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Anlässlich des Abschieds von Mirko wird heute bei den Berichten etwas mehr ausgeholt. Also... gibt es viel zu lesen, einige Fotos und ein Video. Aber zu so einem Anlass darf es ruhig mal etwas mehr sein, denken wir. ;-)


Zuerst ein paar Worte von Marion:

"Als ich erfuhr, dass Mirko die Queen Kings verlässt, war klar......Silvester verbringe ich in Koblenz.

31.12.2016, der Tag fing für mich ganz ruhig an. Schon gegen Mittag machte ich mich mit der Bahn auf den Weg, da ich noch ein bißchen Sightseeing machen wollte. Also verbrachte ich den Nachtmittag bei strahlendem Sonnschein am Rhein und an der Mosel und genoss die Ruhe vor dem Sturm.

Gegen 18.30 Uhr traf ich am Cafe Hahn ein und war überrascht, dass trotz der Kälte schon ca. 20 Leute am Eingang standen. Und es war mächtig kalt. Leider aber für die Verantwortlichen kein Grund, uns früher rein zu lassen. Im Gegenteil... es wurde später. Als wir dann endlich im Warmen waren, suchte ich mir erstmal einen schönen Platz an der Bühne. Dann hieß es warten... Der Saal füllte sich schnell. Gerade vorne drängen sich die Leute immer dichter aneinander.

Um 21 Uhr dann endlich betrat die Band die Bühne.
Nach dem 2. Song dann hieß es... ausziehen. Viele aus dem Fanclub hatten das Angebot seitens der Fanclubleitung angenommen und sich ein spezielles T-Shirt drucken lassen. Mirko war sichtlich beeindruckt und bedankte sich für die Mühe.

Nach gut einer Stunde meinte Mirko, es wäre Zeit für eine Pause . Susann stimmte dann mit der Band "Bye ,bye my Love" an und drückte dem verdutzten Mirko Geschenke in die Hand. Dann betraten Claudia und Martina die Bühne und überreichten Mirko noch mehr Geschenke. Mirko wusste nichts mehr zu sagen. Er deutete nur nochmal darauf hin, dass... auch wenn es so aussieht ,das Konzert noch nicht zu Ende sei.

Nach der Pause ging dann bis kurz vor Mitternacht weiter. "Sollen wir noch eine Zugabe spielen oder wollt ihr Feuerwerk gucken gehen?" Das Publikum wollte lieber die Zugabe, also bekamen wir gar nicht mit, dass schon das Neue Jahr begonnen hatte. Die Band stimmte "The Show must go on " an und eilig wurden noch ein paar Zettel durchgereicht, die zwar eigentlich später zum Einsatz kommen sollten, aber an dieser Stelle passte es auch. "Danke Mirko, mach es gut" war darauf zu lesen und sorgten zum Schluss nochmal für Gänsehaut.

Dann war das Konzert vorbei und auf der anschließenden Party wurde noch bis in die frühen Morgenstunde ausgiebig getanzt und auch mit der Band noch ausgiebig gefeiert.

Gegen 4.30 trat ich dann den Heimweg mit Bus und Bahn an, wo ich dann um 8 Uhr k.o. aber glücklich ins Bett fiel.

An dieser Stelle möchte ich auch nochmal Danke an Claudia und Martina für euren Einsatz sagen. Ihr habt tolle Arbeit geleistet!!!"



Vielen Dank liebe Marion. Ja, was sollen wir noch zu diesem Abend sagen? Es war super schön, aber auch mega traurig. Man kann sich irgendwie noch nicht so recht an den Gedanken gewöhnen, dass Mirko ab sofort nicht mehr dort oben auf der Bühne mit den anderen fünf tollen Musikern der Queen Kings rumhampelt und die Leute im In- und Ausland unterhält.



Tina und ich freuten uns im Vorfeld sehr auf diesen Abend, sollte doch einiges lang Geplante endlich umgesetzt werden. Auf der anderen Seite war uns echt flau im Magen. Wir machten uns zeitig - voll bepackt mit Geschenken - auf den Weg zum Cafe Hahn, trafen die restlichen Bandmitglieder zwecks kurzer Absprache, wie der Abend verlaufen sollte, versteckten die ganzen Pakete hinter Bühne, damit Mirko sie vorher nicht entdecken konnte und genossen dann den Soundcheck der Band inklusive dem "Yvonnsche". ;-)

