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Sonntagskäffchen auf der Terrasse, blauer Himmel, Sonne… hmmm, was macht Frau an solch einem schönen Tag? Na klar, zum Konzert fahren. Das letzte ist ja schon so lange her. *grins*

Bad Pyrmont… joah… ist ein ganz schönes Streckchen zu fahren, aber ich hatte ja Zeit. Also mit Knabber-Verpflegung ab ins Auto und gemütlich Richtung Kurort gedüst. Dort angekommen, Auto abgestellt und zum Kurpark geschlendert. Eingang gefunden und rein ins Vergnügen, das als erstes aus der „Begegnung“ mit Ross Antony bestand. Ein echt lustiges Kerlchen, der die Zuschauer mit seinem „etwas-drüber-sein“ zum Schmunzeln brachte, freche Sprüche abließ, mit seinem Lachen alle ansteckte und eine nette Schlager-Show ablieferte.

Ich fragte mich anschließend bis zum „Goldfischteich“ durch, denn da musste ich hin. Ja, sehr nett. Ein Kurpark halt, wie man sich ihn vorstellt und die Bühne direkt vor einem Teich mit großen Fischen drin, von Bäumen und lauschigen Plätzchen umgeben und der Weg drum herum mit Lampions geschmückt. Richtig romantisch *hach mach*. ;-)

Mirko entdeckte mich als erster, begrüßte mich mit einem Lachen und meinte: „Du bist aber auch vor nix bang, was?“. Warte mal, warte mal, warte mal... ähm... nö! XD
Kurzes Schwätzchen gehalten und wir hatten etwas Bedenken, dass die Leute, die sich jetzt überhaupt noch vor der Bühne und um die Buden herum tummelten, alle verschwinden könnten, denn die Helfer dort fingen an, alle Bierbänke, die bisher vor der Bühne standen, wegzuräumen. Oh oh… wenn die älteren Herrschaften nichts zum Sitzen haben, hauen die vielleicht alle ab. Noch dazu kam so langsam ein echt frischer Wind auf und dicke schwarze Wolken zogen heran. Na das konnte ja heiter werden. Schnell vor dem Soundcheck noch die anderen Band- und Crewmitglieder begrüßt und dann folgte das obligatorische Warten auf Konzertbeginn… ja und vor allem auf den großen Regen, denn auf einmal schüttete es wie aus Eimern. Hatten die Leute vorher noch leicht melancholisch in T-Shirts und kurzen Hosen den Goldfischen zugeschaut, flogen nun überall die Schirme auf und die Regenjacken wurden ausgepackt. Ich hatte zum Glück beides dabei. Man ist ja schließlich einiges gewöhnt nach so vielen Jahren und zig Open-Air-Konzerten.

Pünktlich betrat die Band die Bühne und es war beruhigend zu sehen, dass sich doch recht viele Leute trotz des Sauwetters eingefunden hatten… sogar ein paar Bierbänke wurden wieder aufgestellt und dem Regen im Sitzen getrotzt. Nach Intro, „One Vision“ und „Tie your mother down“ meinte Mirko, klatschen wäre ja mit Regenschutz recht schwierig, aber man könne die Schirme ja hoch und runter bewegen, das sehe bestimmt auch toll aus. Ja, nette Choreographie. XD

„Somebody to love“, „Killer Queen“ und „Bicycle Race“ folgten, wobei Mirkos Klingel nicht so richtig funktionieren wollte. Sei wohl zu nass geworden, bemerkte er. Aber zum Glück hatte der Regen nun auch nachgelassen und hörte schließlich ganz auf. „Save me“ und „Under Pressure“ sorgten für Gänsehaut… und das lag nicht an der Außentemperatur, sondern eher an den tollen Stimmen von Susann und Mirko. „Anotherone bites the dust“ und Rolfs grandioses Solo brachten den Goldfischteich zum Blubbern. Sogar die Fische rockten mit. Aber bevor diese einen Kollaps erlitten, spielte die Band etwas Ruhiges, nämlich „Love of my life“ und Mirko bemerkte anschließend, wie schön doch die Beleuchtung (Lampions) rund um den Teich sei, das sähe im Dunkeln aus, als hätte man dort einen ICE geparkt. XD

Bewegung kam nun wieder in die Sache mit „39“, „Crazy little thing called love“, „I want it all“ und „A kind of magic“. Und irgendwie sank man während des Tanzens langsam immer tiefer nach unten, denn der sandartige Untergrund verwandelte sich in kleine Wasserbecken, die sich hervorragend zum Wassertreten geeignet hätten. Man muss in seinem Alter ja was für die Gesundheit tun. XD

