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Vier Wochen Konzertentzug sollten heute endlich ein Ende haben. Das wurde aber auch mächtig Zeit.
Die Rockfabrik in Bruchsal… ja gut, nicht gerade „um die Ecke“, aber ein sehr schöner Club, immer tolle Stimmung, gut gelaunte Leute und ein Fast-Heimspiel für Sascha. Aber bevor es mit Queen-Musik losgehen konnte, war erstmal eines angesagt: Warten!

Warten auf Einlass, warten an der Theke, warten auf der Toilette und warten auf Konzertbeginn. Aaaaber: nachdem das alles geschafft war, wurde es umso kurzweiliger. Das neue Intro der Band erklang: „Innuendo“. Das gefiel mir schon mal sehr gut. Ich liebe diesen Song. Drazens Gitarre erklang und zu „Tie your mother down“ betraten die Bandmitglieder die Bühne, um dann in „We will rock you“ über zu gehen. Mit den ersten Klängen zu „I want to break free“ wurde dann auch endlich Sascha „losgelassen“ und in neuem Schwarz-Weiß-Outfit betrat der die Bühne. Mir gefällt die Hose, ich finde sie sehr cool. Sascha schien mehrere Zebras aus seinem Urlaub mitgebracht zu haben, denn nicht nur seine Hose, sondern auch Christofs Hemd war von schwarz-weißen Linien gezeichnet. Nur, dass diese Linien nicht ganz so gerade verliefen, wie die auf Saschas Hose, sondern für die Augen doch eher so schienen, als hätte man schon 2 Promille intus. XD „Christof hat jetzt einen neuen Nebenjob beim Fernsehen… als Testbild“ wie Sascha später verkündete. Aber wenn jemand so etwas tragen kann, dann Christof… gar keine Frage! Tragen konnte er nach so langer Pause dann auch noch sein Keyboard to go… zum Glück nichts verlernt in den 4 Wochen! ;-)

„Don’t stop me now“, „Crazy little thing called love“, „Play the game“ und „Somebody to love“ folgten und man muss wohl nicht erwähnen, dass nach diesen ersten Songs die Stimmung allseits prächtig war. Die Fabrik war in Bewegung, die Scheinwerfer brannten, die Kehlen auch, die Nebelmaschinen taten das, was sie sie tun sollten, nämlich Nebel machen, unter anderem auch aus den Kästen, die vor Rolf, Sascha und Drazen standen (Gorillas im Nebel, wie Sascha die Band selbst so schön beschrieb) und es wurde warm… sehr warm. Aber egal, so muss das sein auf einem Rock-Konzert. Die nächste Song-Kombi konnte sich sehen und vor allem hören lassen: „Killer Queen / Bicycle Race“. Die Band hatte ihre Klingeln dabei und Sascha eine überaus charmant röhrende Hupe. XD

Nun bekamen die Zuschauer/-hörer mit „Flick oft he wrist“ und „Lily of the valley“ zwei Schmankerl um/auf/in die Ohren, die man nicht so oft hört. So schööön! Dann auf einmal Aufbruchstimmung auf der Bühne. Susann verließ ihren Platz, Oli stand vom Schlagzeug auf, Christof war nicht mehr hinter seinem Keyboard zu sehen und Ingo stand direkt mit zwei Gitarren im Anschlag am Rande der Bühne… was war denn jetzt los? Sekunden später die Aufklärung: „ '39“ in Unplugged-Version und die Bandmitglieder standen allesamt vorne am Bühnenrand. Ach wie schön, das ist doch auch mal eine nette Variante, sie alle so nah zu sehen. Vor allem wenn man, wie ich, kurzsichtig ist. Sascha meinte, er habe nun ein Jahr lang darauf gewartet, dass er diese Gitarre von Drazen endlich einmal spielen dürfte… und heute sei es endlich soweit… ok, spielen dürfe er sie noch nicht so richtig, aber umhängen und anfassen schon… jedenfalls mal kurz… *pliiing*. XD Ein herrliches Schauspiel, denn Drazen bearbeitete nun Saschas „Blaue“, Oli schwang das Tamburin und Christof „pustete“ in die Melodica… jedenfalls zwischendurch… ansonsten hielt er sie wie eine Gitarre vor sich und rockte damit mächtig ab. Herrlich dieser Typ! Es macht einfach Spaß, dieser Band zuzuschauen… und natürlich zuzuhören. So wie im Anschluss auch Susann und Sascha, die jetzt gemeinsam, nach Rolfs einführendem „Dum-du-dum-du-du-dum-dum, „Under Pressure“ unter die Leute brachten. Und es wurde weiter „gebasst“… denn „Anotherone bites the dust“ folgte, inklusive grandiosem Bass-Solo von Rolf, das er am Ende in Iron Maidens „The Number of the beast“ ausklingen ließ. Viele Leute kannten den Song nicht und ich gebe zu, ich auch nicht. Da muss man wohl ganz ehrlich sagen: Geschmackssache. Aber die eingefleischte Rocker-Fraktion war natürlich auch hier in Bruchsal wieder vertreten und die Leute feierten Rolf für seine Darbietung. Weiter ging es mit „I was born to love you“ und Sascha flippte wie ein Flummi über die Bühne… jedenfalls da, wo Platz war. XD Er kündigte danach den letzten Song vor der Pause an und „Love of my life“ zauberte nochmal eine wunderschöne Stimmung in den Saal.
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Pause… warten…. Hatten wir schon über das Warten gesprochen? Ich glaube ja. Aber egal, die Zeit wurde wie immer durch Gespräche mit netten Leuten und/oder Flüssigkeitsaufnahme und -abgabe überbrückt. XD

