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... in der Dampfe...


19.11.2016 und mein Weg führt mich nach Essen in die „Dampfe“

Nach ca. 1h 45 min. kam ich kurz vor Einlass am Ziel an. Ok, es war nicht weit bis zum Eingang und ich ließ meine dicke Jacke im Auto. Am Ort des Geschehens angekommen, traute ich meinen Augen nicht. Was war denn da los? Eine Schlange mit geschätzten 200 Menschen. Und so war erst mal Warten in der Kälte angesagt. Selbst schuld!

Im Saal angekommen begrüßte ich ein paar liebe Mädels. Es war ein riesiges Gedränge vor der Bühne. 700 Leute wurden erwartet. Ausverkauft. Wie schön!

Schon bevor die sechs Musiker die Bühne enterten, wurden sie mit lautem Klatschen und Rufen herbei gewünscht. Und schon ging es los.

„One Vision“ und „Tie your mother down“… Ich freue mich immer wieder. Der Funke ging sofort auf das Publikum über. Dann wurde geschunkelt und die „Killer Queen“ gab sich die Ehre, bevor die wunderbare Susann ins Rampenlicht kam und mit Mirko „Under Pressure“ zum Besten gab. Was für eine Energie von der Bühne kam. Die war übrigens sehr niedrig. Das war gerade an diesem Abend gar nicht mal so verkehrt. ;-). Aber dazu später.

Zwischendurch schlängelte sich Ingo mal an uns und an der Bühne vorbei, um etwas an Rolfs Kabeln zu beheben. Immer wieder erstaunlich, wie er das gesamte Konzert über voll dabei ist und jedes eventuell auftretende Problemchen in Windeseile behebt. Chapeau!

Roy the toy mit einem grandiosen Solo. Der Saal tobte. Nun folgte ein Lied aus dem „Morgenland“, wie Mirko es nannte und mit seinen Kollegen begeisterte er uns mit „Mustapha“. Das Publikum wurde dem Namen „Dampfe“ in jeder Hinsicht gerecht. Die Menschen standen auch rechts - und linksseitig der Bühne, so dass die Band fast völlig eingekreist war… in welche Richtung sie sich auch bewegten, sie wurden frenetisch gefeiert. Und Mirko witzelte wie gewohnt charmant mit allen Seiten! Nicht ohne darauf hinzuweisen, dass die Boxen , und somit ja auch die Musik, nach vorne gingen. Aber egal, man hört auch so genug, wurde ihm bescheinigt.

„Love of my life“ und Mirko bedankte sich nach einer überaus gefühlvollen Darbietung mit Drazen beim Publikum für die Ruhe. Jedenfalls von den meisten!

Es folgten weitere Klassiker und bei „39“ und „Crazy little thing called love“ kamen Claudia und ich wieder voll auf unsere Kosten. „Fetzen“ macht einfach Spaß und gute Laune. Auch wir tanzten mit Volldampf.

„I want to break free“… auch ein Song, auf den wir uns immer besonders freuen. Kommt da doch Christof der Keyboarder auch ins Rampenlicht und erfreut uns mit seinem „Hängeklavier“. Aber was war das? Voller Elan stürmte er die Bühne… mit Volldampf sozusagen. Ich dachte noch: „Bremse bitte“, aber schon war es zu spät. Die Bühne war zu Ende, Christof machte einen Schritt zuviel, konnte sich nicht mehr halten und „flog“ in die erste Reihe. Zum Glück hatte Claudia ihre Airbags dabei und eine gute Reaktion. Sie fing Christof sozusagen mit vollem Körpereinsatz auf und so landete er außergewöhnlich „weich“. Gott sei Dank blieben er und sein Keyboard unversehrt. Und (professionell) wie wir ihn kennen, rappelte er sich auf und spielte einfach weiter, als ob nichts gewesen wäre. So isser halt unser Christof. Wir halfen ihm dann wieder die Bühne und der Song konnte ohne weitere Zwischenfälle fortgesetzt werden. Aber die Reaktionen auf diese Special-Christof-Nummer könnt ihr Euch vorstellen. Es fiel den Akteuren auf der Bühne sichtlich schwer, ernst zu bleiben und den Titel zu Ende zu bringen. Mirko und Susann konnten sich kaum halten vor Lachen. Rolf bedankte sich nach dem Song per Handshake bei Claudia für die spektakuläre Rettung. Unser Christof… mit Volldampf in der Dampfe eben!

Und weiter wurde gerockt: „Headlong“ und „Breakthru“ … zwei meiner Lieblingssongs.

Drazen und Mirko bespaßten sich zwischendurch gegenseitig, für wen das denn nun der „schönste Tag im Leben“ sei: „Meiner“ … „nein meiner“… usw. Ach es war einfach mal wieder herrlich. Tolle Musik, sehr gut aufgelegte Musiker mit Witz und Charme und ein fantastisches Publikum in einer tollen Location.

Ruhig und besinnlich wurde es nochmal bei „These are the days“ und „No one but you“, wo Mirko erneut an all die viel zu früh verstorbenen erinnerte und wir bedächtig den wunderschönen Klängen lauschten. Dann ging es so langsam auf die Zielgerade. „Don´t stop me now“ und auch Oli durfte wieder sein Können in der Schießbude zum Besten geben. Meine Güte, was hat er sein Schlagzeug versohlt.

Der Höhepunkt eines jeden Konzertes:„Bohemian Rhapsody“. Ein Song, dem wohl viele Ideen gleichzeitig zugrunde liegen, wie Mirko bemerkte. An der entsprechenden Stelle hallte erst ein fette „Mama“ durch den Saal und später wurde gebangt und gesprungen und eventueller Frust in Freude umgewandelt.

„Radio Gaga“ und drei Zugaben, die ich immer nochmal besonders genieße, da sie ja das endgültige Ende des Konzertes ankündigen. Es war mal wieder ein glänzender Abend.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben.

So, nun mussten nur noch die 150 km nach Siegen zurück gelegt werden, in der Hoffnung, dass mich die zahlreich gesperrten Autobahnen nicht zu lange aufhalten und meine Navi gut funktioniert.

Herzliche Grüße

Eure Martina



Fantastischer Abend in einer tollen Location - Die "Dampfe" in Essen


Die Band war gut drauf - hier: Rolf und Susann


Anmerkung Claudia: Ja, das Foto ist verschwommen - Das war das letzte, was ich noch von Christof sah, bevor er auf mir "lag". XD


Die Band konnte nicht mehr vor Lachen - Drazen


Das Weiter-Singen fiel ihm schwer - Mirko


Oli musste zum Glück nicht singen beim Lachen - das Schlagzeugspielen funktionierte trotz allem perfekt


Zurück auf der Bühne musste auch er grinsen - Christof nach seinem "Abflug"


Powervoll ging es nach dem Schreck weiter - Susann gab alles (mit Mirko im Duett)


Hatten Spaß über alle "Backen" - Susann, Rolf und Oli


Was für ein ereignisreicher Abend - The Queen Kings in der "Dampfe" in Essen - und Christof blieb zum Glück unverletzt!


Nach dem Umbau
Memorial Night in der Kantine
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