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Unplugged & Plugged der Queen Kings… immer etwas Besonderes… alleine schon, weil sich unsere sechs Ausnahmemusiker zu diesem Event immer so richtig schick machen. Grund genug, um sich trotz wacker haltender Erkältung und schlechten Wettervorhersagen auf den Weg nach Hückelhoven zu machen. Bonn: trocken und relativ mild, auf der Autobahn Höhe Wesseling: Schneesturm, hinter Köln: Regen, Hückelhoven: trocken, aber a….kalt. Es war also alles dabei.

Kurz vor Einlass traf ich vor der Tür noch auf ein paar bekannte Gesichter… wie fast überall… sehr schön. Die Tür ging auf und die beachtliche Menge Leute, die brav in einer Schlange stand, strömte hinein. Wir ließen uns direkt vorne relativ mittig nieder und nun hieß es wie immer: warten. Gegen 20 Uhr ging es dann los. Die Bühne war in zwei Sets aufgeteilt. Im hinteren Teil die Instrumente etc. für das später folgende „normale Plugged“ und vorne war alles für den ersten Teil der Show, das „Unplugged“, vorbereitet. Die Band betrat unter Applaus die Bühne und nahm am vorderen Set Platz bzw. Stand. Los ging es mit einem Blues und Fingerschnipsen. Ich finde es immer herrlich, den Leuten, die das Unplugged noch nicht kennen, dabei zuzuschauen, wie sie versuchen zu erraten, was da gleich für ein leicht abgewandelter Song kommen möge. Das ist anhand der ersten Töne manchmal echt schwer. Aber gerade das ist ja das Schöne: es ist so faszinierend anders.

„We will rock you“ als Blues, gefolgt von “Fat bottomed girls” im Country-Style… herrlich! Könne ich stundenlang hören. Fehlten eigentlich nur noch die Cowboyhüte und diese komischen Ledermanschetten, die man sich so über die Hose zieht.. wie heißen die Dinger denn?... Chaps ergoogle ich gerade… kann das sein? Hmmm… Ach, ist auch egal. Ihr wisst, was ich meine. XD

Ruhiger wurde es dann mit „Dreamer’s Ball“, Drazens Mund-Trompete und Christofs Rüschenhemd, das sich zum Glück nicht zur Luftschlitz-Rüsche entwickelte… ähm.. ja… ach lassen wir das jetzt *lach*. Rolf ergriff nun das Wort und somit auch die Aufmerksamkeit der Zuschauer und erklärte präzise, wie die Unterstützung seitens des Publikums zum nächsten Song aussehen könne. Sehr gut… Wir waren ja schließlich nicht nur zum Stillsitzen hier… hier wurde mitgemacht. XD

Schnipp – Klatsch – Schnipp – Klatsch Klatsch

Jaaaa, das kam uns bekannt vor… wir haben ja auch schon das ein oder andere Unplugged erleben dürfen. Aber einige im Saal staunten nicht schlecht, als bei den folgenden, vor allem sehr bass-lastigen Tönen dann „Anotherone bites the dust“ heraus kam. Sascha, heute in Hemd, Weste und schicker Hose auf der Bühne, merkte noch an, dass der jetzt auf der Setliste stehende Song (leider) nichts an seiner Aktualität eingebüßt hätte und so wurde „Is this the world we created“ gespielt. Die Stelle, wo Susann zusätzlich noch ihre grandiose Stimme im Hintergrund einsetzt, bereitet mir jedes Mal Gänsehaut. DIE bekommen Sascha und Christof wohl eher jedes Mal, wenn sie hier in dieser Gegend auftreten sollen… gibt es hier doch wirklich sehr komische Städtenamen: „Geilenkirchen“, „Waldfeucht“, und „Puffendorf“ waren uns ja schon bestens bekannt. Und neu kamen heute noch „Reit“ (Rheydt) und „Tits“ dazu. Es kam natürlich offiziell niemand dort her, als Sascha um Handzeichen bat. Es war ein Riesenspaß.
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Dann wurde es etwas „swingig“ würde ich sagen. „I want to break free“… jaaa, wir auch. Eigentlich hätten wir uns gerne zu diesen tollen Klängen bewegt, aber gut. Da wir ja niemandem die Sicht versperren wollten, blieben wir brav sitzen. *seufz *

Das hielt aber nicht lange an, denn es folgte „´39“ und da konnte ich einfach nicht mehr auf meinem Stühlchen hocken. Karin zu meiner Linken und ich warfen uns einen Blick zu, auffordernde Geste nach rechts und schwupps, standen bzw. tanzten wir. Für den nächsten Song setzte sich das Publikum wieder hin und da wir wohl erzogen sind, machen wir das natürlich auch. Einer der schnellsten Songs von Queen wurde angekündigt. Sascha setzte sich in den Hintergrund und der Rest der Band zauberte „Bring back that Leroy Brown“ auf die Bühne. Nach soviel Tempo wurde es dann wieder etwas ruhiger: Mit „Melancholy Blues“, „Love of my life“ und dem wunderschön von Sascha und Drazen „anders“ interpretierten „Show must go on“. I love it!

„ I was born to love you“ und “Crazy little thing called love” bildeten den Abschluss des 1. Sets. “Unplugged” war also erledigt, jetzt freuten wir uns aufs Abrocken.

