Frank hatte sich wieder etwas ganz Besonderes überlegt und legte los, wie von einer anderen Welt. Mit nichts zu vergleichen. Ich muss wohl nicht sagen, dass inzwischen der ganze Saal stand und niemand mehr auf den Stühlen saß. Nichts anderes hatte Thomas Schlegel sich zu Beginn des dritten Sets gewünscht. Rauf auf die Stühle und Stimmung gemacht!! „Love is in the air“ Oh jeah!!!

Auf zum Gleichklang. Wir sind ja schon geübt und brauchen nicht mehr lange. Große Freude, sie kamen wieder. Aber was war das??? Gleich „We will rock you?“? Wo sind die Zugaben? Danach „We are the champions” und Schluss? Hmm, seltsames Ende eines super tollen Konzertes. Aber gut. Sie werden schon wissen, was sie tun...

Wir haben ihn genossen, diesen Sonntag im Südbahnhof. Auch, wenn draußen das schönste Wetter war, ich habe es keine Minute bereut.



geschrieben von Tatjana

Konzentriert bei der Arbeit - Roy


Gitarrenklänge zum Träumen - Frank bei "Love Of My Life"


Ausser Rand und Band - Mr. Charming Matthi


Es wurde gerockt - was das Zeug hält


Da machte auch - das Publikum gerne mit


Unser Fanclub-Fest 2009
Der Eulenspiegel hatte geladen
HaftungsausschlussKontaktImpressum