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24.11.2016… Keine Frage, was heute für ein Tag war: der 25. Todestag von Freddie Mercury und somit der Tag, an dem, aus genau diesem Anlass, die Special-Show der Queen Kings in der Stadthalle Datteln stattfinden sollte.

Ich freute mich sehr auf diesen Abend. Aber meine Freude wurde erst einmal ziemlich gedämpft und meine Geduld… und vor allen Dingen meine Blase… auf eine harte Probe gestellt. Leute, ich kann euch sagen: da war vielleicht was los auf den Straßen an diesem Tag. Laut Routenplaner sollte ich für die Strecke knapp über 1,5 Stunden brauchen… Feierabendverkehr… also plant man ja großzügig eine halbe Stunde mehr ein… 16 Uhr Feierabend, 19 Uhr Einlass … rechne, rechne… passt sowas von locker, kein Problem. Ich hätte aber nicht im Traum daran gedacht, dass ich 3,5 Stunden brauchen würde… alleine die Strecke Bonn – Leverkusener Kreuz kostete mich knapp 2 Stunden. Überall Staus, Baustellen, Unfälle, genervte Leute in hupenden Autos… Horror! Die Stimme aus dem Radio bei den Verkehrsnachrichten wunderte sich auch schon: „Meine Güte, was ist denn heute überall auf den Straßen los?“ Ja, gute Frage. Und mittendrin dat Claudi. Und der größte Albtraum war, dass ich nach einer gewissen Zeit im Schrittgeschwindigkeit-Vorwärtsroll-Modus mega-dringend mal für kleine Mädchen musste. Na toll… Klar, es gab Raststätten, aber man will ja irgendwann auch mal vorwärts kommen, bevor die Staus noch länger werden. Das sind Schmerzen, sag ich euch. XD
Ca. 25 km vor Datteln dachte ich: Claudia, es geht nicht mehr... einfach laufen lassen, irgendwo wenden und wieder nach Hause fahren. Ich war echt kurz davor. (Tolles Thema, ich weiß. XD) Aber tapfer hielt ich dann doch bis zur Ankunft an der Stadthalle Datteln durch, bretterte die Auffahrt des Parkhauses hoch, schnappte mir den erstbesten Parkplatz, tippelte so schnell es eben noch ging die Rampe wieder runter und enterte die Stadthalle. Kurz Jacke und Tasche deponiert und dann die "Örtlichkeiten" gestürmt. Herrlüsch! Na, der Abend fing ja echt gut an. Hoffentlich ging das nicht so horrormäßig weiter.

Nein, ging es zum Glück nicht. Im Gegenteil. Es wurde abwechslungsreich, spannend, heiß und die Funken sprühten im wahrsten Sinne des Wortes nur so über. ;-) Vor mir auf der Bühne klebte ein Hinweis: „Gefahr! Feuerwerk! Abstand halten!“ Ääähm… ja, wir kleben ja alle sehr gerne wie dieses Schild vorne an der Bühne, aber da gingen wir dann doch lieber zwischendurch den ein oder anderen Schritt weiter zurück. Denn es sollte heute Bühnenfunkenblitze, Bühnenfontänen, Bühneneffektwerfer Lametta und Flammensäulen geben. Wow!

Los ging es dann gegen 20 Uhr mit „One Vision“ und den Bühnenfunkenblitzen. Der Feuerschutzbeauftragte / Pyrotechniker, wer auch immer das war, hatte Ingo anscheinend gut instruiert, denn der hatte an diesem Abend alles, und vor allem die große Pyro-Fernbedienung, gut im Griff. Was für ein Teil… so ähnlich sahen damals unsere ersten Handys aus… diese tragbaren, tonnenschweren Telefonzellen… groß, eckig und mit einer überdimensionalen Antenne ausgestattet. XD

„Tie your mother down“ und schwups, stand die Stadthalle in Datteln Kopf. Tolle Stimmung, textsicheres Publikum, das machte Lust auf mehr. Mehr bekamen wir dann auch… nämlich in Form von „Somebody to love“, Killer Queen“ und dem anschließenden Duett von Susann alias Davida Bowie und Mirko bei „Under Pressure“. ;-)

