StartseiteKonzertberichte


Österreich ist sehr schön… das haben Tina und ich schon bei früheren Fahrten gelernt… da sprach ja dann eigentlich nichts dagegen, sich diese tolle Gegend noch einmal anzuschauen. Also Donnerstagmorgen mit Kaffee und Fress-Proviant bewaffnet ab ins Auto und gemütlich nach Dornbirn gedüst. Die Fahrt verlief reibungslos… jedenfalls bei uns… die Band hatte da weniger Glück an diesem Tag.
In Dornbirn angekommen, bezogen wir unser Hotelzimmer… sehr schick und sauber. Alles supi. Am besten hat uns die Dusche gefallen bzw. der Spruch an der Wand dort: „Singen sie ruhig laut. Unsere Zimmer sin bestens isoliert“. XD

Nachdem wir das Hotel inspiziert hatten, machten wir uns auf den Weg zur „wirtschaft“, um nach einer Tischreservierung zu fragen… hatten wir doch das Gesamtpaket gebucht „Dinner + Konzert“… und wir waren mächtig gespannt, was uns da erwartete. Gut, nicht ganz günstig die ganze Geschichte, jedenfalls für uns, denn Getränke mussten natürlich extra bezahlt werden. Und das sollten einige werden an diesem Abend… musste ja ausnahmsweise mal keiner von uns beiden fahren. *grins*

Die Band war mittlerweile auch dort eingetrudelt, die Herrschaften hatten aber fast 3 Stunden länger für die Fahrt gebraucht als wir… bei fast identischer Abfahrtszeit. Die Armen… sind wohl von einem Stau in den nächsten gedüst.
Ein bisschen das Städtchen angeschaut, Kaffee getrunken, noch ein Stündchen gechillt und dann wurde es auch schon Zeit, uns für den Abend „chic“ zu machen… was in unserem Falle eigentlich wie immer Jeans, Shirt und Sneakers bedeutet… war ja zum Glück kein Gala-Dinner. *lach*

Rein in die „wirtschaft“… eine wirklich tolle Location… und direkt mal die erste Hopfenkaltschale bestellt. Yes, dat zischt! Kurz nach Einlass dann eine Etage nach oben gestiegen und unsere Plätze vorne an der Bühne eingenommen… und direkt an der Tränke… seeeehr gut. XD
Wir unterhielten uns nett und dann ging es auch schon mit dem Dinner los. Es war alles sehr gut organisiert und mega-lecker….vor allen Dingen das Bier. *breitgrins* Die Zeit verging recht schnell und dann enterte unsere Band auch schon die Bühne. Los ging es mit „One Vision“ und „Tie your mother down“. Ok, wir hatten zwar den bisherigen Abend auf unseren Stühlen verbracht, aber jetzt gab es natürlich kein Halten mehr. Tina und ich mussten einfach aufstehen. Die eben vertilgten Leckereien mussten ja rutschen, damit sie nicht so ansetzen. *hüstel* XD

„Somebody to love“, „Killer Queen“ und „Bicycle Race“ brachten so richtig Stimmung in den Saal, der übrigens brechend voll war… frieren konnte dort auf jeden Fall keiner… noch nicht mal, als zwischendurch immer mal wieder die Türe nach draußen geöffnet wurde… es war ganz schön warm in der Location. Oder wirkte vielleicht doch schon das Bier? Hmm… keine Ahnung… war ja auch egal... Prooohooost! XD

„Play the game“ folgte und anschließend bat Mirko Susann für ihr fantastisches Duett bei „Under pressure“ nach vorne. Dornbirn klatschte, schnippte und sang mit, was das Zeug hielt. Späßchen kamen natürlich auch nicht zu kurz, hatte Mirko doch vorne eine Dame mit Leoprint-Bluse auf dem Kieker, die hervorragend zu Rolfs Hose gepasst hätte, wie er meinte. Und gnadenlos wild müsse man mit so einer Bluse bestimmt sein, sie würde sicher später noch extrem eskalieren. *lach* Aber es passierte nichts, denn ihr Begleiter hatte sie zum Glück „im Griff“. Dafür hatten einige der Damen vom Service-Team mit Sicherheit am Ende des Abends einen Tinitus, sang/brüllte Mirko ihnen beim Bedienen doch immer direkt ins Ohr, wenn sie immer direkt vor ihm an der Bühne vorbei mussten. Bemerkenswerter Service… ich hätte wahrscheinlich vor lauter Schreck jedes Mal das Tablett weggeschmissen. XD

„Anotherone bites the dust“ und natürlich durfte auch hier Rolfs fantastisches Solo nicht fehlen. Ein seltenes Sahnestückchen sollte nun folgen: Mustapha! Spielt die Band nicht oft, aber ich freue mich immer, wenn es dann mal auf der Setliste steht. Man sah einigen Leuten direkt an, dass sie sich die Frage stellten: „DAS ist von Queen?“ Jepp und wir fanden es toll… wie immer. Und Mirko gab alles bei diesem Song, inklusive grandiosem Hüftschwung… die Damen in den ersten Reihen zu unserer Linken waren entzückt. XD

Ge-zückt wurde dann auch etwas… von Ingo… nämlich die „Schmusegitarre“ von Drazen für „Love of my life“. Herrlich! Anschließend wurden die Pferde gesattelt und mit einem lauten „Yeehaw“ folgte „ ‚39“. Wir standen ja zum Glück schon die ganze Zeit, denn sonst wäre es jetzt auch etwas eng geworden beim Popo-Shaken bei „Crazy little thing called love“. Letzter Song des ersten Sets: „It’s a hard life“. Ja, manchmal schon, aber heute nicht. Heute war alles perfekt! Vor allen Dingen die Flüssigkeitszufuhr funktionierte wunderbar. So konnte es weitergehen.

