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Jede Location hat so ihren besonderen Flair. Die eine mehr, die andere weniger. Und manche möchte man am liebsten gar nicht mehr besuchen.
Dexheim ist da ganz anders. Das Weingut Weyell ist ein Familienbetrieb, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, gutes Essen, leckeren Wein und fantastische Musik zu vereinbaren.

Und genau dort zog es mich und 29.999 andere am Sonntag hin. Nicht ganz ausverkauft, aber voll genug. Kein Wunder, dass so viele Menschen mit guten Geschmack wieder den Platz im Hof füllten. Die Königlichen gaben sich die Ehre.

Bei wundervollem Wetter öffneten sich pünktlich um 16.30 Uhr die Tore. Platz gesichert. Alles OK. Trinken ist wichtig. Aber nicht alle auf einmal gehen bitte.
Große Vorfreude bei allen in meiner Nähe. Und tatsächlich gibt es noch Menschen, die die Band nicht kennen. Sowas aber auch..... Die sollten sie aber noch kennenlernen....

Rolf ganz in weiß, sehr körperbetont... Mirko mit weißer Hose, Christof als Streifenhörnchen.
Nett!
Und dann ging es los!
„We will rock you“, „I want it all“” und “Deatch on two legs” waren die ersten Knaller.
Neuerdings öfter dabei: “Flick of the wrist” und “Lily of the valley”. Jo. So kann es weitergehen.

Was gab es neben der Musik noch? Einiges. Hoffentlich vergesse ich nichts.

Sabotage!!!!!!! Da wollte doch mal einer im Mittelpunkt stehen. Und was macht er dafür? Er sabotiert Drazens Gitarrengurt. Der löste sich plötzlich und Drazen musste improvisieren. Nicht schlecht. Natürlich stürmte der Saboteur auf die Bühne, bemüht, den Schaden zu beseitigen.... Sorry, nicht böse sein, lieber Ingo. Natürlich warst Du es nicht. Aber lustig wars.
Kann immer mal passieren. Mit Bravour beendete Drazen sein Spiel und wechselte kurzerhand die Gitarre. Wie gut, dass er mehr als eine hat.

Und dann war da noch die Sache mit dem Fallschirm.....Jaa, richtig gelesen. Fallschirmspringen war angesagt. Eigentlich ungeplant. Der Veranstalter in Dornbirn war der Meinung, es wäre doch eine tolle Werbung, wenn ein Bandmitglied sich aus 4000 Metern Höhe zur Erde stürzt. Vielleicht noch gleich auf der Bühne landet...
Große Augen bei allen. Zumindestens bei denen, die schon im Auto saßen. Keiner wollte. Und dann kam...............................................................................................................................
CHRISTOF!!!!!!!!!!!!! Genau. Unser Christof. Dieser ruhige, immer im Hintergrund stehende Christof. Und der sagte spontan zu. Große Erleichterung bei den anderen. Sie hatten einen gefunden......hihi, und dann der Schock: Es durfte noch einer mit. Und wieder, ganz spontan natürlich, hob Olli die Hand. Tja, und diese beiden wagten dann auch den Sprung. Ohne Rücksicht auf die Frisur stürzten sich die beiden Unerschrockenen aus dem Flugzeug und landeten zu Glück wohlbehalten auf den Sportplatz. Auf Mirkos Frage, wie es denn gewesen sei, meinte Christof nur: Kalt!
Stille Wasser sind halt doch etwas tiefer.... Aber wie gut, dass alles gut gegangen ist..

Nach der Pause Gänsehaut. „The Show must go on“ Oh mann, wie ich dieses Intro liebe. Habe ich glaub ich schon öfter gesagt. Ok. Einmal noch. Ich liebe dieses Intro!!
„I want to break free“ mit dem befreiten Christof, der mit seinem Keyboard über die Bühne fegte. Gefeiert von allen 30.000 Fans.....
Ach ja, die anderen waren auch dabei. Also, Rolf und Drazen fegten mit. Hihihi!

Und dann, alle hatten schon drauf gewartet, kam sie. In einem wunderschönen Kleid, auch sehr körperbetont. Christine Gogolin. Auch wenn sie noch keinen Ton gesungen hatte, gab es tosenden Applaus. „The fallen priest“. WOW! Fantastisch!
Und als sie Dexheim dann auch noch eine Liebeserklärung machte, hatte sie alle Herzen gewonnen. Sie verwöhnte uns natürlich noch mit „Barcelona“ und „Guide me home“. Immer wieder schön. Vielen Dank, Christine.

Ach ja, unser Olli kann nicht nur geil trommeln und Fallschirmspringen, sondern auch singen. „No one but you“. Zelebriert von allen mit tollen Stimmen. Soooo schön!!

Und dann war es auch schon fast vorbei.

Als Zugabe gab es noch „Sheer heart attack“. Klasse. Hatte ich schon lange nicht mehr gehört. Steht zwar immer wieder mit auf der Setliste, aber das kennen wir ja schon. Die ist nicht immer ausschlaggebend.... Diesmal stimmte es zum Glück.
„We will rock you“ und „We are the champions“. Wir müssen ja noch noch üben, damit wir es dann können, wenn wir endlich Weltmeister sind..

Danke, Band und Danke, Familie Weyell. Wir kommen immer gerne wieder.

geschrieben von Tatjana

Drazen rockte - auch ohne Gitarrengurt


Der "Saboteur" - aber auch Star im Hintergrund - Ingo


Wohlbehalten vom Fallschirmsprung zurück - Olli


Immer wieder Gänsehautfeeling und eine Augenweide - Susann


Die zwei "Springer" - Olli und Christof


Und er sprang schon wieder - nach vorne auf die Bühne - Christof mit Rolf


Ein gnadenlos gutes Trio - Rolf, Christof und Drazen


Propsteifestival in Johannesberg
Mein 1. Südbahnhof in diesem Jahr
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