Oh… nun kamen die Tänzer auf ihre Kosten. „Crazy little thing called love“… it swings, it jives… ja und wie… vereinzelte Herren wirbelten ihre Damen gnadenlos durch die Gegend, einige Zuschauer absolvierten eine wahre Glanzleistung bei der kombinierten Klatsch-Mitsing-PopoShake-und-FüßeStampf-Choreografie und wiederum andere versuchten sich an der eingesprungenen Hüftrolle. Da war was los im Saal, sag ich euch. Es folgte die nächste Tanznummer: „Millionaire Waltz“. Und die Leute gaben sich ausgelassen ihrem Bewegungsdrang hin, nur die (Tanz-)Partner wechselten teilweise, weil Mirkos Aufforderung zur „Damenwahl“ wörtlich genommen wurde. XD

Die nächsten beiden Songs: „Flick of the wrist“ und „Lily of the valley“… Bei letzterem enterte ein Tänzer die Bühne… Mirko machte Platz und graziös wirbelte der junge Herr in seinem Kostüm über die Dattelner Stadthallen-Bühnenbretter. Als nächstes wirbelte dann Rolf, nämlich mit den Fingern wie ein Wilder über die Saiten seines Basses beim Solo bei „Anotherone bites the dust“. Große Begeisterung beim Publikum, die natürlich auch weiterhin anhielt, als der nächste Song angestimmt wurde: „I was born to love you“. Und wieder ging es peng und bumm und Funken blitzten über die Front der Bühne… daher wohl der Name „Bühnenfunkenblitze“. Mein Güte, ich Schlauerle. XD

Das Publikum war ganz aufgewühlt von so viel Action, also musste ein bissel Ruhe einkehren und das geschah dann auch mit „Love of my life“. Drazen an der Zuschauer-Runterbring-Gitarre, Mirkos einzigartige Stimme und ein textsicheres Dattelner Publikum… gute Kombi!

Rolfs Bass kam nun wieder zum Einsatz… und wie! Wow, ich freute mich… „Mr. Bad Guy“… endlich mal wieder! Ich liebe diesen Rhythmus! Vor der nächsten Nummer hatte ich ein bissel Angst, war doch die Bühne um einiges höher als letzte Woche in Essen. „I want to break free“… Christof schnallte sich sein mobiles Keyboard um, stürmte auf die Bühne und… puh, dieses Mal bremste er zum Glück frühzeitig ab. XD
Mirko ließ es sich natürlich nicht nehmen, den „einen Schritt zuviel” von Christof beim Auftritt letzte Woche zu erwähnen und bedankte sich dann noch einmal ganz herzlich bei mir für die „Rettung“. Jaaa bitte, immer wieder gerne. XD

Weiter ging es mit „It’s a kind of magic“… und magisch war auch mal wieder der Moment, als Mirko beim folgenden „These are the days“ unsere Susann nach vorne bat und sie ihre kraftvolle Stimme einsetzte... mit Mirko im Duett ergibt das was? Genau: Gänsehauuuut!

Mirko umringt von schönen und stimmgewaltigen Frauen, denn die nächste stand schon „vor der Tür“: Yvonne Fiedler! Drei tolle Songs „Barcelona“, „Golden boy“ und „Guide me home“ und dieses Mal kamen nicht die Bühnenfunkenblitze, sondern… kleiner feiner Unterschied… die Bühnenfontänen zum Einsatz. Keine Ahnung, ob die Reihenfolge der Fontänen so geplant war, ich glaub eine versagte sogar ihren Dienst oder verspätete sich… egal, es sah einfach toll aus. Und vor allen Dingen hörte es sich toll an… also der Song, nicht die Fontänen… denn Yvonne und Mirko gaben alles. Habe die beiden lange nicht mehr so emotional, kraftvoll und mitreißend erlebt. Grandios!