Kurze Pause, ein bissel die Beine vertreten, Leckerchen eingesammelt (Danke nochmal an Uli), mit netten Leuten gequatscht und dann war es auch schon Zeit für Part II. Intro „One Vision“ und direkt war Stimmung in der Bude. Fragt mich jetzt nicht mehr, wann genau wir gesessen oder gestanden haben… dieser elende Lochfraß. Aber ich bin schon beruhigt, dass Karin sich auch nicht mehr so genau erinnert. *lach* Es war auf jeden Fall buchstäblich ein dauerndes „Auf und Ab“. XD

„Radio Gaga“… gut, das Ding geht einfach nur im Stehen. Keine Frage. „Hammer to fall“… jepp, genauso so ein Kandidat. Geht mal gar nicht im Sitzen. ;-)
„Under Pressure“ genossen wir dann im Sitzen bei toller Atmosphäre. Hatte Susann in der ersten Hälfte noch im bezaubernden Glitzerdress performed, so blickte uns nun wieder ihr einfallsreiches „Augen“-Thaler-Kleid an. „ A kind of Magic“… das kennt natürlich jeder. Anschließend hieß es wieder „Party“ und Schlagzeugsolo von Oli, gefolgt von „Tie your mother down“. So lieben wir es… flott und voller Power. Aber natürlich mögen wir auch die leiseren Töne. Heute gab es zum Beispiel als zweites Duett mal „These are the days“ auf die Ohren. So schön.
Immer wieder schön ist auch das gekonnte Spiel von Christof… egal ob auf dem Klavier, Keyboard oder dem Schifferklavier… der Mann hat einfach unglaublich flotte und präzise Finger. Und auch heute verzauberte er uns schon den ganzen Abend mit seinen Tönen… jetzt speziell zu „Was it all worth it / Innuendo“. Danach ging es gleich flott weiter mit „I want it all“… ich hatte vorher gar nicht erst versucht, mir zu überlegen, wohin Sascha heute während des Songs verschwinden würde. Die Aula war groß genug. Er hatte also reichlich Auslauf-Möglichkeit. XD
Er mischte sich dann während des Song einfach unter die Leute, besuchte mal das Mischpult, um dann pünktlich zum Headbangen wieder auf der Bühne zu stehen.

Und das Tempo wurde gehalten. „Don’t stop me now“ und… es steht zwar nicht auf der Setliste, aber es war gaaaanz sicher dabei… „Breakthru“ *freuuuu* Sascha freute sich anscheinend auch, denn schwupps… war er schon wieder verschwunden, hüpfte singend die Treppenstufen hoch und tauchte oben auf den Oberrängen wieder auf. Er rannte durch die Stuhlreihen… hin und her… deutete an, direkt übers Geländer von oben auf die Bühne zu springen, nahm dann doch lieber wieder die Treppe und stand mit den letzten Tönen des Songs wieder an seinem Platz. Ich muss jetzt eigentlich nicht erwähnen, was dann kam… jeder andere hätte nach einem Sauerstoffzelt gerufen… er trank ein Schlückchen, holte zweimal Luft und dann? Ein glockenklares und stimmgewaltiges „Who wants to live forever“. Der Typ ist völlig irre. *lach*

Licht aus… und die Leute setzten sich hin… Ähm, hallo?… Nein, bitte wieder aufstehen! Wir wussten ja, was jetzt kam. Spot an… nämlich auf Susann, Rolf, Drazen und Sascha für die Hymne schlechthin: „Bohemian Rhapsody“. Und die Leute saßen immer noch. *grmpf* Nun ja gut, wir passten uns notgedrungen an, um niemanden den Genuss zu vermiesen. Aber zum Headbangen-Part mussten Karin und ich dann einfach aufspringen. Ging nicht anders. *grins*

Vor den Zugaben verließ die Band kurz die Bühne, um diese unter „Zugabe-Rufen“ und viel Applaus wieder zu betreten. „Friends will be friends“ und „We will rock you“ wurden unter die Leute geschmettert... wobei bei letzterem Song unser Rolf mal wieder die Boxen am Rand der Bühne unsicher machte und Drazen mit seiner Gitarre irgendwo im Publikum verschwand. Zum Abschluss gab es dann „We are the champions“ auf die Ohren… und schon war dieses heutige Ereignis wieder vorbei. Irgendwie kam es mir so vor, als seien wir eben erst reingekommen. Es war ein sehr schöner und kurzweiliger Abend… zu dessen Gelingen natürlich auch wieder eine fantastische Crew beigetragen hat… heute danken wir Frank, Sean (speziellen Dank nochmal ;-) ) und Dave. Ihr wart super!

Nach einigen netten Gesprächen zeigte sich der Wettergott dann gnädig und bereitete mir eine ruhige Heimfahrt… kein Schnee, kein Regen… sehr schön. Nun versuche ich endlich mal, meine blöde Erkältung loszuwerden.

See you!

LG, Claudia

Auch der Veranstalter - outete sich mit Band-Shirt als Queen Kings-Fan


Wunderschönes erstes Unplugged-Set - unsere Band heute mal wieder ganz chick


Der Spaß kam nicht zu kurz - Rolf rockte mit dem "großen" Bass neben Oli


Stimmgewaltig - unser Sascha


Zwei schönen Duetten durften wir lauschen - von Susann und Sascha


"Party" war angesagt - Rolf, Susann und Sascha


Auch hier jede Menge Spaß - bei Susann und Drazen


Wofür das Ding wohl da ist? - Drazen demonstrierte es in perfekter Art und Weise


Unermüdlich - Sascha auf dem "Balkon"


Tolle Atmosphäre - bei "Bohemian Rhapsody"


Unsere Queen Kings - ob Unplugged oder Plugged.... der Hammer!


Dexheim unter Strom
Es gibt ihn wirklich...
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