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Nach langer Konzertpause ging es heute nach Dortmund zum „Unplugged“ der Queen Kings… immer eine besonderes Ereignis. Und heute ganz besonders besonders, weil der eigentlich angedachte Spielort, das Hansa-Theater-Dortmund, leider am 01.05. in Flammen gestanden hat und somit als „Unplugged-Bühne“ nicht infrage kam. Familie Knust vom Olpketal Theater bot kurzum ganz schnelle und unbürokratische Hilfe an und so konnte die ausverkaufte Show aus dem Hansa Theater kurzerhand verlegt werden. Echt klasse!

Das „Günna“… reizende Location bereits von außen und innen nicht weniger schön. Ich liebe solche Spielstätten. Der Showbeginn wurde extra eine Stunde nach hinten verlegt, damit auch Zuschauer, die das Unglück im Hansa-Theater noch nicht mitbekommen hatten und evtl. vor der alten Location standen, ebenfalls die Möglichkeit bekamen, noch rechtzeitig im Olpketal-Theater anzukommen.

Und es wurde rappelvoll. Die Leute standen bis auf die Straße hinaus und warteten auf das, was da kommen sollte. Und das war erstmal ein bissel Chaos, denn die von den Leuten fest gebuchten Sitzplätze gab es ja nun in dieser Form nicht mehr. Die Sitzplatzkategorien wurden ein bißchen hin- und her geschoben, Stühle und Bänke gerückt, bei uns im oberen Bereich wurde geklettert und sich gegenseitig auf die Füße getreten… aber alles kein Problem. Wir haben schon wesentlich Schlimmeres erlebt. Das Team vom Theater gab sich wirklich alle Mühe und bekam es am Ende mit viel Geduld und einer herzerfrischenden Freundlichkeit wunderbar hin, dass jeder einen passenden Sitzplatz hatte. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so weit weg von der Bühne war, aber Regina und ich saßen super und der Blick von oben war einwandfrei. Blieb nur noch abzuwarten, wie die Akustik werden würde. Ich nehme es vorweg: Hammer!

Wer schon mal ein Unplugged-Konzert der Queen Kings besucht hat, der weiß, was jetzt kommen sollte. Los ging es mit „We will rock you“ im Blues-Stil, gefolgt von „Fat Bottomed girls“ country-like, „Dreamer’s ball“, “Anotherone bites the dust” mit Schnipp-Klatsch-Schnipp-Klatsch-Klatsch und „Is this the world we created”, bevor das erste Duett des Abends von Susann und Sascha auf die Bühne gebracht wurde: “These are the days”. Nicht, dass es uns nicht vorher bereits die Gänsehaut erhascht hatte… nun war sie wieder da. Sascha begrüßte jetzt explizit unseren Christof, der hinter seinem Keyboard ganze Arbeit leistete und immer wieder hinter einem Aufbau mit Sparkassen-Symbol verschwand, um das Instrument zu wechseln. Sascha meinte belustigt, das sähe zwischendurch immer aus, als würde Christof Geld abheben gehen. Stimmt, so sah es wirklich aus. XD

Rolf hingegen spielte heute in den Westfalenhallen Dortmund , wie ein Schild neben ihm bewies und Drazen saß hinter einem Miniatur-Bauwerk, dessen Bedeutung Sascha erst einmal beim Publikum erfragen musste. Aaah... es war das Rathaus. Also wurde Drazen von Sascha heute mal eben zum hiesigen Bürgermeister ernannt. Oli spielte heute praktisch fast „im Fernsehen“ und Susann gesellte sich zum Rotkäppchen Camembert. XD

Christof klimperte los und überall war ein genussvolles „ooooh“ zu hören, was allerdings relativ schnell in Gekichere und Gelächter überging, da das erwartete „Love of my life“ nun doch etwas anders ausfiel, als erwartet… nämlich als Reggae-Version. Das Publikum liebte es.

„Play the game“, „Good company“, „Crazy little thing called love“ und „Nevermore“ folgten, bevor uns der letzte Song vor der Pause nochmal so eine richtig dicke Gänsepelle bescherte und die Augen ganz plötzlich so komisch unter Wasser standen: Susann sang, mit Background-Unterstützung von Christof und Rolf, das wunderschöne „You take my breath away“. Meine Güte, was für eine tolle Atmosphäre. Die Zuschauer sprangen nach dieser Darbietung auf, klatschten wie verrückt und Begeisterungsrufe und -pfiffe waren zu hören… das hat reingehauen. Ok, aber trotzdem war nun leider schon Pause. 20 elendig lange Minuten erwarteten uns, bis wir die zwei Etagen wieder zu unseren Plätzen hinauf klettern und den zweiten Teil des Konzertes genießen durften.

