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Am Samstag, den 10.07.2010 gaben sich die Queen Kings in Marburg auf der Freilichtbühne im Schlosspark die Ehre, und zwar im Rahmen eines 3-tägigen Stadtfests auf drei Ebenen. Das Stadtfest fand zum einen am Fuße des Berges, dann auf halber Höhe in der Altstadt und als Drittes ganz oben auf dem Schlossplatz statt und es herrschte definitiv Ausnahmezustand in Marburg. Viele Straßen waren gesperrt, so dass man die meisten Wege zu Fuß zurücklegen musste.
Nach einem ca. 20-minütigen schweißtreibenden Aufstieg fanden wir uns in einem tollen Ambiente der "Volksbankbühne", die an normalen Tagen die Freilichtbühne mit vielen Bänken im Zuschauerbereich ist, wieder. Wir waren im zunächst etwas stutzig, denn mit einem "Sitzkonzert" hatten wir absolut nicht gerechnet. Allerdings waren wir erstmal froh, dass wir bei der Hitze zunächst mal locker ausruhen konnten.
Die Band "Rigby´s" begann gerade mit ihrem Programm, wir ließen uns mit einem kühlen Getränk auf einer der Bänke nieder und genossen so die Wartezeit.

Um 22.00 Uhr enterten dann die Queen Kings mit "We will Rock You" (fast version) die ausladende Bühne. Somit wußte jeder gleich woran er in den nächsten 2 Stunden sein würde. Heiß und rockig trifft es wohl am ehesten. Wir waren inzwischen von unseren Sitzen aufgestanden und die "Arena" war brechend voll. Stimmung von der 1.Sekunde an bis in die hintersten Reihen. Den Gedanken an die Hitze hatten wir völlig verdrängt. Es wurde gesungen und gefeiert, als gäbe es kein morgen mehr. Einige Queen-Fans in unserer Nähe rieten immer beim 1. Ton, um welches Lied es sich handelte und sie lagen zu 99% richtig. Zunächst waren sie skeptisch, aber nach kurzer Zeit völlig überzeugt. Es gab aber auch eine super Setliste. Von Songs aus den 70-ern und 80-ern bis hin zu einigen "Best of" wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Jeder Queenfan dürfte auf seine Kosten gekommen sein. Ein Engländer hinter uns betonte immer wie fasziniert er sei und wartete auf "sein Lied" mit "Mama". Er sollte nicht entäuscht werden.

Die Band war außerordentlich gut drauf. Es wurde gewitzelt, gelacht und viele Späßchen gemacht.
Roy gab ein fantastisches Solo mit seinem Leucht-Bass, Mirko und Susann beeindruckten mit ihren Stimmen und ihrer fröhlichen Ausstrahlung. Christof, Matthi und Drazen waren gewohnt souverän und einfach nur toll. Wir denken ein Solo hat sich Matthi angesichts dieser Temperaturen geschenkt. Völlig nachzuvollziehen.

Bei "Bohemian Rapsody" hielt es niemanden mehr auf den Sitzen. Sch.... auf die Hitze, es flogen Haare und Schweißtropfen in alle Richtungen.
Wir persönlich haben uns riesig über "It´s late" und "Breakthru" gefreut. Letzteres hatten wir schon kräftig vermisst. Schön, dass es mal wieder auf der Setliste stand.
Die ruhigeren Songs wie "Love of my Life" oder "Who wants to live forever" wurden zum genießen, träumen und erholen genutzt. Wie in einer Sauna ;-) Ein Gang schwitzen, ein Gang ruhen! Nur dass hier das kühle Nass fehlte.
Es war einfach grandios und traumhaft schön!
Nach über zwei Stunden und den üblichen beiden Zugaben ging ein atemberaubendes Konzert in wunderschöner Umgebung zu Ende. Wir wurden noch von eingen Menschen angesprochen, die überaus begeistert und beeindruckt von dem Konzert waren.

Respekt auch an die Veranstalter, die so ein Riesen Event auf die Beine gestellt haben.

Unser Fazit ist, dass Marburg eine Reise wert und mit den Queen Kings unübertrefflich ist.

Sonnige Grüße
Barbara und Tina


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Die Queenkings rockten die Freilichtbühne

Also, ganz ehrlich??
Ich weiß nicht, wo und wie ich anfangen soll.
Dieses Konzert hat so einiges in den Schatten gestellt, was ich bisher mit der Band erleben durfte.
Ich versuche es mal von Anfang an.

Anke kam. Zu mir. Pünktlich zu Kaffee und Kuchen. Und zur Abkühlung im Pool. (Dumm nur, dass die keine Badesachen dabei hatte. Musste halt die Jeans dran glauben..)
Danach duschen, trockene Sachen anziehen, Navi an und los.
Mann, war das heiß. Aber zur Glück funktionierte bei uns die Klimaanlage. Im Gegensatz zu manch teurem ICE....
Kurz vor Marburg klingelte mein Handy. Gisela war schon ganz unruhig. Aber 15 Minuten später waren wir da. Der Bus leider nicht!! Auf den nächsten hätten wir eine halbe Stunde in der brütenden Sonne warten müssen. Also: zu Fuß in die Oberstadt. Was für ein Marsch.
Liebe Gisela: Zwar gut für die Figur, aber schlecht für die Knochen. (hihihi) Vielen Dank!!!