Wir positionieren uns taktisch günstig vor der Bühne und dann nahmen die Dinge ihren Lauf. Der Saal füllte sich und es wurde brechend voll. Aber so sollte es natürlich auch sein. Tina und ich huschten durch die Menge und verteilten die Buttons, die wir hatten anfertigen lassen und deren Erlös nun noch einmal unserem Sozialen Projekt von World Vision (Stella) zugute kommt. Danke an dieser Stelle an alle, die sich beteiligt haben. Der Schlachtplan zum "Entblößen" wurde unter die "Fanclubler" gebracht und dann ging es gegen 21 Uhr auch los mit dem Konzert. Wir waren gewappnet.... und nicht nur das, ich war zusätzlich auch noch mit hunderten Taschentüchern, Nasenspray und Hustenbonbons bewaffnet... hatte ich mir die letzten zwei Tage doch eine ziemlich dolle Erkältung eingefangen. Aber das war jetzt alles egal. Da muss "frau" durch. XD

Rockig ging es gleich mit "One Vision" und "Tie your mother down" los. Und schwupps, schon war der erste Kloß im Hals da. Allerletztes Konzert... komisches Gefühl. Ich mochte es irgendwie nicht.
Die ersten zwei Reihen hatten bis dahin gnadenlos geschwitzt, hatte man doch das extra angefertigte Shirt bis dato unter Jacken, Pullovern oder Zweit-Shirts versteckt. Nun kam es vielfach zum Vorschein und Mirko war zwar erfreut über den Anblick, aber doch recht verdutzt, als er sein Gesicht überall auf den schwarzen Stöffchen sah. Da er aber ein Meister im "Überspielen" ist, war Ablenkungstaktik angesagt. Also wurde nun schnell zu "Somebody to love" geschunkelt, zum "Millionaire waltz" getanzt und bei "Under pressure" von Susann und Mirko versuchten wir krampfhaft, unsere Gänsehaut unter Kontrolle zu kriegen. Unter Kontrolle hatte dann beim nächsten Song unser Rolf seinen Bass... und wie. Er schmetterte bei "Anotherone bites the dust" sein Solo unter die Leute, dass es nur so krachte, bevor es dann mit Mirko, Drazen und der Schmusegitarre und "Love of my life" weiter ging. Wir waren emotional alle ein bissel angeschlagen, muss ich sagen. Aber die Taschentücher mussten noch nicht ausgepackt werden. Statt dessen schallte Mirkos "Yee-haw" durch den Saal und " '39" wurde angestimmt. Ein Song, der irgendwie gute Laune macht... passte gut an dieser Stelle.

Rolfs Bass erklang abermals und "Mr. Bad Guy" "betrat" die Bühne. Ich liebe diesen Song. Mirko gönnte sich danach ein kleines Päuschen und der Rest der Band gab "Bring back that Leroy Brown" zum Besten. Richtig richtig toll... und schnell! "I want it all"... ja, wir auch... am besten noch 20 Stunden lang. Wir erfreuten uns an jedem Song, aber irgendwie wussten wir ja auch, dass mit jedem dieser Songs, der auf der Setliste abgehakt wurde, das Konzertende näher rückte. War irgendwie ein grausames Gefühl!

Mirko erklärte dann, dass jetzt eigentlich ein anderer Song auf der Setliste stehen würde, als der, den sie jetzt tatsächlich spielen würden. Aber der Queen Fanclub habe sich einen Song gewünscht, diesem Wunsch wolle man natürlich nachgehen und so sollte "Great Pretender" folgen. Es war schon lustig, in die Gesichter der Queen-Fanclub-Leute zu schauen, denn die wussten von ihrer angeblichen Bitte gar nichts. XD Jetzt, da unser Stichwort "Great Pretender" gefallen war, war es für uns an der Zeit, langsam die Geschenke-Übergabe vorzubereiten. Wie mit der Band abgesprochen, verkrümelten Tina und ich uns Backstage, um dort von Dave unsere Geschenke für Mirko in Empfang zu nehmen und dann warteten wir auf unseren "Einsatz". Die Band ließ den Song am Ende, natürlich ohne Mirkos Wissen, in eine auf ihn zugeschnittene Version von "Bye bye my love" von den Bläck Fööss übergehen. Da hat er aber nicht schlecht geschaut, der Herr Sänger.
Tina und ich befanden uns zu dieser Zeit dezent im "Tunnel", wie man so schön sagt, stand doch gleich für uns der Aufstieg zur Bühne an. Den hatten wir zwar vor Konzertbeginn kurz "geprobt", weil die Stufen so hoch und der Durchgang so eng war, aber trotzdem ging uns jetzt mächtig die Düse. Soweit ich mitbekommen habe, sang der ganze Saal den Bläck Fööss-Song mit und Mirko war sichtlich gerührt. Susann überreichte ihm jede Menge Geschenke von der Band... nein, sie türmte sie ihm in den Armen regelrecht auf. XD
Dann kam das Zeichen von ihr. Wir kletterten auf die Bühne, Dave reichte uns die Pakete und wir versuchten krampfhaft, nicht zu stolpern oder Drazens Equipment umzuschmeissen und dabei noch würdevoll auszusehen. Gut, letzteres hat jetzt nicht so wirklich funktioniert, aber egal. XD. Trotz Mega-Aufregung und dem schweren Herzchen, das uns diese Aktion bescherte, schafften wir es irgendwie nach oben und überreichten Mirko unsere Präsente. Er wirkte leicht überfordert, hatte aber natürlich auch in dieser Situation ein paar flotte Sprüche auf Lager, so dass es für alle Beteiligten eine nette Aktion wurde. Danke an dieser Stelle nochmal an Dave für seine Hilfe. Ohne ihn wären wir gnadenlos verloren gewesen. XD

