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Sonntag 10.09.17 Heute stand etwas ganz Besonderes an. Und das sollte es auch werden. Claudia und ich machten uns auf den Weg zur Freilichtbühne nach Tecklenburg. Nach amüsanter Fahrt und etwas längerer Parkplatzsuche, erreichten wir unser Ziel und somit auch unsere Plätze. Sitzkissen hatten wir mit, da Claudia den Hinweis bekommen hatte, dass die Sitzgelegenheiten dort etwas unbequem sein könnten. Wir waren ziemlich früh vor Ort und so konnten wir die zahlreichen Besucher bestaunen, die die Ränge der Freilichtbühne füllten. Sitzkissen, Decken, Jacken ja aber auch "Lunchpakete" und alle möglichen Picknickutensilien wurden mitgebracht. Ein seltsames Bild! :-)

Kurz vor 18.00 Uhr hatten über 2000 Menschen ihre Plätze besetzt und warteten gespannt auf den Beginn des Geschehens.
Und schon ertönte ein vertrautes "It's a beautiful day" aus den Lautsprechern, gefolgt von einem powervollen WWRY fast - slow.

Nach einem tosenden Applaus ging es sofort Schlag auf Schlag weiter. Christof mit seinem Keyboard mimte sofort zu Beginn den "Rockstar". Den Bühnenrand hatte er zum Glück auch im Griff. Apropos Bühne! Eine imposante Kulisse mit gaaanz viel Platz für die Akteure, den diese auch auszunutzen wussten. Etwas befremdlich wirkte nur der Blumenschmuck am Bühnenrand. "Und das auf einem Rockkonzert" witzelte Sascha, der sich auf der Bühne aber wie zu Hause fühlte. Und das man ihn dort kannte, merkte man ziemlich schnell an den Publikumsreaktionen. Gleich zu Beginn bekamen wir die "Erlaubnis" aufzustehen! Und spätestens bei "Crazy little thing called love" sprangen alle von ihren Sitzplätzen.
Wobei bei ruhigeren Songs wie "Nevermore" oder "Is this the world we created" andächtig gelauscht wurde.

Es war so ein turbulentes Geschehen rund um die Musik auf der Bühne, dass ich gar nicht mehr weiß, wann was passiert ist. Ich weiß nur noch, dass es passend kurz vor "Somebody to love" einen Heiratsantrag auf der Bühne gab. Frank hatte in Karin seine "Love" gefunden und fragte sie, ob sie ihn heiraten möchte. Und zum Glück sagte sie ja, denn die Band hatte sich nicht überlegt, welchen Song sie danach hätten spielen können, wenn sie nein gesagt hätte, meinte Sascha. Der kannte sich zum Glück bestens auf diesen Brettern und Mauern der Freilichtbühne aus... stellte er sich doch bei einem Song an den Bühnenrand und machte dann einen gewagten Sprung über einen recht breiten und tiefen Graben bis ins Publikum hinein. Mir blieb fast das Herz stehen. Und während er durch die Menge düste, schaute ich mich um und überlegte, wie er wohl wieder unversehrt an seinen "Arbeitsplatz" kommen würde. Naja am Rand gab es ja Treppen. Der weiß schon was er tut. Und was tat der Wahnsinnige? Sprang von der selben Stelle zurück auf die Bühne auf einen noch schmaleren "Landeplatz", als auf dem "Hinflug". Boah. Das ist nix für mein Herz.

Entspannend dagegen waren die wunderschönen Duette mit Susann. "Under pressure" und "Heaven for everyone" waren wie immer herzerfrischend. Auch Rolf brachte den Menschen auf den Rängen den Rock´n´Roll erneut nahe. Neben dem grandiosen Basssolo, erklagen auch die Töne von "The Ace of Spades" aus seiner Röhre.
Nach 12 abwechslungsreichen Songs wurde dann eine Pause eingeläutet. Claudia und ich trauten unseren Augen nicht, als wir wahrnahmen, dass sich der größte Teil des Publikums nicht nur mit einem Getränk oder einem Snack eingedeckt hatte. NEIN! Haufenweise Tupperdosen und andere Behältnisse kamen zum Vorschein. Es wurden Tomanten, Gurkenscheiben, Käsehäppchen und vieles andere gereicht. Chips, Flips, Cräcker, Paprika und große Dosen Gummibärchen, Lakritze und wer weiß was noch alles machte die Runde. Das habe ich persönlich in der Form noch nicht erlebt. Sehr schön! :-)