Endlich oben angekommen, nahmen wir das erste Lokal, besetzten die Stühle und ließen uns stöhnend nieder. Trinken! Essen!! Durchatmen!
Weiter durch die Altstadt. Mit dem Fahrstuhl in die Unterstadt.
HA!! Unten standen Tina und Barbara und wollten nach oben. Schön, also noch jemand da.

Unten ein Käffchen, die Band fuhr zweimal an uns vorbei, Moni gesehen. Allerdings nur von hinten. Aber oben am Schloss trafen wir uns wieder.

Das Taxi brachte uns zum Schloss und wir suchten uns den Weg zur Bühne. Auf Anhieb die richtige gefunden, denn es gab noch eine. Dort spielte noch eine andere Band. Nicht wirklich mein Fall, obwohl nicht schlecht. Naja, die Geschmäcker sind doch zum Glück verschieden.

In der Zwischenzeit trafen auch Lothar und Connie ein. Dann endlich der Aufbau unserer Band incl. Soundcheck. Was sehen meine trüben Äugelchen??? Eine Akkustikgitarre!!! Wie geil ist das denn? Wird unser Traum heute wahr? Mal abwarten.

Waren bei der Band vorher nur ein paar wenige Plätze besetzt, füllten sich die Bänke nun schneller, als wir schauen konnten. Fragende Blicke von den anderen. Können wir uns nach vorne stellen? Werden wir zurück geschickt? Dann sind unsere Plätze belegt. EGAL!!!
Also, vor die Bühne. Zum Glück. Es dauerte wirklich nicht lange und die Menschen strömten hinter uns. Und schon kam ein freundlicher junger Mann auf die Bühne und erzählte ein bisschen was über die Band. Dass man früher Mayqueen geheißen hat, jetzt Queenkings heißt, dass Mirko mindestens genauso gut ist, wie Freddy usw. Und dann, er kündigte sie an. Mit lauter Stimme: Hier sind sie. MAYQUEEN!!! HÄH??

Ratlose Blicke der Band. Sind wir gemeint?? Sollen wir nun auf die Bühne? JAAA!!!
Mit „We will rock you“ heizten sie uns kräftig ein. HEEE, kann mal einer die Heizung ausmachen? Boah, da lief einem der Schweiß nur so runter. Endlich wieder „Seven seas of Rhye“ und „I want to break free” Diesmal war Mirko so geplättet, dass wir gleich nochmal ran mussten. Mit „Killer Queen“, „Anotherone bits the dust“, „Under pressure” und “Play the game” ging es weiter. Und dann, es kam, wie gewünscht. DANKE! Drazen schnallte die Akkustik-Gitarre um. Zwar spielten sie „Love of my life“ noch immer mit Bass und Keyboard, aber Drazen spielte mit. War das schön!!!
Von den vielen Menschen hinter mir war durchweg nur Lob zu hören. Wir wurden von einigen angesprochen. Alle waren begeistert.
Und als Roy dann seinen neuen Bass in die Hand nahm, das Licht einschaltete und loslegte, war kein Halten mehr. Diese Stimmung kann ich nicht beschreiben. Sie war ausgelassen, fröhlich und unglaublich geil. Das Publikum war gut drauf, und das merkte die Band. Diese Freude kam zurück und wir konnten ein Konzert der wirklich ganz besonderen Art erleben.
Obwohl.....Eine junge Frau empfand das wohl nicht so. Sie telefonierte munter in der zweiten Reihe. Natürlich nicht, ohne dass Mirko das bemerkte und gleich seine Kommentare dazu abgab. Naja, wenn das Handy Display leuchtet, ist das im Dunkeln halt nicht zu übersehen.
„´39“ riß dann auch die letzten von der Bank und „Crayz little thing“ schloss sich nahtlos an.
Ein Engländer hinter mir wollte dauernd wissen, wann den endlich „Mama“ käme. Er würde dieses Lied soo lieben. Aber erst kam noch „Heaven for everyone“ und er erklärte mir, dass er Susann auch ganz toll finden würde. Apropos Susann: Ich stehe ja wirklich nicht auf Frauen, aber Susann sah einfach zum Anbeißen süß aus. Erst die wundervollen Haare zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden, dann daraus zwei Zöpfe geflochten. Einfach nur zuckersüß. (Entschuldigung, aber es stimmt!!) OK, weiter im text. Als dann „Who wants to live forever“ angestimmt wurde, erklärte mir der junge Mann, dass er bei diesem Lied immer weinen müsse. Wie gut, dass er zum trösten seine Frau dabei hatte. Und dann die Ankündigung, die wir natürlich sofort verstehen. Die „Rhapsody“ wurde angestimmt und der junge Mann freute sich wie Bolle. MAMA???
Leider, leider, wie oft bei Open airs muss irgendwann Ruhe sein. Also keine Zugaben mehr.
Nach „We will rock you“ und „We are the champions” war dann auch Schluss.


geschrieben von Tatjana


Da leuchtete er wieder - Roy's Bass


Trockene Zungen bei der Hitze nicht ausgeschlossen - Mirko und Drazen


Christof - gewohnt souverän im Hintergrund


Susann - mit Zöpfchen


Drazen - konzentriert bei der Arbeit


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