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... ein ganz besonderes Erlebnis...



WOW!!! Fantastisch!! Anders kann ich das nicht ausdrücken. Für mich völlig unerwartet. Hätte vielleicht vorher mal auf meine Karte schauen müssen. Aber egal.

Für mich war es das erste Mal. Ich war sozusagen noch Unplugged-Jungfrau!
Alleine die Instrumente!! Ganz anders, aber super schön. Einfach mal .....Anders!!!

Aber von vorne:

Große Freude. Endlich geht mein Konzertjahr 2012 los. Hat ja auch lange genug gedauert. Zumindestens für mich.
Wie jeden Freitag Stress zuhause. Mama Taxi!! Wie immer. Schnell noch den Sohn zur Bandprobe gefahren, unter die Dusche und fast los. Genau gelesen?? FAST los!
Schon in Jacke und komplett fertig wollte ich noch schnell einen Blick auf die Karte werfen. Mein Navi benötigt ja schließlich eine Adresse.
PUSTEKUCHEN!! Keine drauf. Spitze.

Zum Glück hatte meine Tochter ihren Computer an. Also schnell Idstein-Scheuer eingegeben. Toll. Tausende Einträge. Welchen nehmen wir?
Natürlich den Falschen ausgesucht.
Weitersuchen. AHHH. Gefunden. Wo gibt es hier einen Zettel??? Und einen funktionierenden Stift???? Oh, Mann!!
Ruhig bleiben! Alles da. Adresse notiert. Ab ins Auto. Navi an. PLZ eingeben. Toll.
Welches Idstein? Ich entschied mich für Hünstetten.
Das stellte sich aber ca. 50 Minuten später als fataler Fehler heraus. Hier ist ein Neubaugebiet. Schöne neue Häuser. Wirklich.
ABER HIER WOLLTE ICH NICHT HIN!!!!!
Tja, Navi neu füttern. Diesmal entschied ich mich einfach nur für Idstein. Ohne wenn und aber. Prima. Den gleichen Weg wieder zurück.
Und dann war ich da!!!! Parkplatz gesucht, gefunden und den Weg runter zur Scheuer fand ich dann auch noch.
Noch keiner da. Aber aus der Scheuer kamen schon sehr schöne Töne. Irgendwann ging die Türe auf und Anke kam heraus. Der Weg zur Toilette war frei.

Warten! Warten!!

Einlass. Endlich! Viele bekannte Gesichter trudelten nach und nach ein.
Bei mir stieg die Spannung, denn inzwischen hatte auch ich gemerkt, dass es kein normales Konzert werden würde.

Fast pünktlich ging es dann auch los.

„Fat bottomed girls“, „Killer Queen“ und „Love of my life“ waren die ersten Knaller.
WOW!! Nicht einfach nur unplugged, nein!!! Besondere Versionen der Songs, man kam sich vor, wie bei einer Jam-Session. Manchmal erkannten wir die Titel erst gar nicht.

Und für alle, die es bis dahin noch nicht gewusst hatten, (ich wusste es auch noch nicht), erklärte uns Mirko, dass Matthi inzwischen Vater geworden sein.
Nochmal Glückwunsch an dieser Stelle, lieber Matthi!!

Natürlich konnte es sich unser Mirko nicht verkneifen, immer wieder Anspielungen darauf zu machen, wie müde Matthi doch aussieht, usw.
Na, und wie heißt der Nachwuchs??? Leroy Michael Edwards.

Und nun bekommt “Bring back that Leroy Brown” plötzlich eine ganz andere Bedeutung.

„The world we created“ mit sooo viel Gefühl gesungen, da bekam sicher auch der letzte eine Gänsehaut.

Am Besten fand ich Rolfs Einführung in die Materie: „Also, nach der 16tel kommt dann eine viertel, aber die Triolen nicht vergessen. Später dann noch.....“(Ich weiß es nicht mehr, klang kompliziert)
Einfach ausgedrückt, wir sollten den Rhythmus bei „Anotherone bites the dust“ für die Band übernehmen. Klappte hervorragend, dank Rolfs Erklärungen vorher.

„You take my breath away“ nahm da wohl jemand zu wörtlich, denn uns blieb schier der Atem weg, als diese besch...... Nebelmaschine plötzlich losging. Die erste Reihe stand komplett im Dunst. DAS MÖSCHTEN WIR NISCHT!!!!
Irgendwie ging der Zauber dieses Liedes im Nebel unter, denn wir waren mehr damit beschäftigt, dieses übelriechende Zeug wegzuwedeln.
BITTE: Kein Nebel mehr direkt in die erste Reihe!!

Hihi, armer Mirko. Bei „Bicycle Race“ ging seine Klingel nicht. OHHHH!! Gutes Zureden half und das Ding klingelte!

Ja, was wurde denn noch gespielt? Mal auf die Setliste schauen. „I want it all“, These are the days“, „Dragon attack“, „Somebody to love“.

Jetzt fällt mir doch noch etwas ein. Bei welchem Lied war das denn noch? Äh. Bin schon Ü40, sorry.
Auf jeden Fall warteten wir alle auf einen ganz bestimmten hohen Ton von Mirko, der aber nicht kam. Ein verwirrter Blick von Rolf, dann öffnete er seinen Mund und half aus. Diesmal ein verwirrter Blick von Mirko, alles lachte. Tja Mirko, Textprobleme?

Eine komplette Percussion-Version bot die Band uns bei „Living on my own“ an. Auch Susann bekam ein Ei. Mirko eine Glocke zum Draufschlagen, Christof bevorzugte eine Banane. Sah lustig aus.
„We will rock you“ ging los. Und dann brach es aus uns allen raus. Drazen packte seine Brian May aus. Endlich. Die packte er auch bis zum Schluss nicht mehr weg.

Auch Christof bekam seinen besonderen Part. Aber das durfte Mirko ja nicht vorher sagen, sonst schauen ihn ja alle an... Neeee, wer denn???

Tja, und so ging dann auch dieses Konzert zu Ende.

Ups! Da war doch noch was? Susann??? Wie war das mit dem Glückspilz?? Versteh ich nicht, bitte mal erklären....
Und ich freue mich jetzt auf den Südbahnhof.



geschrieben von Tatjana

Mirko kann nicht nur Sprüche klopfen - sondern auch ein Instrument


Ganz konzentriert - Drazen


Unglaublich schöne Akustik-Klänge - Roy


Sorgte für Stimmung - Christof


Roy stattete den "Hinteren" mal eine Besuch ab - Susann mit Roy


Hatte so seine liebe Müh' mit der Klingel - Mirko


Der Schlosshof...
Konzert mit Beigeschmack
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