„Treten“ ist ein gutes Stichwort… Christof trat nun in den Vordergrund der Bühne und zeigte den Zuschauern bei „I want to break free“, was er so alles aus seinem tragbaren Keyboard herausholen kann. Ich trat dann auch, nämlich öfters mal in die tiefe Pfütze vor mir. Egal, man war ja eh schon nass. XD „Headlong“, „Fat bottomed girls“ und „You don’t fool me“. Yes, sehr schön. So lieb ich das. Da sind einem auch die vor Nässe in den Schuhen knirschenden Socken egal. XD

„Living on my own“ und die Zuschauer bekamen natürlich wieder die einzelnen Solis unserer „instrumentalisierten“ Herren auf die Ohren. Ganz großes Kino. Vor allem natürlich wie immer das Solo von Oli. „These are the days“ und die Atmosphäre, mit den ganzen Lampions rund um den Teich und den Fackeln an den Wegen des Kurparks, war dabei schon toll… mal ganz abgesehen von den beiden grandiosen Stimmen. „Don’t stop me now“… ja, das haben sich die Regenwolken wohl auch gedacht. Denn pünktlich zum folgenden „No one but you“ weinte der Himmel wieder… und wie. Also wenn es in Bad Pyrmont regnet, dann wohl richtig. Meine Güte, was kamen da an diesem Abend Wassermassen von oben runter. Jedes Bandmitglied sang seinen Part… so schön… und – man muss es kaum noch erwähnen – Oli bekam natürlich wieder den größten Applaus. ;-)

„Bohemian Rhapsody“ und ich verkniff es mir, mit Regenjacke, Schirm in der Hand, Fotoapparat in der Jacke versteckt, Jeans nass bis über die Knie und nassen Haaren, die eh schon wie blöd an mir klebten und sich kräuselten, dann doch lieber, heute zu bangen. XD

„Radio Gaga“… kurzes Verschwinden der Band, recht schnelle Rückkehr bei dem grausigen Wetter und noch schnell die letzten beiden Songs gespielt: „We will rock you“ und „We are the champions“. Die Zuschauermenge vor dem Goldfischteich war begeistert, ich glaub die Fische waren auch zufrieden und kurz nachdem der letzte Ton verhallt war, fing das große Abschlussfeuerwerk im Kurpark an. Und Bad Pyrmont hat sich nicht lumpen lassen. Die haben da ganz schon was in die Luft geballert.

Der Regen hatte erstmal wieder aufgehört, von daher war noch Zeit für ein paar sehr nette Schwätzchen, den Weg zum Ausgang hab ich dann zum Glück anhand der Lampions, die die Veranstalter in die Wiesen gesteckt hatten, auch schnell gefunden, mittlerweile war der Schirm dann doch wieder ausgepackt, weil der Regen schon wieder eingesetzt hatte, ab ins trockene Auto und auf den knapp dreistündigen Heimweg gemacht, auf dem ich dann mal wieder geblitzt wurde. *grmpf* Damit kann ich langsam auch eine Galerie aufmachen… Blitz-Dings-Fotos vor oder meist nach Konzerten. XD

Es war ein sehr schönes Wochenende. Danke an alle, die dabei waren, vor allem natürlich an die Band und die fantastische, vor nichts zurückschreckende Crew. ;)

LG, Claudia


Weitere Fotos auf Facebook:
The Queen Kings - Bad Pyrmont

Unterhielt den Kurpark mit Schlager - Ross Antony


Dunke Wolken - zogen schon beim Aufbau auf


Drei unserer Musiker vor dem Auftritt - Noch einmal am "Goldfischteich" entspannen XD


Bevor sie dann den Kurpark rockten - Rolf, Mirko und Drazen


Gänsehaut-Stimmung in Bad Pyrmont - Susann und Mirko im Duett


Da staunten selbst die Goldfische nicht schlecht - Rolf bei seinem Solo


Unsere Herren sind ja alle sehr "charming" - hier einer davon: Drazen ;-)


Und noch einer - Christof in Action


Daaaa... da da da daaaaa... - You don't fool me


Großer Applaus für unseren Oli - bei seinem Part bei "No one but you"


Und weil es sooo romantisch war - der Kurpark noch einmal bei Nacht


Nix verstehen!
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