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Nach gefühlten 30 Minuten Schlaf, chillen im Hotelzimmer und einer erfrischenden Dusche, fühlte ich mich.... ähm... nein, leider nicht besonders fit für den zweiten Queen Kings-Abend im Cafe Hahn. * lach *
Aber gut, eigene Schuld, man hätte ja früher das Bettchen aufsuchen können... wobei... früh war es ja durchaus geworden. XD

Same Procedure wie am ersten Abend: Einlass, Plätze eingenommen, Getränke besorgt und auf Konzertbeginn gewartet. Und heute kam mir die Wartezeit von 1,5 Stunden vor der Bühne, und somit auch vor meiner geliebten Nebelmaschine, wie eine Ewigkeit vor. Irgendwie fehlte mir doch ein bissel Schlaf. XD
Aber egal, man weiß ja, dass Müdigkeit mit einem Schlag sofort bei den ersten Tönen der Queen Kings vergeht. Und so war es auch.

„It's a beautiful day“ erklang und schon wurden die müden Knochen munter und die halb schlafenden Äuglein öffneten sich zusehends, während mich mit einem schleichenden „pfffffft“ die erste dicke Nebelschwade erreichte. Ich hatte es fast schon vermisst. * lach * Das Cafe Hahn war, wie auch den Abend vorher, restlos ausverkauft. Und das bedeutete: es wurde heiß... eng und heiß. Da wurden so einige Liter Flüssigkeit "verschwitzt". XD

Die ersten Songs des Konzertes waren die selben wie am Vorabend, deshalb nur die Aufzählung: „We will rock you fast/slow“, „I want to break free“ (dieses Mal mit funktionierendem Keyboard-to-go und Christofs neuem Rüschenhemd-Tattoo), „I was born to love you“, „Killer Queen“ und „Crazy little thing called love“. Die Band sah zugegebenermaßen auch etwas müde aus, das hinderte sie aber nicht daran, die Bude zu rocken und richtig Gas zu geben. Rolf Bass erklang und ich freute mich, denn die Setliste wurde im Vergleich zum Vorabend geändert: „Get down, make love“ gefolgt von „Fight from the inside“. Wie geil! Und genau so ging es auch weiter: „Sleeping on the sidewalk“
I love it! Und an „sleeping“ war mittlerweile überhaupt nicht mehr zu denken.

„Somebody to love“... ja, auch heute fragte Christof, ob die Zuschauer Lust auf „Schunkeln im Dunkeln mit Hostessen aus Osthessen“ habe. Großes Gelächter für die spaßige Einlage unseres Weidenkörbchen-Christofs. ;-)
Und großen Applaus anschließend für die reizende Susann im Duett mit Sascha für „Under Pressure“, ebenso für „Anotherone bites the dust“ und Rolfs Bass-Solo. Drazen ließ beim folgenden „Hammer to fall“ wieder gnadenlos die Saiten glühen, bevor mit „No one but you“ noch einmal, so kurz vor Jahresende, ein bissel Melancholie einzog. Pause...

Nette Schwätzchen wurden gehalten, neue Getränke besorgt und gemutmaßt, mit welchen Songs es denn gleich weitergehen würde. Nach knapp 20 Minuten betrat die Band unter Applaus wieder die Bühne, Christof setzte zu einem kurzen „Pling“ an und noch bevor Sascha auch nur einen Ton singen konnte, vernahm man aus einem anderen Mikro ein kurzes „I want it all“... dann verwirrte Blicke der Bandmitglieder... sollte doch eigentlich das „Pling“ die ersten Töne von „Princes of the universe“ einleiten. Die kurze Verwirrung war schon lustig anzusehen, aber professionell wie die Band nun einmal ist, wurde sofort ein kraftvolles „Here we are...“ eingeworfen und der eigentlich per Setliste geplante Song, einschließlich „Gimme the prize“ wurde unter die Leute geschmettert.
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Sascha begab sich nun an sein Keyboard am Ende der Bühne, begrüßte die Zuschauer dort und hielt ein kleines Pläuschchen mit ihnen, bevor „Don't stop me now“ folgte. „ A kind of magic“ füllte den Saal, bevor Sascha laut fragte „Are you ready to party“. Yes, of course!
Susann und Rolf gesellten sich zu ihm und es folgte „Party“, Olis Schlagzeugsolo und im Anschluss „Headlong“. Great stuff! Bei „Fat bottomed girls“ wurde noch einmal richtig abgerockt, bevor es mit „Heaven for everyone“ wieder etwas ruhiger und dann ein Song gespielt wurde, der am Vorabend auch nicht auf der Setliste stand: „It's late“

Richtig spät war es noch nicht, denn es war noch Zeit für „I want it all“ und Saschas Run durch die Zuschauer. Noch publikumsnäher geht einfach nicht! Wie immer fand er pünktlich wieder den Weg zurück zur Bühne, um die Haare zu schmeißen und anschließend mit einem „One, two... one, two, three, four... „Radio Gaga“ anzustimmen. Die Schlagzahl wurde noch einmal erhöht und mein geliebtes „Breakthru“ folgte. Dieser Song hat soviel Power, einfach grandios!

Während ich, in eine Nebelschwade gehüllt und nach ordentlichem Abrocken, ziemlich nach Luft rang und ein Sauerstoffzelt hätte gebrauchen können, setzte Sascha, der ebenfalls mächtig gerockt hatte, sofort anschließend zum wundervollen „Who wants to live forever“ an. Ich wunderte mich, wie so oft, wo der Typ die Luft dafür her nimmt. Unfassbar.

Susann, Rolf, Drazen und Sascha bezogen dann Aufstellung zu „Bohemian Rhapsody“ und somit zum letzten Song vor den „Zugaben“, die auch heute aus „Friends will be friends“, „We will rock you“ und „We are the champions“ bestanden. Der zweite wundervolle Abend im Cafe Hahn war damit, zwar noch nicht ganz beendet, aber man war sich einig, dass es heute nicht ganz so dolle „ausarten“ sollte, wie den Abend vorher. XD
Ein wundervoller Abend, den wir abermals dem Cafe Hahn-Team, dem tollen Publikum, „unserer“ sagenhaften Band und den grandiosen Technikern an Licht und Ton Sören und Dave zu verdanken hatten.

Irgendwie schade, dass uns jetzt nur noch ein Konzertabend bevor stand... vergeht dieses Erlebnis doch immer irgendwie viel zu schnell... Queen-Musik ist so vielseitig, erfüllend und wahnsinnig gut komponiert, dass die Zeit wie im Fluge vergeht und man jede Sekunde genießt. Vor allen Dingen, wenn sie von sechs so fantastischen Künstlern dargeboten wird. Aber wir freuten uns natürlich auf diese letzte Party in 2017 mit den Queen Kings und die wollten wir an Silvester natürlich ebenfalls in vollen Zügen genießen. Und das taten wir, auch wenn die Band eine große Hürde zu nehmen hatte, die sie aber professionell meisterte. Vor allem Drazen... aber dazu mehr im nächsten Bericht, der dann von Sabine kommt.


Es grüßt, Eure Claudia

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Bingen muss singen
Rocknacht bis zum "Dormagen" ;-)
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