Auch zu Beginn des 2. Sets gibt es jetzt ein Intro, was ich persönlich besser finde, als wenn die einzelnen Musiker auf einmal, teilweise unbemerkt vom Publikum, wieder auf der Bühne stehen. So wusste jeder: Aha, jetzt geht’s wieder los und suchte sich schnell seinen Platz, um weiter zu rocken.

„Flash / The Hero / Flash“… das ging ja gleich mit richtig Power und mit Sascha nun in schwarzer Weste los… und mit ebenso viel Power ging es weiter, nämlich mit „I want it all“. „A kind of magic“ füllte anschließend den Saal, denn mit der Frage „Are you ready to party?“ heizte Sascha die Stimmung mächtig an und alle Partywütigen kamen auf ihre Kosten: „Party“, „Living on my own“ (mit hammer-mäßig-genialem Solo von Oli) und „You don’t fool me“.

Danach durfte ein bissel Luft geholt werden, denn Susann und Sascha gaben gemeinsam „These are the days“ zum Besten. Das Luftholen gewährte uns die Band aber nur kurz, denn dann ging es Schlag auf Schlag weiter mit „Get down make love“, „Now I’m here“ (mit einem, den ganzen Abend schon überragend aufspielenden Drazen), „Headlong“, „Fat bottomed girls“ und „Radio Gaga“, bevor bei „No one but you“ jedes einzelne Bandmitglied zeigte, dass „es“ auch singen kann… ja, natürlich inklusive Oli, der wie immer ganz besonders bejubelt wurde. Susann, Rolf, Drazen und Sascha bezogen Aufstellung und „Bohemian Rhapsody“ wurde angestimmt. Hö? Wie jetzt? Das hieß ja für uns, dass gleich schon die Zugaben folgen würden. Wo war denn die Zeit geblieben? Diese Hymne schlechthin wurde natürlich frenetisch vom Publikum gefeiert und mitgesungen. Die Zugabe-Rufe hallten durch die Fabrik… schon lange, bevor das letzte Bandmitglied die Bühne überhaupt verlassen hatte. Und natürlich gab es sie, die Zugaben: „The Show must go on“, „Seven seas of rhye / In the lap of the gods“, „We will rock you“ und „We are the champions“. Super gelungener Tourauftakt der Band hier in Bruchsal. Danke dafür... und natürlich vor allem wie immer Danke auch an die fantastische Crew: Ingo, Dave und Christof. Ich freute mich jetzt schon auf den nächsten Abend in Reichenbach. Aber erstmal wurde noch lange gedrückt und geherzt, gequatscht und gelacht… und Pizza gemampft. XD


Bis morgen ;-)
Eure Claudia

So viele flotte Finger - Rolf, Christof und Drazen


Nebel soweit man sehen konnte - Drazen konnte man gerade noch so sehen


Gut ausgeruht aus dem Urlaub zurück - Frontmann Sascha


Was für lieblich klingende Töne - Sascha mit seiner Hupe


Ingo hatte jede Menge zu tun - doppelter Gitarrenwechsel


Sascha durfte Drazens Gitarre umhängen - aber nicht anfassen XD


'39 unplugged - die Jungs gaben alles


Ließ die Saiten glühen - Rolf


Jede Menge Spaß war dabei - Sascha und Drazen


Kam den Bruchsalern sehr entgegen - PAAAAARTYYYYYY


Powerfrau mit Hammerstimme - Susann


These are the days - Susann und Sascha


Gelungener Tourauftakt - The Queen Kings in Bruchsal


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