Nachdem dann, wie immer Theater üblich, dreimal das Ende der Pause angekündigt wurde, enterten die sechs Musiker zum 2. Teil die Bühne.
Sascha hatte sich umgezogen und stand sehr chic gekleidet und mit Fliege am Mikrofon. "Great pretender" wurde geboten. Das Publikum feierte den Beginn der 2. Hälfte mit tosendem Applaus. Und noch jemand feierte, nämlich Saschas Mama ihren Geburtstag. Und dafür gab es natürlich von allen ein großes "Happy Birthday-Ständchen".

Der Applaus erreichte einmal mehr seinen Höhepunkt, als im Anschluss Christine Gogolin in einem umwerfenden silbernen Glitzerkleid die Show bereicherte. Wow! Nach "Barcelona" gab es Standing Ovations und sie war völlig gerührt. Und wer die Queen Kings-Shows kennt, weiß, dass es dann nicht bei einem Song mit Sopranistin bleibt. "Golden Boy" und "Guide me home" waren noch zwei Schmankerl, bevor Christine erneut wahnsinnig gefeiert wurde. Sie hat aber auch einen Hammerstimme und vor allen Dingen: Klasse.

Ein Sahnehäppchen für uns folgte: "Bring back that Leroy Brown". Da können die Füße einfach nicht stillhalten. Sascha hatte sich nun abermals umgezogen. Dieses mal trat er ganz locker in grauen Jeans und Boots auf. Stand ihm äußerst gut. Und dann ging es nochmal richtig zur Sache. Rolf und Sascha lieferten sich ein "Cross over Lauf" über die Bühne und bei "Breakthru" rannte Sascha wieder wie wild durch die Ränge. Es ist mir ein Rätsel, wie man so rennen und dabei noch singen kann. :-)
Bei "Radio Gaga" flogen alle Hände in die Höhe... was für ein tolles Bild bei über 2000 Zuschauern... und bei "Who wants to live forever" herrschte andächtige Ruhe im Freilichttheater, bevor es bei "Bohemian Rhapsody nochmal richtig krachte und die Begeisterung war riesig. Auf den Sitzen hielt es schon lange kaum noch jemanden. Die Freilichtbühne wurde auf links gedreht. 14 Stücke in der 2. Hälfte... u. a. noch "Tie your mother down" und "Fat bottomed girls"... man kann gar nicht alle Höhepunkte aufzählen... und kein Auge blieb trocken.

Zugabe? Na klar! 4 Stück. "The show must go on", Friendes will be friends" und die beiden obligatorischen Stücke "We will rock you" und "We are the champions" beendeten einen grandiosen und sehr abwechslungsreichen Abend.
Just "Thank you" an die Band und alle Beteiligten und Helfer. Ingo, Tim, Flo.....fantastischer Job. Die Freilichtbühne Tecklenburg ist auf jeden Fall eine Reise wert.

Liebe Grüße
Martina
 

Es ging gleich rockig los - Sascha, Rolf, Christof und Drazen


Sorgte auch hier für Lacher - Sascha, Drazen und Drazens Honey


Es gab so viele Gänsehaut-Momente - Sascha gefühlvoll.... alleine....


und auch im Duett - mit unserer bezaubernden Susann


Rockte die Hütte - Rolf


Mr. Charming - hatte sie alle im Griff... ob von der Bühne aus...


oder einfach direkt im Publikum - Immer unterwegs unser Sascha


"Überraschungs-" Gast - die wundervolle Christine Gogolin


Im Duett mit Sascha - einfach grandios diese Stimmen


Sags mit Blumen... heißt es immer - Drazen ließ lieber eindrucksvoll die Saiten sprechen


Was für eine tolle Atmosphäre - bei "Who wants to live forever"


Über 2000 Leute in Tecklenburg - Was für eine tolle Kulisse


Headbanging-Time - Drazen und Sascha


Rock'n' Roll vom Feinsten - Rolf, Sascha und Drazen


Hatte sozusagen "Heimspiel" - und alle im Griff... Sascha


Eine außergewöhnliche Band - die in außergewöhnlicher Kulisse alle begeisterte


Queen (-Kings) meets classic
Freddie in Dexhome
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