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... empfängt uns mit Regen

Am 27.08.2010 ergab es sich, dass der Schlosshof in Fulda seine Tore öffnete und den Queen Kings eine Bühne aufbaute.
So eingeladen konnte die Band natürlich nicht ablehnen und teilte dies den Fans mit, die dann auch in Scharen anrückten. Sicherheitshalber ausgestattet mit Regencapes, Schirmen usw. Denn der Himmel störte sich leider nicht daran, dass 80.000 gut gelaunte Menschen eigentlich keine Lust auf Regen hatten. So standen wir dann auch ziemlich durchnässt vor der Bühne.
Herr Bäumer hatte selbstverständlich einen lockeren Spruch auf den Lippen, der uns sicher half, dieses Regenguss zu überstehen. „ So´n bisschen Regen ist ja nicht schlimm. Die Bühne ich schließlich überdacht....“ Haha, vielen Dank, lieber Mirko. Mach dich ruhig unbeliebt.

Aber wir Hardcore-Fans störten uns nicht weiter am Nass von oben und harrten weiterhin vor der überdachten Bühne aus, während die meisten Leute entweder Schutz unter den großen Schirmen der Stände suchten, oder erst gar nicht den Tunnel am Eingang verließen.

Nach einer Weile hörte es aber dann auch auf zu regnen, und die Band betrat unter den Klängen von „One vision“ die Bühne.
Mit „Tie your mother down” ging es dann auch rockig weiter und wir wurden so langsam aber sicher wieder etwas trockener. Am Tag vorher durfte die Band in Holland spielen und brachte von dort auch das Zubehör für „Bicycle Race“ mit. (Die Klingeln, eigenhändig geklaut.. aber aber!!)

Tja, was spielt man nur für ein Publikum, das die Band schon so oft genießen durfte? Natürlich Songs, die sonst nicht so häufig auf der Setliste stehen. „White Queen“ und „Lazing on a sunday afternoon” zum Beispiel.
Das Bass-Solo von Roy konnte sich mal wieder sehen und hören lassen, als er es bei “Anotherone bites the dust“ so richtig krachen ließ.
Danach kurze Pause. Natürlich bewegten wir uns nicht von der Stelle, denn durch diese Menschenmenge wieder nach vorne zu kommen, wäre unmöglich gewesen.

Und nach der Pause wartete noch ein Highlight auf uns. Bereits auf der Karte angekündigt und sehnsüchtig erwartet schwebte Christine Gogolin auf die Bühne. Alleine dieser Anblick ist schon Atemberaubend. Neben mir stand eine Frau, die völlig fasziniert nach oben schaute.
Und dann legte Christine los. Woher nimmt diese zierliche Frau nur diese Stimme? Diese Frage stelle ich mir immer wieder. Ist natürlich eine Frage der Technik, aber trotzdem Wahnsinn. Sie verzauberte uns mit „Barcelona“. Wobei ich mal eine Lanze für unsere Susann brechen möchte. Habt ihr mal darauf geachtet, dass Susann die ersten Töne bei „Barcelona“ singt? Achtet beim nächsten mal darauf. Ich bin der Meinung, dass sie sich nicht verstecken muss!!!!!
Große Begeisterung. Wir wollten mehr. Ja, lieber Mirko. Es dürfen auch zwei Stücke werden.
„Guide me home“ und die Frau neben mir rang um Fassung. Bei „The golden Boy“ war es dann vorbei. Aber sicher nicht nur bei ihr. Auch andere hatten mit Sicherheit einen Kloß im Hals. Ein Blick auf Drazen bestätigte uns die Klasse von Christine. Auch er war total gebannt und schaute verträumt in ihre Richtung.

Matthi drosch wieder auf sein Schlagzeug ein, als gäbe es für ihn kein Morgen mehr. Großes Lob mal wieder an unseren sympathischen Berliner mit dt.

Tja, und dann war es auch schon fast wieder vorbei. „We will rock you“ und “We are the champions” bildeten wie immer den Abschluss eines grandiosen Konzertes, bei dem nur der Himmel weinte. Und das sicher nur vor Rührung und Faszination.


geschrieben von Tatjana

Kaum in Wort zu fassen - Traumhafte Darbietung von Christine und Mirko


Tolle Atmosphäre - bei Roy's Solo


Mirko hatte Spaß - mit der "Bicycle"-Klingel


Gegen die strahlende Erscheinung von Susann - haben sogar Regenwolken keine Chance


Konzentriert bei der Arbeit - Drazen


Ein Tornado zog auf - in Form von Matthi's grandiosen "Schlägereien"


Unplugged im Kurtheater
Sensationelles Konzert
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