Wie in Trance stolperten wir die Treppe von der Bühne wieder runter und ich weiß nicht, wie wir wieder an unseren Platz gekommen sind, aber irgendwie kamen wir heile wieder dort an. Und jetzt hieß es erstmal "durchatmen". Pause...
Aber viel Zeit zum durchatmen war nicht, denn nun musste ja unsere "Zettel-Aktion" vorbereitet werden. Wir versuchten, an verschiedenen "Knotenpunkten" im Saal vorab schonmal den Leuten zu erklären, wie diese Aktion ablaufen sollte und hofften, dass sie ansatzweise funktionieren würde.

Der zweite Teil des Konzertes startete mit "A kind of magic", gefolgt von "I want to break free" und dem charmantesten Rüschenhemd, das Koblenz je an einem Keyboard-to-go gesehen hatte: Christof! Immer wieder herrlich, was er für Begeisterungsstürme los tritt... soll er ja auch... Hauptsache, er tritt nicht nochmal über den Bühnenrand hinaus. XD

Flott ging es mit "I was born to love you" weiter und "Teo Torriatte", ein Wunschsong aus dem Publikum, wurde kurzerhand eingeschoben, bevor Mirko "seine" Susann nach vorne bat und sie ein letztes Mal gemeinsam "These are the days" sangen. Au weia... nun wurden die Äugelchen aber feucht. Herzergreifendes Duett... ist es eigentlich immer, aber heute extrem. Susann und Mirko hielten sich immer mal wieder an den Händen, schauten sich vielsagend an, drückten sich andauernd liebevoll und man konnte, trotz unumstrittener Professionalität der beiden, sehen, dass es auch ihnen nicht leicht fiel. Ein Wunder, dass da überhaupt so wundervolle Töne raus kamen. Ich hätte keine einzige Zeile in dem Moment singen können. Na gut, lassen wir das. Ich bin ja auch keine Sängerin und mich würde auch zum Glück niemand hören wollen. XD

Da Mirko gerne mit schönen Frauen auf der Bühne steht, wie er erklärte, käme jetzt auch direkt die nächste zu Besuch. Yvonne Fiedler stieg in einem traumhaften Kleid die Stufen zur Bühne hinauf. Und ich war schon sehr neidisch, wie elegant sie diese "Hürde" meisterte. Wir dagegen haben bei unserem Aufstieg bestimmt wie die Volltrampel ausgesehen, dachte ich. XD
Gemeinsam mit Mirko schmetterte Yvonne "Barcelona" und "Guide me home" ins Publikum. Und auch hierbei konnten die Akteure eine gewisse Rührung nicht verstecken. Aber es war grandios! Gänsehaut machte sich überall breit und die war auch schwer wieder los zu werden.

"Don't stop me now"... ja, das wünschten wir uns irgendwie auch. Mit jedem Song ging es dem Ende des letzten Konzertes von Mirko mit den Queen Kings entgegen. Ich muss es nochmal betonen: Blödes Gefühl!
Trotz allem ballerte uns Oli dann sein Solo entgegen und wir schauten mit offen stehenden Mündern zu, wie er seine Schießbude regelrecht vermöbelte. Wahnsinn!
Und dann kam der Song, vor dem ich so ein bissel "Angst" hatte, denn diese Stimmgewalt von Mirko und den anderen Bandmitgliedern und die Atmosphäre, die sich dabei immer breit macht, raubt einem fast den Atem. Und gerade heute drückte er extrem auf die Tränendrüse. Schnief!

