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... in Freudenburg


Ducsaal... 20.30 Uhr Ortszeit... der Einlass hatte begonnen und es stellte sich mal wieder die Frage, wo man sich für's Queen Kings-Konzert positionieren sollte: vor der Bühne, oberhalb der Bühne, unterhalb der Bühne... hmmm... schwere Entscheidung, denn egal wo, man hat die Bandmitglieder praktisch überall direkt vor der Nase.
O.k., je nach Sitz- oder Stehplatz eher den Kopf oder die Beine, aber es ist schon immer etwas ganz Besonderes in diesem kleinen gemütlichen Club.

Mirko erzählte mir vor Konzertbeginn, dass es heute eine ganz besondere Premiere geben sollte: Nämlich ein Stück, dass die Band ohne ihn spielt. Hööö?
Da ich Überraschungen grundsätzlich mag, stieg die Spannung natürlich von Minute zu Minute. *hibbel*

Gegen 21.30 Uhr war es dann endlich soweit und die Band kletterte von hinten und von der Seite auf die Bühne. Immer wieder ein lustiges Bild...
Die ersten Töne erklangen und sofort war Stimmung und Bewegung im Saal. Normalerweise gleicht der Ducsaal bei den Queen Kings-Konzerten eher einer Sardinenbüchse, aber am heutigen Abend war doch ein wenig Bewegungsfreiraum gegeben, so dass Füße und Hüften sich gleich selbständig machen konnten.

INTRO, TIE YOUR MOTHER DOWN und I WANT TO BREAK FREE brachten die Menge zum Mittanzen und
-singen, was vor allem bei zuletzt genanntem Song einen fantastischen Chorgesang erzeugte.
KILLER QUEEN, CRAZY LITTLE THING CALLED LOVE und OGRE BATTLE folgten.
Dann trat Susann bei UNDER PRESSURE zu Mirko in den Vordergrund... na ja gut... es waren zwar nur zwei Schritte bis dort, aber immerhin... und alle Hände klatschten und "snapten" im Takt.
Mit PLAY THE GAME und LOVE OF MY LIFE wurde es dann etwas ruhiger und jeder im Saal genoss diese Stimmung.

Irgendwie wartete ich von Beginn an darauf, dass die angekündigte Premiere folgen sollte und ich kann nicht behaupten, dass die Spannung nachgelassen hatte. *immernochhibbel*
Und dann war es soweit: Mirko teilte auch dem Publikum mit, dass es an diesem Abend eine Premiere geben sollte und ich dachte: O.k., dann wird Susann jetzt vielleicht einen Song alleine "performen" oder sie haben einen Überraschungsgast im Hinterzimmer versteckt...
Nein, es kam etwas anders. Drazen setzte sich mit einem Hocker vorne auf die Bühne und zückte eine "Mini-Gitarre", sprich: eine Ukulele. Mirko richtete ihm das Mikro für das kleine Instrument und verließ dann die Bühne. Kurz angezählt und dann folgte vom Rest der Band: BRING BACK THAT LEROY BROWN.
Einfach hammermäßig geil, wenn ich das mal so ausdrücken darf! Uhuuuuuu... *sing*
Die Überraschung war wirklich gelungen und der stürmische Applaus ließ die Band wissen, dass diese Darbietung gerne öfters auf der Setliste stehen darf.

Noch ganz hin und weg von dieser Premiere ging es dann aber weiter mit DON'T STOP ME NOW, ANOTHERONE BITES THE DUST und HARD LIFE.

Kurze Pause und dann ging es weiter mit I WANT IT ALL und A KIND OF MAGIC.
Beim folgenden HEADLONG überlegte ich kurz, ob mein Kreislauf bei dieser Hitze das Headbangen mitmachen würde und letztendlich entschied ich mich dagegen. Der Ventilatoreffekt wäre vielleicht einigen um mich herum ganz gelegen gekommen, aber ich wollte ja den Rest des Konzerts noch miterleben.
Kurze "Schwitzpause" bei HEAVEN FOR EVERYONE, bevor es mit MR. BAD GUY (ich liebe diesen Song) und HAMMER TO FALL weiterging. Tja, und da waren sie wieder meine zwei Probleme... denn es folgte ein weiterer Song, den ich abgöttisch liebe: BREAKTHRU. Aber auch dieses Mal entschied ich mich aufgrund der Hitze gegen das Haareschütteln.

WHO WANTS TO LIVE FOREVER brachte dann wieder etwas Ruhe in die tobende Meute, bevor Matthi seinen eigenen Kreislauf mal so gar nicht schonte und uns ein Solo der Extra-Klasse bot. Wieder ein bißchen anders, aber tierisch gut.
Es folgte der Klassiker BOHEMIAN RHAPSODY und hier war es dann natürlich mit der Rücksicht auf meinen Kreislauf auch endgültig vorbei.
Die Band half anschließend bei meiner Orientierung in Form von hoch gestreckten Armen bei RADIO GAGA... ah, da ist die Bühne.. danke!

SHOW MUST GO ON und NOW I'M HERE bildeten den vorläufigen Schluss und natürlich setzte sofort ein rhythmisches Klatschen ein und die Zugabe-Rufe hallten durch den Club.
Auf die Zugaben mussten wir dann auch nicht wirklich lange warten, denn Mirko war gleich auf der Bühne geblieben. Nicht, weil er sich nicht von uns losreißen konnte, sondern eher, weil er den "Abstieg" von der Bühne und den "Aufstieg" wieder auf die Bühne mit seiner Lederhose für zu problematisch hielt. Der Rest der Band hatte sich aber bereits in den Backstage-Raum zurückgezogen und so stand Mirko etwas verloren alleine zwischen den Mikros und Instrumenten herum. Auf sein Nachfragen bei den Kollegen, ob sie vielleicht mit ihm zusammen doch noch etwas spielen wollten, steckte Matthi den Kopf aus der Tür, meinte nur: "Du machst das schon!" und schloss die Tür wieder. *lachwech*

Selbstverständlich wurde dann aber noch gemeinsam der krönende Abschluss mit WE WILL ROCK YOU und WE ARE THE CHAMPIONS gespielt und somit war ein fantastisches Konzert im Ducsaal leider auch schon wieder vorbei.

Danke an die Band ;-)
und liebe Grüße
Claudi



I was born to love you - wurde zwar nicht gespielt, aber irgendwie doch auf die Bühne gebracht


Anbetungswürdig - die Tastentöne von Christof


Premiere mehr als geglückt - "Leroy Brown" perfekt auf die Bühne gebracht


Es war zwar heiß genug - aber ein warmes Lächeln von Christof kommt immer gut


Ein bißchen "Heaven for Everyone" - Susann und Mirko


Gab am Schluss nochmal alles - Matthi beim Solo


Ebenso der Rest der Band - Endspurt-Schwitzen


Ob die Kollegen - vielleicht doch noch Lust auf eine Zugabe haben?


Große Freude in der Piesel
Das Bürgerhaus tobte
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