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Nach gefühlten 20 Minuten Schlaf auf Tinas Couch, erinnerte mich mein Handywecker nach knappen drei Stunden Schlaf um 3.45 Uhr daran, dass wir ja heute noch was vor hatten… Ski & Concert in Warth. Juchhuuuu… und das, wo ich Schnee doch eigentlich gar nicht leiden kann. *grins*

Kaffee gekocht, Brötchen geschmiert, frisch gemacht, dann ab in die Klamotten und anschließend ins Auto. Kurzstopp bei der Tankstelle, damit der Tank und unser Zuckerhaushalt versorgt werden konnten und los ging es auf die Autobahn. Eine zwar lange, aber sehr lustige Fahrt lag vor uns und es verlief zum Glück alles hervorragend… bis auf die Tatsache, dass ich mich wegen eines „Siegburgers“ kurz vor unserem Hotel in Warth noch fast im Gülle-Matsch festgefahren hab, weil ich so nett war, ihn auf einem einspurigen Feldweg mit 15 % Gefälle durchlassen zu wollen, obwohl ich eigentlich Vorfahrt hatte… na ja, was tut man nicht alles. *lach*

Unser Hotel war wirklich sehr schön, fast wie eine überdimensionale Puppenstube… überall Holz, durchaus rustikal, aber sehr sauber und gemütlich und die Leute dort waren wirklich sehr nett und überaus zuvorkommend… ja, es war fast familiär dort. Wir bekamen Kaffee und Kuchen und konnten dann noch ein paar Minuten relaxen, bevor es hieß: „Der Berg ruft!“ Na ja gut, nicht zum Skifahren oder Wandern, sondern zum Queen Kings-Konzert. Bei „Steffis Alp“ angekommen, genossen wir bei einem kühlen Getränk die wohltuende Mittagssonne und die verdutzten Gesichter der Band, als sie uns sah. *grins* Durchgängige Meinung: „Ihr seid bekloppt… Mensch, seid ihr verrückt… gibt’s ja nicht… ihr habt sie nicht alle… usw.“ Jaaaaa, trifft alles zu, aber gerade das ist ja so schön. ;-)

Kurz vor Konzertbeginn ab vor die Bühne und dann ging es auch bald mit „One Vision“ los. Die Bergluft tat (fast) allen anscheinend ganz gut, denn sofort war Stimmung da und es wurde getanzt und gerockt… ebenso beim folgenden „Tie your mother down“. Meine Tina hat man fast nicht mehr gebremst gekriegt…. Ja, das Gute-Laune-Bier hat schon so ein bissel seine Wirkung gezeigt… seeeehr locker heute die junge Dame. *grins*

Schunkeln war mit „Somebody to love“ angesagt und zum Glück hielt sich der Wind dort oben in den Bergen in Grenzen, denn sonst hätten einige vielleicht bei „Spread your wings“ wirklich abgehoben. Mirkos bekannte Worte folgten: „Shake your Popos“… ok, machen wir… bei „Crazy little thing“. Susann trat in den Vordergrund und „Under Pressure“ war als nächstes an der Reihe. Gut... der Song passte jetzt irgendwie auch auf Tina… aber die Gute hielt tapfer noch einige Zeit durch. *grins* Immer mehr Leute versammelten sich vor der Bühne und die Stimmung war hervorragend. Ebenso hervorragend war die soeben gehörte und gesehene Darbietung von Susann und Mirko und das honorierte das Publikum auch mit tosendem Applaus. Es folgten „I want it all“, „Play the game“ und „Anotherone bites the dust“… letzteres natürlich wieder mit einem fantastischen Solo von Rolf… UND WIE der Kerl die Saiten da oben in luftiger Höhe bearbeitete…ganz cool mit Sonnenbrille… Respekt!

