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.....Und wir waren da

Verwirrung pur. Macht Michi nun einen Kuchen?? Keine Ahnung. Also habe ich mich mal lieber selber in die Küche gestellt. Nicht, dass wir verhungern müssen. Immerhin dauert es immer soooo lange, bis wir endlich in unser Wohnzimmer können.
Was für ein Glück, denn sie hatte keinen Kuchen dabei. Das Backwerk hatte noch offen und es gab erst mal eine Tasse Kaffee dazu. Zwischenzeitlich hatte auch Mirko bei uns vorbeigeschaut und den Kuchen getestet. Er schien zu schmecken und zufrieden kauend huschte er durch die nur einen kleinen Spalt breit geöffnete Tür. Als ob wir hinterher wollten.....

So wenig Menschen vor der Tür hatte ich noch nie erlebt. Das gibt ein Privatkonzert!!! Auch, als um 19.00 Uhr endlich die Tür geöffnet wurde, waren es noch nicht so viele wie sonst. Aber uns egal.
Eine Geburtstagsgesellschaft hatte schon im Vorfeld viel Spaß und der Sekt lockerte die Kehlen.
Man machte sich Gedanken darüber, wo man wohl hin müsse, welche Plätze man für sich in Anspruch nehmen kann usw. Was für Gedanken!!! Ganz einfach: An mir erst mal nicht vorbei. Wenn ich sitze, ist der Rest egal. Großes Gelächter. Warum nur? Natürlich bin ich die erste oben. Mein Tisch, mein Platz, ich bin da!

Leider waren diesmal die Anjas aus dem hohen Norden nicht da. Mit den Beiden ist es doch immer so lustig. Schade!

Fast pünktlich ging es los. Diesmal mit „We will rock you“. “Seven seas of Rhy” schloss sich direkt an. Was gab es noch? „Love of my life“ und „The world we created“.

Ach ja. Was meinte Mirko doch? „Es ist immer wieder schön, hier zu sein und den Gästen beim Essen zuzusehen.“ Direkt vor ihm saß ein Mann und ließ sich sein Schnitzel schmecken. Und genau den hatte sich unser Scherzkeks heute als „Opfer“ ausgesucht. Dieser machte den Blödsinn aber gerne mit.
„So ein Schnitzel Wiener Art ist so schön weich, da kann man glatt seinen Kopf drauf ablegen“, meinte Mirko. Hmm. Ich weiß nicht, wie es anderen dabei ging, aber ich stellte mir Mirko auf einem Wiener Schnitzel vor. Lecker. Beides könnte man dann vernaschen..... (Pfui, Tatjana, solche Gedanken) Aber ich glaube nicht, dass ich die Einzige war, die sich das bildlich vorstellte. Die ein oder andere Frau im Saal hatte bestimmt die gleiche Idee....

Nach „Dancer“ und „Anotherone bites the dust“, letzteres mal wieder mit einem gigantischen Rolf-Solo (mit Leucht-Bass) ging es in die erste Pause. Gell Michi: DUST!!!! (Kleiner Insider)

Der zweite Teil bescherte uns “Tie your mother down”, “Sail away sweet sister”, “Somebody to love” und “Mustapha”. Jaaaaaa, von Queen! Mirko: Immer wieder schön!

Und weiter gingen die Scherze mit dem Mann in der ersten Reihe. Noch ein paar Grüße an zwei Geburtstagskinder und die zweite Pause stand kurz bevor. Aber nicht, ohne dass unser Goldkehlchen Susann uns noch etwas gesungen hätte. „Under pressure“, und „These are the days“, nur kurz unterbrochen von „I was born to love you“, was die Band nur für uns hier in Frankfurt sang.....

In der Pause gab es dann noch den versprochenen Streichelzoo bei Christof. Und natürlich CDs und DVDs. Eine Frau kam strahlend mit einem Tonträger an mir vorbei. Auf meine Frage hin, ob sie denn den lieben Christof mal angefasst hätte, meinte sie nur: „Nee, hab ich mich nicht getraut. Aber der Sänger wär mir lieber“. Hihi, da drängte sich mir doch wieder das Bild vom Schnitzel Wiener Art auf....

Und schon ging es ins letzte Set. Große Ereignisse warfen ihre Schatten voraus. Dieser Schatten ist allerdings schmal und zierlich und fantastisch, denn Yvonne Fiedler kam und brachte den gesamten Saal dazu, zu schweigen. Wo holt diese Frau bloß diese Stimme her? WOW. „Barcelona“ war noch nicht verklungen, da stand der ganze Saal und war begeistert. Natürlich konnte sie danach noch nicht gehen und so wurden wir noch mit „Golden Boy“ und „Guide me home“ verwöhnt. HAMMER!!!
Vielen Dank. Das war ein echtes Klangerlebnis und die Gefühle spielten auch verrückt.

Zwischendurch ein kleines Chaos auf der Bühne, denn ohne dass es Mirko bemerkt hätte, stand Christof plötzlich auf Susanns Platz und diese hinter dem Keyboard. Ihr kleinen Schelme, ihr!

Und dann kam mal wieder das Unvermeidliche: Die letzten Lieder!
Und ich kann morgen nicht da sein!!!!!!!!

Aber die nächsten Tickets sind schon gekauft und mein Konzertjahr 2012 kann weiter gehen.

geschrieben von Tatjana

Begnadete Hände - Roy


Atemberaubende Stimme - Yvonne Fiedler


Hatten viel Spaß - Christof und Drazen


Hut steht ihr gut - Bezaubernd, unsere Susann


Ein Weingut tobt
Die Queen Kings im Norden
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