Das große „Uhu-Uhu“ wurde angestimmt bzw. geprobt, denn es sollte „The great pretender“ folgen. Klappte mit Musik dann auch wunderbar, denn das Publikum machte 1 a mit. Mit „I want it all“ wurde es dann wieder rockiger, bevor bei „Don’t stop me now“ DER Rocker schlechthin sein Solo absolvierte: unser Oli! XD Die Halle bebte, die Zuschauer waren begeistert und ich hatte schon ein bissel Angst, dass bei diesem Wums von Oli das nächste Feuerwerk von alleine hätte los gehen können. Passierte aber zum Glück nicht. Dafür wurde es jetzt wieder andächtiger: „No one but you“ und heute natürlich irgendwie ganz besonders emotional… Freddies Todestag, die Stimmen und Instrumente dieser sechs genialen Musiker und zudem dachte ich nur „24.11. – noch vier Wochen bis Weihnachten – fünf Wochen bis Silvester“ Och nee, das ging jetzt irgendwie ganz schön schnell. Die Zeit rennt aber auch im Moment.

Nein, jegliche trübe Gedanken wurden jetzt beiseite geschoben bzw. weg gebanged, denn „Bohemian Rhapsody“ folgte… inklusive vier Bühnenfontänen, die nacheinander gezündet wurden... von Ingo an seiner mobilen Telefonzelle. XD

Den Abschluss bildeten auch heute die drei „Zugaben schlechthin“: „Show must go on“, „We will rock you“ und „We are the champions“ als letzter Song. Hierbei wurden dann ebenfalls vier Bühnenfontänen und, das erkannte ich doch gleich beim ersten Anglühen, vier Flammensäulen und zwei Bühneneffektwerfer Lametta, die pünktlich zum Refrain, zum Schlussakkord und den beiden Schlussabschlägen gezündet wurden. (*hüstel* Gut, dass das alles hier auf der Setliste steht XD).

Es war wirklich ein toller Abend und die Band hat eine grandiose Show zum 25. Todestag von Freddie Mercury abgeliefert. Alles Special halt: Special-Guests, Special-Songs, Special-Effects. The Queen Kings… sie sind und bleiben die beste Queen-Tribute-Band Europas… Quatsch, auf der ganzen Welt... jedenfalls für uns.

Und natürlich hat diese weltbeste Queen-Tribute-Band auch die weltbeste Queen-Tribute-Band-Crew hinter sich, ohne die diese fantastischen Auftritte nicht möglich wären. Großes DANKE deshalb speziell an Ingo und Andre… und ein weiteres Danke geht an diesem Abend natürlich auch an den Veranstalter und seine Crew, die tollen Bühnen-Gäste und das überragende Publikum.

Zurück nach Bonn habe ich dann zum Glück keine 3,5 Stunden mehr gebraucht. Da reichten dann wirklich die 1,5 Stunden, die mir der Routenplaner eigentlich auch schon für die Hinfahrt ausgerechnet hatte. XD
Nächste Woche Heimspiel in Bonn... Yes!


Bis bald, Eure Claudi



Das Warnschild - wir hielten uns lieber dran!


Stand schon vor der Pyro im Nebel - Drazen


Muss man zu diesen tollen Stimmen viel sagen? - Nein, einfach grandios... Susann und Mirko


Anmutig - Special-Guest Tänzer (sorry, hab den Namen vergessen)


Heute blieb er zum Glück oben - Christof mit Drazen


Grinsebacke im Einsatz - Rolf


Ein gern gesehener Special-Guest - Yvonne Fiedler


Hatte heute das "große Ding" dabei - Rolf mit Special-Bass


Pyro links - Rolf mit Bass hinter der Fontäne


Und Pyro rechts - Drazen ging auch lieber einen Schritt zurück


Oli - konzentriert und voller Power bei seinem Solo


Der Mann für alle Fälle - hatte heute viele Knöpfe zu drücken - Ingo


Männerchor goes Rockkonzert
Circus on Queen Kings
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