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Zu Füßen des Siegener "Königshauses"

Lange und sehnsüchtig erwartet war er endlich da, der NRW-Tag. Das Land Nordrhein-Westfalen feierte seinen 64. Geburtstag ausgiebig in Siegen. Zahlreiche Attraktionen von Kultur, Sport, Spiel, Spaß, Kulinarischem, Kunst und Musik wurden geboten. An die 400.000 Menschen besuchten die "kleine Stadt an der Sieg". Siegauf- oder siegabwärts, je nach Sichtweise. *lach*
Und wo am Abend vorher "Revolverheld" die Bühne gerockt hatten, brachten am Sonntag um 14.30 Uhr dann die Queen Kings die Stadt zum Beben. Innerhalb kürzester Zeit füllte sich der Platz vor der Bühne mit gefühlten 395.000 Menschen. So soll es sein!

"One Vision", die Show begann und es braucht nicht vieler Worte um zu beschreiben, was in Siegen los war. Bombenstimmung von Beginn an. Der Ausblick von der Bühne muß gigantisch gewesen sein, denn es waren unzählige Menschen da und alle wollten nur "Se Queen Kings". Sollten sie haben und die Queen-Klassiker wurden uns Schlag auf Schlag um die Ohren gehauen. "Somebody To Love" zum Schunkeln, "Anotherone Bites The Dust" mit Basssolo, "Heaven For Everyone" zum Träumen oder "Radio Gaga" zum Mitklatschen und -singen. Es war für jeden etwas dabei.Trotz immenser Lautstärke ließ es sich eine Dame im Publikum nicht nehmen mit Ihrem Handy zu telefonieren. Da dem Sänger kaum etwas entgeht, war dies natürlich Grund genug sich ein Späßchen damit zu erlauben. Nach ein wenig Geflachse über das unglaubliche Phänomen "Telefonieren in der 2 .Reihe bei lauter Musik, wie ist es möglich, da überhaupt was zu verstehen?", ging es mit Musik weiter.

In einer der vorderen Reihen hatte ein Papa seine 5-jährige Tochter auf dem Arm. Er, ein sehr rockerprobter Typ :-), zeigte dem Mädchen den ultimativen Rocker-Gruß (Zeige- und kleinen Finger nach oben) und beide begrüßten die Band mit diesem Zeichen. Die kleine Musikfreundin freute sich total und Mirko kommentierte das mit sowas wie: " wie süß, die Hand gerade mal so groß wie eine Frittengabel und schon so rockig!" Es war aber auch zu goldig, und die Kleine und ihr Papa hatten tierischen Spaß an der Musik.

Die Bühne war direkt neben einem 5-stöckigen Wohnhaus plaziert, in dem die Bewohner nach kurzer Zeit auf die fantastische Musik und die wahnsinns Stimmung aufmerksam wurden. Etwa im 2 .oder 3. Stock erschien ein älteres Pärchen und verfolgte mit Spaß das Geschehen zu seinen Füßen. Auch das wurde ziemlich bald von Mirko und auch dem Publikum bemerkt. Mirko begrüßte "Queen Lissy" und lud sich nachdem das mit dem "Du" auch geklärt war auf einen Sekt und ein paar Würstchen ein. Das gesamte Publikum machte mit und jubelte immer mal wieder der sympathischen "First Lady" zu. Die ihrerseits ließ sich auch auf das Spielchen ein und winkte "königlich" zurück. Alle hatten einen riesigen Spaß und zwischendurch wurde immer mal wieder nach oben "gehuldigt". "I was Born to Love You" war der perfekte Song dazu :-) Es war einfach toll, den Spaß, die gute Musik und die Spielfreude unter trockenem Siegener Himmel mit zu erleben. Die Band lud noch für den 28.12.2010 nach Dreis-Tiefenbach in die Dreisbachhalle zu "Rock between the Days" ein. Dann werden die Queen Kings zusammen mit der Siegener Band "Harakiri" den Saal rocken.

Gegen 16.00 Uhr neigte sich dann das schöne Konzert dem Ende. Aber uns stand an diesem Tag noch ein Konzert-Highlight bevor und so machten wir uns zu Beginn von "We are The Champions" auf nach Hennef.

Aber dazu mehr von Claudi.


Liebe Grüße
Barbara und Tina

"Under Pressure" in Hennef


Vielen Dank an Barbara und Tina für diese nette Überleitung.

Nachdem auch ich mich "königlich" mit den Queen Kings und Queen Lissy in Siegen amüsiert hatte, wurde sich ins Auto geschwungen und Richtung Hennef gedüst. Schließlich sollte dort die beste Queen-Tribute-Band Europas beim Stadtfest auftreten. Na, die musste ich mir doch mal ansehen.

Nach einem kleinen Zwischenstopp, der an einer Raststätte eingelegt wurde, um angesammelte Flüssigkeiten wieder los zu werden, kamen wir gut eine halbe Stunde vor Beginn des Auftrittes, förmlich zeitgleich mit der Band, in Hennef an. Wir hatten schon die Autos geparkt und der Bandbus war gerade dabei, ebenfalls zu parken. Na wie praktisch, wir verpassen also nichts.