"Bohemian Rhapsody" ist danach eigentlich immer dafür gut, trübe Gedanken beiseite zu schieben. Aber heute gelang das irgendwie nicht so richtig... trotz abrocken und bangen. Aber das überlaute "Mama" aus dem Publikum war schon beeindruckend. Mirko schnappte sich dann seinen Mikroständer und forderte alle auf, noch einmal die Patschehändchen nach oben zu strecken. "Radio Gaga" wurde angestimmt. Und ein letztes Mal bot sich ihm ein grandioses Bild von hunderten Armen und Händen, die im Gleichklang klatschten. Wie ich schon einmal erwähnte: ich denke, er wird diesen Anblick vermissen!

Feuerwerk gucken oder Zugaben war jetzt die Frage. Klares Votum des Publikums: Zugaben!
Vor diesen Zugaben jetzt noch einmal großartig von der Bühne runter zu gehen, würde sich nicht lohnen, also würden sie gleich weiter machen, meinte Mirko. Uuups, das brachte uns jetzt etwas in Bedrängnis. Wollten wir doch die eigentlich immer folgende kurze Pause nutzen, um die Papierstapel nach hinten durchs Publikum zu reichen. Aber gut, dann wurde das halt jetzt im Schnellverfahren durchgeführt. Eigentlich hatten wir geplant, die Zettel beim ersten Refrain von "We are the champions" hoch zu halten, aber bereits beim folgenden "The show must go on" gingen im hinteren Bereich des Saales ganz viele der Papierchen nach oben. Gut, das hatten wir grob einkalkuliert. Also machten wir einfach mit und so entstand bereits bei diesem Song ein tolles Bild von einem gigantischen Zettelmeer im Publikum. Und auch hier war Mirko sichtlich gerührt und verbeugte sich dankend vor dem Publikum.
"We will rock you"... und ein Blick auf die Uhr zeigte, dass es gerade noch Zeit für den letzten Song war: "We are the champions". Und noch einmal wurden viele der Zettel für Mirko hochgehalten, die ihm sagten "Danke Mirko. Mach's gut!"

Der Neujahres-Beginn war irgendwie in diesem Moment zur Nebensache geworden. Die Band verabschiedete sich dennoch mit einem "Prosit Neujahr" und Mirko mit einem Danke an uns und dann verschwanden sie erst einmal hinter der Bühne.

Wir konnten es irgendwie gar nicht fassen. Jetzt war es also tatsächlich rum... das letzte Konzert von Mirko mit den Queen Kings. Wir freuen uns natürlich mit der Band auf den "Neuanfang" und auch für Mirko und wünschen ihm von Herzen alles Gute für die "berufliche Zukunft", aber trotz allem tat es schon etwas weh. *seufz*

Im Anschluss wurde noch ausgiebig gefeiert und getanzt, zwischendurch "vollzogen" wir im Backstagebereich noch mit Mirko die "Geschenke-Auspack-Aktion" (siehe Fotos) und er hat sich wirklich riesig über die Collage und das Fotobuch gefreut. Es wurde reichlich geherzt und geknuddelt. Zudem sei noch erwähnt, das er natüüüürlich von uns zum "Ehrenmitglied im The Queen Kings-Fanclub" ernannt wurde und eine Urkunde überreicht bekam.

Wir denken, es war ein emotionaler, aber dennoch würdiger Abschied von Mirko und wir danken an dieser Stelle allen, die das möglich und bei den Aktionen mit gemacht haben... vor allem an Crew und Band: "Danke" für eure Unterstützung.

"The Show must go on"... ja, so ist es wohl. Und wie Mirko selber so schön sagt: "Ich bin ja nicht aus der Welt"... ja, wir werden uns sicher wiedersehen.
Trotzdem werden wir dich vermissen. Machs gut, Mirko. We still love you!

In diesem Sinne... Euch allen nur das Beste für 2017.

Es grüßt, eure Claudi


Es folgen zwei Galerien mit Fotos von Konzert und ausnahmsweise auch mal aus dem Backstagebereich (natürlich nur die unzensierten XD) sowie ein Video von der Geschenke-Übergabe auf der Bühne (Danke an Marion).

Fotogalerie Konzert

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Fotogalerie Backstage

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Und plötzlich war es dunkel
Dexheim - Weingut Weyell
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