Die Band legte mit einem Blues los „I want to break free“. Ich muss es nochmal erwähnen… bei diesem Anfang würde niemand diesen Song von Queen erwarten. Ich persönlich habe immer dieses Video aus den 80ern mit den Knetfiguren im Kopf: „My baby just cares for me“. Kennt das überhaupt noch jemand oder bin ich nur alleine so alt? Na ja, genug abgeschweift, auf jeden Fall hört sich der Klavierpart genau so an. XD

Wer bis zu diesem Zeitpunkt seine Stimme noch hatte, gröhlte beim folgenden „Great Pretender" laut mit… hatten alle doch vorher schon mächtig gezeigt, wie textsicher Dortmund und Umgebung sein kann. Nun war auch in diesem zweiten Set mal wieder der Zeitpunkt gekommen, an dem es für das Publikum hieß: aufstehen! Ich bin immer wieder dankbar für diesen Moment.

„ ´39“ und „Bring back that Leroy Brown“ brachten so richtig Schwung in die Hütte, bevor es mit „Melancholy Blues“ und dem von Christof wunderschön gesungenen „All dead“ buchstäblich melancholischer wurde. Drazens Gitarre erklang und „I want it all“ wurde angespielt. Das Publikum war klatschenderweise sofort dabei und anschließend auch lauthals singend… denn Saschas Mikro fiel für einen kurzen Moment aus und sofort übernahmen die Leute den Gesangspart. Echt toll! Susann und Sascha sangen nun gemeinsam „Under Pressure“, bevor Sascha kurz ein dankendes Wort an die Familie Knust samt Team vom Olpketal-Theater für die schnelle Hilfe und an das Publikum richtete, das sich ohne Murren und Meckern den „erschwerten“ Umständen angepasst hatte. Und zum Schluss fand er wie immer auch die passenden und wirklich sehr herzlichen Worte für Inga, ihre Familie und das Hansa-Theater-Team, die solch ein schlimmes Schicksal durch den Brand ereilt hatte. Schlussendlich blieb als Motto der folgende Song im Raume stehen: „The Show must go on“. Ja, das stimmt wohl. Und das waren sie wieder: Gänsehaut und Pipi (in den Augen) ;-)
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Ein Blick auf die Setliste… ah ja… „You’re my best friend“ folgte und dann setzen sich Drazen und Sascha gemeinsam ins Rathaus, um „I was born to love you“ für das restlos begeisterte Publikum zu spielen. Das Intro zum nächsten Song muss ich mal abschreiben: „Las-Vegas-Lounge-Jazz-Style“… so, wisst ihr bescheid, Leute, gell?. Na…? Naaa…? Was folgte? Ganz klar: „Don’t stop me now“ *hüstel*

Beim letzten Song vor der Zugabe, nämlich „Living on my own“ als Rhumba flippte das Publikum dann total aus, Sascha nutzte die Treppe abermals als Showtreppe und besuchte uns auf den oberen Rängen. Klasse! So hätte es noch Stunden weitergehen können. Aber das ging natürlich leider nicht. Es folgte noch die bereits erwähnte Zugabe in Form von „Bohemian Rhapsody“ und dann ging ein wirklich wunderbares und sehr emotionales Unplugged-Konzert im Theater Olpketal „Günna“ zu Ende. Danke an alle, besonders wie immer an unsere Crew für dieses tolle Erlebnis. Und Hut ab vor so viel Herzlichkeit in und um die beiden Theater herum, die so grandios zusammengehalten, sich geholfen haben und Inga und ihrer Familie wünschen wir alles Gute für den Wiederaufbau. Und wie Sascha so schön am Ende seiner kurzen Rede sagte: Wir kommen auf jeden Fall wieder… ins neue / alte Hansa-Theater!

Liebe Grüße, Eure Claudia

Die "Ersatz-Location" - das schöne Theater Olpketal


Eine vielseitige Band gab sich die Ehre - Gitarre, Bass, Schifferklavier... alles dabei beim Unplugged der Queen Kings


Oli saß "im Fernsehen" - und Drazen spielte die Ukulele grandios wie immer


"Bring back that Leroy Brown" - fantastische Einlage der Band


Susann und Sascha bei ihrem gefühlvollen Duett - "These are the days"


Schaute sich die Sache auch mal von oben an - unser Sascha... publikumsnah wie immer


Ansprache von Inga - und Standing Ovations vom Publikum


Nach dem Motto "The Show must go on" - der Saal rockte und sang mit bei "Bohemian Rhapsody" und "Living on my own"


Ein emotionales und grandioses Unplugged - The Queen Kings


Mehr als verdient - Standing Ovations für die Band und für alle, die dieses tolle Event möglich gemacht haben


Jochen war da
Konzert voller Emotionen
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