StartseiteKonzertberichte


Unser zweites Wohnzimmer. So beschrieb Mirko den Südbahnhof, in dem wir uns wieder zahlreich versammelt hatten. STIMMT!!

Aber von vorne.
Mal wieder viel zu früh traf ich in Frankfurt ein. Naja, die Aufregung halt. Anke und die zwei Anjas saßen ganz gemütlich auf einer Bank und teerten noch ein wenig den Weg zur Lunge.
Nach einem ausgiebigen Mahl in der Schwinge war das wohl auch nötig. Wie dem auch sei.
Große Wiedersehensfreude, denn gerade die Anjas sieht man ja wirklich nicht allzu oft.
Da es draußen doch etwas zu frisch wurde, gingen wir in den Vorraum. Nacheinander trafen dann auch die anderen „Verrückten“ ein. Die Familie komplettierte sich.

Und die Zeit verging mal wieder soooo langsam. Aber endlich wurde es 19.45 Uhr. Die Nervosität ging auf ihren Höhepunkt zu. Ich hasse diese letzten 10 minuten. Immer die gleiche Frage: Machen sie rechtzeitig auf? Nur ein Eingang oder beide? Kommen wir schnell genug nach oben? Ist „mein“ Platz noch frei? Furchtbar!!!
Und dann!! Das Unfassbare! Thomas öffnete die zweite Tür. Ohne, dass jemand davor stand. Alle hatten sich brav in eine lange Schlange gereiht. Fassungslosigkeit trat in unsere Gesichter. Wähnten wir uns vor einer Sekunde noch sicher, was unseren Platz anbelangte, schien es jetzt, als wolle alle Hoffnung von uns weichen.
Zum Glück hatten wir uns einen Schlachtplan zurechtgelegt. Ich stürze rein, Anja stürzt auf der Treppe und hält alle auf. Hihihi! Kleiner Scherz. Natürlich kamen alle wohlbehalten rein und auch nach oben.
Erstmal durchatmen. Nirgendwo ist es aufregender als hier!
Setzen! Zur Ruhe kommen!
Die Setliste lag schon bereit und ein kurzer! Blick darauf genügte um uns das Wasser im Munde zusammenlaufen zu lassen. Neue Titel. Von mir noch nie gehörte Titel. Fragender Blick zu Anke. Was ist das? Wir werden sehen.
Sie kommen! Endlich! Es geht los! Nachdem Thomas und mal wieder auf die Garderobe hingewiesen hatte, wurden sie losgelassen!
Geile Stimmung! Alle super gut drauf. Strahlende Gesichter, wo man auch hinschaute. Auch auf der Bühne.
Jaja, Mirko. Pommes gehen immer. Aber ihr wolltet ja keine. Dezenter Hinweis auf Waltraud. Diese hatte uns ja vor längerer Zeit eine Anekdote geliefert, die wir sicher nie mehr vergessen werden.
Nun aber zum Wichtigsten: Die Songauswahl: „You take my breath away“ Der Hammer schlechthin. Gänsehaut ich fühle Dich! „Stone cold crazy“, „In the lap of the goods“, „Bring back that Leroy Brown“ waren die neuen Stücke. Aber auch bewährtes wie: „Under pressure“, „I was born to love you“, „Living on my own“ oder „Who wants to live forever” fehlten nicht.
Wie immer war der Samstag Abend viel zu schnell vorbei.
Und nicht zu vergessen: Das wieder mal absolut super geile Schlagzeugsolo von unserem Herrn Schmidt (mit dt). Allerdings nicht, ohne vorher von der lieben Susann eine lockernde Massage bekommen zu haben. (Die Bezahlung kam erst am Sonntag...)

Aber „Marmor, Stein und Eisen bricht, aber unsere Liebe nicht“! Wie wahr, wie wahr!!

Der nächste Morgen. Unausgeschlafen, Ringe unter den Augen. Aber glücklich. Denn wo waren wir so gegen 9.00 Uhr???? Richtig: Im Südbahnhof.
Diesmal an beiden Türen verteilt. Denn wie wir alle wissen, ist Sonntags immer mehr los.
Nachdem wir die letzten 10 Minuten irgendwie rumgebracht hatten, (Die Karten bereits vorbereitet, damit der Abriss schneller geht...) ging es im Eiltempo nach oben. Meine Tochter voran, denn junge Beine laufen schneller. Plätze eingenommen, Familienmitglieder begrüßt.
Auch die Band war im Raum und richtete noch das ein oder andere.
Grinsende Gesichter bei Christof und Drazen, als sie uns in den Raum stürzen sahen. Warum nur??
Kurzer Hinweis von Thomas auf die Konzerte im Januar. (Karten haben wir doch schon..)
Und los geht’s. Mirko heute in Jeans. Sehr ungewöhnlich. Wo ist denn die schicke Lederhode? (Kleiner Insider)
Mann, gaben die sich eine Mühe. Auch diesmal war sie Songauswahl wieder spitze.
„Dreamsers Ball“, „Orge Battle“, „Leroy Brown“, “Great Pretender”, “Seven seas of Rhye” um nur einige zu nennen. Aber das absolute Highlight für mich und viele andere war:
„No one but you“! Ich liebe dieses Lied. Vor allem, weil das das letzte Stück war, bei dem Jochen mitgesungen hat. Ich sehe seitdem immer sein Gesicht vor mir, wenn ich es höre.
Aber ich denke, das wird sich jetzt ändern, denn nicht nur Rolf, Susann und Mirko sangen.
Nein!! Auch Matthi und Drazen übernahmen einen Part. Ich sage Euch: Fantastisch. Nun wissen wir es endgültig. Wir haben nicht nur begabte Musiker auf der Bühne. Die können auch alle singen.

Bitte, liebe Band. Lasst das nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ihr das gespielt habt.
Und schon war auch der Sonntag vorbei.

Achja, da war doch noch was.....
Die Bezahlung für die Massage: Man nehme einen Schlagzeugstick, stelle sich geschützt und für die Fans nicht zu sehen (hihi, haste Dir so gedacht, wir sehen alles..) und kratze sich genüsslich am Rücken. Der Gesichtsausdruck sagte wirklich alles.
Ich denke mal, der ein oder andere Mann im Publikum hätte gerne ausgeholfen.

Da Halloween war, musste ich danach schnell heim, damit meine Tochter noch um die Häuser ziehen konnte.
Ich hoffe, dass alle gut heimgekommen sind und wir uns ganz bald wieder sehen.

geschrieben von Tatjana

Da muss jeder Finger am richtigen Platz sein - Drazen und seine Ukulele


So lässt man sich ein Konzert gefallen - Susann lockert Matthi ein wenig die Schultern


Wie so oft ein Highlight - Mirko + Drazen mit "Love of my life"


Man nennt ihn auch "die Trompete" - Drazen bei "Bring back that Leroy Brown"


Fantastische Stimmen, grandiose Musiker - "The Queen Kings" im Südbahnhof


Hits für Kids
Die Post ging ab...
HaftungsausschlussKontaktImpressum