Der nächste Herr mit Sonnenbrille trat dann nach vorne und begleitete Mirko an der Gitarre bei „Love of my life“. Drazen… ebenfalls sau-cool! ;-)

„You’re my best friend“ und „It’s a hard life“ folgten. Sehr schöne Songs, die wir in grandios schöner Kulisse genießen konnten. Und es war, dank der Sonne, noch nicht einmal wirklich richtig kalt. Ich bin ja eher so die Frostbeule und hatte mir für diesen Tag auch 30 Jacken und 45 Pullover nebst Schal, Handschuhen und Mütze eingepackt, aber zum Glück war „normale“ Kleidung ausreichend. „It’s a kind of magic“ und „I want to break free“ erklangen und die Meute vor der Bühne sang, tanzte und tobte ausgelassen mit. Richtig geniale Stimmung! Christof, der im übrigen auch zu den heutigen Sonnenbrillenträgern gehörte, kam zwar dieses Mal leider nicht mit seinem Umhängekeyboard nach vorne. Der Platz war einfach nicht gegeben. Aber dafür bemerkte Mirko mit bekanntem Charme, dass Christof, der sein schwarz-rot QUER-gestreiftes Shirt trug, der Einzige sei, der Längsstreifen tragen könne… wenn er halt auf der Seite läge. XD

„You don’t fool me“… ja, das war der richtige Song für mich zum richtigen Zeitpunkt. Ich liebe ihn. Also griff Rolf zu seinen „Eiern“ *hüstel* und für mich hieß es: Fotoapparat weggelegt und abtanzen! Wie meistens ging der Song am Ende direkt in „Living on my own“ und somit in die einzelnen Solis über. Und auch wenn man die Band schon so lange kennt, man ist immer wieder begeistert, was da für fantastische Musiker auf der Bühne stehen!

Gerockt wurde nun bei „Now I’m here, bevor es mit Susann und Mirko und „These are the days“ etwas ruhiger weiter ging. „Don’t stop me now“ hieß der nächste Song und das war eine gute Beschreibung für die Kids, die wir mittlerweile vor unseren Füßen rumhopsen hatten. Unermüdlich und teilweise sogar schon textsicher. Meine Güte, waren die cool drauf. Der Fan-Nachwuchs ist gesichert, würde ich sagen. TOP!

Meine Ohren vernahmen dann ein wohl bekanntes „Pling“ und Steffis Alp-Hütte wurde bei „Bohemian Rhapsody“ einmal komplett auf links gedreht. Das hat gescheppert… musikalisch versteht sich!

Alle Arme, egal ob in T-Shirts, Pullover oder Ski-Jacken verpackt, wurden nun bei „Radio Gaga“ durch die Luft geschwungen. Tolles Bild!

„We will rock you“ erklang und die Kids waren nun komplett außer Rand und Band… durften sie doch schon während des Konzerts einmal kurz auf die Bühne und mit Mirko zusammen die „Pommes-Gabel“ üben. Und ein junger Herr hatte sogar das Glück, Drazens Gitarre umgehangen zu bekommen. Welch eine Ehre! Da leuchteten die Augen aber mächtig stolz.

„We are the champions“ bildete den Abschluss und es war wirklich ein tolles Konzert bei Bombenwetter und einer fantastischen Location. Es wurden dann noch Fotos von den Kids mit ihren neuen Mützen und Shirts gemacht… hatten ihre Eltern doch für sie Christofs Merch-Stand geräubert…, ein paar Takte mit der Band gequatscht, das ein oder andere Getränk zu sich genommen und die so langsam über den Bergen untergehende Sonne betrachtet. Jaaaa gut, die Sonne war schon eine gewisse Zeit hinter ein paar Wolken verschwunden, aber die Beschreibung passte jetzt so schön ins Bild. *grins*

Tina und ich stillten dann noch unseren mittlerweile doch recht großen Hunger, fuhren ins Hotel und gönnten unseren Körpern dann doch ein bisschen mehr wie drei Stunden Schlaf, bevor es am nächsten Morgen um 5 Uhr weiter ging. Wohin? Das verraten wir Euch im nächsten Bericht! ;-)

LG, Claudi


P. S. Die Fotos, die die Kinder auf und vor der Bühne zeigen, wurden mit freundlicher Genehmigung der Erziehungsberechtigten veröffentlicht!

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