Vor der Bühne konnten wir dann, wie eigentlich jedes Jahr, viele liebe Menschen aus dem Fanclub bzw. der Fangemeinde der Queen Kings begrüßen. Wat 'ne Knuddelei... Herrliiiiisch...
Der Aufbau auf der Bühne ging dann auch wirklich zügig voran, die Herrschaften waren ja praktisch noch "warm".

Pünktlich um 18.00 Uhr schallten uns dann die Töne vom Intro entgegen und es ging mit "One Vision" los. Komisch, irgendwie hatte ich ein Déjà-vu, hatte ich diese Musik nicht vor kurzer Zeit schonmal gehört?! *grins*
Und trotzdem fuhr sie einem natürlich sofort wieder in alle Glieder und man konnte gar nichts anderes tun, als mit zu tanzen und zu singen.
Mirko begrüßte danach erstmal die riesige Menschenmasse, die sich vor der Bühne und die ganze Straße hinauf versammelt hatte. Die Hälfte davon hätte er wahrscheinlich mit Handschlag persönlich begrüßen können... man kennt sich ja schließlich so als "Nachbar".
Aber die Hände hatten jetzt erstmal etwas anderes zu tun, denn es folgten "I Want To Break Free", "I Was Born To Love You", "Tie Your Mother Down" und schließlich "Spread Your Wings", so dass auch dabei ganz klar war, wo die Hände hin gehörten.

Dann wurde erstmal explizit eine Dame begrüßt, die in der dritten Reihe während des Konzertes telefonierte. Jetzt hatte wohl Mirko ein Déjà-vu. Ob die Dame auch von Siegen aus mitgereist war und immer noch am Handy hing? Ich schaute mich um... vielleicht war Queen Lissy ja auch nach Sekt und Würstchen wieder da? ;-)
Schlag auf Schlag ging es weiter mit "Killer Queen", "Crazy Little Thing Called Love" und "Under Pressure". Ja ja... 'under pressure' standen im Laufe des Konzertes so einige... war an diesem Abend ein ganz besonderes Thema. *grins*

"Play The Game" schloß sich an, ebenso wie "Love Of My Life", "Somebody To Love", "You're My Best Friend" und "Seven Seas Of Rhye".
Roy's Solo begeisterte bei "Anotherone Bites The Dust" das Publikum und danach war wieder die Einsatzfreude der Hände gefragt, denn es folgte "Flash/Hero/Flash".
Munter ging es mit "Don't Stop Me Now" weiter, bevor Susann erneut in den Vordergrund trat, um gemeinsam mit Mirko "Heaven For Everyone" zum Besten zu geben. So schöööön...

Zwischendurch ließ sich die Band gerade mal Zeit, um eine nette Getränkespende des Männergesangsvereins in Form von einer Kehle-kühlenden Hopfenkaltschale entgegen zu nehmen und ein Anekdötchen aus dem Tourbus zu erzählen. Denn dann ging es auch schon mit "I Want It All", "A Kind Of Magic" und "Headlong" weiter. Dadadadadaaaaaaaaaaa... ich liebe es.

Ruhiger wurde es dann bei "Who Wants To Live Forever", so dass man ein bißchen Luft für "Bohemian Rhapsody" und "Hammer To Fall" holen konnte. Den Abschluß des Hauptteils bildete dann "Radio Gaga", wobei gerade Mirko und Matthi wohl mittlerweile auch ziemlich gaga waren... hatte sich doch schon längere Zeit ein menschliches Bedürfnis mit erheblichem Druck bemerkbar gemacht, wie Herr Sänger ganz Hennef zu berichten wusste. *lach*
Also schnell runter von der Bühne...

Drazen und Roy kamen als erste zurück und fingen einfach schon mal alleine an. Während Roy sich ans Schlagzeug schwang und uns den "We Will Rock You"-Takt um die Ohren schlug, kamen auch Matthi und Mirko sichtlich erleichtert zurück. Herr Sänger schwebte förmlich über die Bühne und auch unser Drummer mit "DT" lächelte zufrieden.
Der letzte Song war dann wie immer "We Are The Champions" und dann war es auch leider schon wieder vorbei.
Diese Art "Doppelkonzert" ist zwar auf der einen Seite ein bißchen anstrengend, aber auf der anderen Seite lohnt es sich doch immer wieder. ;-)

LG
Claudi

Gut gelaunt wie immer - Christof


Auch sie hatte Spaß - Susann


Ja, so einen schicken Schlips - kann man der Menge ruhig mal zeigen


Da waren sie - Queen Lissy und ihr Franzl


Matthi winkte uns - ins Hennef zur Begrüßung gleich mal nett zu


Traumhafte Pianotöne - in romantisches Licht gehüllt


Roy beim Solo - Hennef war begeistert


Schmusezeit - bei Drazen und Mirko


Susanns fantastische Stimme - verschlug fast allen den Atem


Roy - am Schlagzeug


Immer wieder erstaunlich - was dieser Mann für eine Stimme hat... wow!


Das Bürgerhaus tobte
Unplugged im Kurtheater
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