Weiter ging es nach einer kurzen Pause mit „It’s a kind of magic“ und „I want to break free“. Und natürlich hatte Christof sein Umhänge-Keyboard auch mit nach Österreich geschleppt. Er stürmte den, zugegebenermaßen dieses Mal nicht sooo langen, Weg nach vorne auf die Bühne und begeisterte alle mit seinem Kurz-Solo. Bei jedem Griff in die Tasten hatten wir allerdings das Gefühl, wir leiden mit ihm mit, hatte er sich doch vor dem Trip nach Österreich den Finger ganz schön arg verletzt... beim „Gurke reiben“… jaaaa… ihr könnte euch sicher denken, dass das ein gefundenes Fressen für Mirko war. XD

„Headlong“ und „Fat bottomed girls”… yeah, wir genossen jede Sekunde. Weiter ging es mit „I want it all“… das Publikum gröhlte laut mit und natürlich bekamen die Zuschauer alles… nämlich alles auf die Ohren, was hier noch so auf der Setliste steht. So zum Beispiel als nächstes das traumhafte Duett von Susann und Mirko bei „These are the days“. Flott ging es dann weiter mit „Don’t stop me now“. Und nur „den ganzen Abend da hinten rumsitzen, geht ja mal gar nicht“, bemerkte Mirko… auch nicht hier in Österreich. Also musste Oli ran… und wie… er war buchstäblich kaum zu stoppen und brachte Dornbirn mal so richtig zum Beben! Zum Glück waren die Zimmer unseres Hotels nebenan ja schallisoliert, sonst wären da sicher einige Gäste aus den Betten geflogen.

Es folgte "No one but you" und somit die einzelnen Gesangs-Solis der Bandmitglieder .Und auch hier in Österreich ist man begeistert, wenn ein Drummer singen kann. Oli wurde gefeiert… aber nicht nur er… jeder einzelne unserer begnadeten Musiker bekam frenetischen Applaus. Zurecht!

Mit „Bohemian Rhapsody“ und „Radio Gaga“ rockte die Band nochmal so richtig die Hütte, bevor „The Show must go on“, „We will rock you“ und „We are the champions“ den Abschluss dieses gelungenen Abends bildeten… jedenfalls des Konzertabends, denn es gab ja noch jede Menge Bier in der Leitung und Wein in den Flaschen… die „Gurke“ war natürlich auch noch Thema des Abends, ebenso wie ein „Fisch in Zeitung“ und und und … der Abend war für uns noch laaaange nicht vorbei. *hicks*

Nach vier Stunden ausgiebigem Schlaf, saßen wir am nächsten Morgen total fit *hüüüüüstel* im Frühstückssaal des Hotels. Leckeres Buffet, kann man nicht anders sagen. Auch der Band hat es geschmeckt und die machte sich dann auch schon geraume Zeit vor uns wieder auf den Weg Richtung Deutschland… Konzertabend in Lüdenscheid stand ja noch an.

Tina und ich machten auf dem Rückweg noch einen Schlenker am Bodensee vorbei, bevor WIR dann dieses Mal leider die Stau-Flatrate gebucht hatten. Gefühlt haben wir ewig gebraucht, kamen dann aber irgendwann am späten Abend völlig platt, aber dennoch zufrieden wieder in der Heimat an.

Unser Dank geht an die Crew… Ingo und Andre, ihr wart wie immer klasse, Danke an das Team der „wirtschaft“… es war eine großartige Veranstaltung, die Service-Mitarbeiter sind wirklich auf Zack und ein großes DANKE natürlich an die Band. Es war ein(e) tolle(r) Abend / Nacht / Morgen. XD

LG, die Claudi

Spruch in der Dusche - so muss es sein - tolles Hotel XD


Eine nette Location - und die Band "hautnah"


Gut gelaunte Band am Start - hier: Drazen


Schmuse-Time - "Love of my life" mit Mirko und Drazen


Gänsehaut-Stimmung - Susann und Mirko


Da isser - Mirko begrüßt Christof vorne auf der Bühne


Stimmgewaltig wie immer - Mirko


Fegte sie alle weg mit seinem Solo - Oli


Auch mit lediertem Finger eine Wucht an den Tasten - Christof


Es war eine spaßige Sache - Die Queen Kings in der "wirtschaft" in Dornbirn


Tanzen...
Letzte Memorial-Night 2015
HaftungsausschlussKontaktImpressum