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... ein Abend in Niederhöchstadt...

Hmmm, wenn ich ehrlich bin, weiß ich im Moment noch nicht genau, was ich schreiben soll. Dieser Abend am 30.04.2012 war für mich ein Abend, wie ich ihn bisher noch nicht mitgemacht habe. In den folgenden Zeilen werdet Ihr sicher erfahren und verstehen, was für mich so anders war.

Alles fing damit an, dass es meinem Rücken nach wie vor besch.... ging. Alle Tabletten waren machtlos. Meine Hoffnung bestand darin, dass ich mir von unseren „Wunderheilern“ wenigstens für kurze Zeit etwas Besserung versprach.

Aber erst mal zu Michi gefahren. Dort wollte ich die Nacht verbringen. So ein richtig schöner Mädelsabend. Früh genug machten wir beide uns dann auf nach Eschborn. Dort angekommen stellten wir fest, dass wir mal wieder zu früh waren. (komisch, war das erste Mal...)

Der Bus war allerdings schon da und direkt daneben noch ein Parkplatz frei. Sowas aber auch, was für ein Glück, dass wir noch einen bekommen haben. (grins)
Also gut, dann setzen wir uns halt noch in die Eisdiele und geniessen eine kleine Nascherei.
Eigentlich hatte ich mich auf einen Erdbeerbecher gefreut, aber als ein Exemplar an den Nachbartisch geliefert wurde, musste ich zugeben, dass ich den sicher nicht schaffen würde. Also gab es nur eine Kinderportion Spaghettieis. Auch lecker.
Es gibt doch fast nichts Schöneres, als in einer Eisdiele zu sitzen, und die Leute zu beobachten.
Einen jungen Mann beobachteten wir, wie er noch in den Laden ging um etwas zu kaufen. Den sollten wir später an anderer Stelle wiedersehen.

Dann standen wir vor der Tür und warteten. Und warteten. Und warteten. Natürlich waren zwischenzeitlich noch mehr Leute angekommen.
Mein Rücken meldete sich wieder. Toll. Das konnte ja ein super Abend werden.

Es wurde voller. Drinnen hektische Betriebsamkeit. Wo ist die Liste mit den Vorbestellungen? Der Stempel? OK. Wir durften rein. Drinnen im Saal große Augen. Wow! Diese Bühne ist ja irre breit. Da verliert sich die Band ja!!!

Aber erst mal kam die Vorband. Wie gut, dass ich auf einer Box Platz nehmen konnte. Hihi, Die Vibrationen, die ich unter meinem Allerwertesten spürte, hätte ich lieber etwas höher gehabt. NICHT WAS IHR DENKT!!!!!! Ich dachte an mein Kreuz! Vielleicht hätte es mir gut getan. So saß ich halt auf der Box und staunte nicht schlecht. Erinnert Ihr Euch noch an den jungen Mann, den wir vorher gesehen habe???? Das war der Gitarrist der Vorband: Hawaii Head Hunters. Ist ja lustig. Und das Beste kommt noch. Michi murmelte die ganze Zeit etwas davon, dass sie den irgendwoher kennt. Aber dieser Spruch: „Woher kennen wir uns?“ blieb aus, und so mussten wir zuhause den Computer zu Hilfe nehmen. Sie kennt ihn tatsächlich aus der Grundschule. Jaja, die Welt ist klein.
Nun aber wieder zur Musik. Die war gut, mal schnell, mal langsamer, allgemein prima Sache. Aber: für meine Ohren viel zu laut. Und das lag nicht daran, dass ich die eine Box direkt neben mir hatte. Die stand bei den Queen Kings auch da.
Und so saß ich da, und wurde jäh aus meinen Tagträumen gerissen, als besagter Gitarrist plötzlich neben mir auftauchte und in die Hocke ging. In dieser Position bearbeitete er seine Gitarre. HALLO??? Es war doch auch so schon laut genug!!! Und so gelangweilt habe ich doch bestimmt nicht ausgesehen.... Nee, war echt lustig und kam sehr überraschend.
Mr. Danny!!! Danke für diese Einlage!

Aber dann. Nach einer gefühlten Ewigkeit war es endlich so weit. Die QueenKings kamen auf diese gigantische Bühne. Da ich diesmal auf der anderen Seite stand, waren Susann und Rolf doch sehr weit weg. Das allein war ja noch nichtmal das Schlimmste.
Aber dieser Nebel!!!!!! Die meiste Zeit waren die Beiden im Nebel verschwunden und wirklich nicht mehr zu sehen. Auch Matthi war lediglich zu erahnen. Gut zu sehen waren nur Mirko und Drazen. Christof stand bei dieser hohen Bühne auch noch auf einem Podest, was es noch schwieriger machte, ihn zu sehen. Aber, wo ein Wille ist.....

Stehen konnte ich schon lange nicht mehr. Aber setzen? Neeeeeee!!!!! Lieber leiden. Nur, das mit dem Hände hochnehmen, das war dann doch etwas schmerzhaft.

Wenn ich der Setliste diesmal Glauben schenken darf, wurden 24 Titel gespielt. Plus 3 Zugaben. Ich glaube, diesmal wurde nichts geändert.
Den Anfang machte „Tie your mother down“, gefolgt von „Seven seas of Rhye“ und „I want to break free“. Bei “Crazy little thing called love” versuchte ich mich zu bewegen. Nur steif da stehen geht ja mal gar nicht!!! Mit mäßigem Erfolg. Ging so...
Danach kamen „Dead on time“, „Under pressure“ und „Sail away sweet sister“. Dann verließen die meisten die Bühne. „Love of my life“ versetzte uns wieder ins Traumland und weil das noch nicht genug war, schoben sie noch „The world we created“ nach. Sehr schön.

Irgendwann wurde dann als letztes Stück „Radio GAGA“ angekündigt. Und da waren sie wieder. Meine Rückenprobleme. Beide Hände auf einmal nach oben??? Ich hatte schon bei der „Rhapsody „ aufs Headbangen verzichtet.

Natürlich kamen sie noch mal auf die Bühne. Die ersten Töne von Christof von „The show must go on“ und ein Stöhnen ging durch das gut gelaunte Publikum. Das ist aber auch ein Anfang. Da ist die Gänsehaut vorprogrammiert.
Nach den Champions war wieder alles vorbei. Zum ersten Mal war ich froh, dass es zuende war. Aber nur, weil ich nicht mehr stehen konnte. Bücken und sitzen waren auch gestrichen. Wie soll ich bloß in mein Auto kommen?? (Das war dann auch noch so zugeparkt, dass ich die Tür kaum aufbekam. Toll. Wenn ich jetzt schlank wäre... Bin ich aber nicht)

Bis Fulda habe ich hoffentlich alles wieder im Griff. Denn so macht es nicht wirklich viel Spaß. Aber zumindestens konnte ich mich ein paar Stunden über fantastische Musik freuen.

geschrieben von Tatjana

Farbenfrohes Konzert - Christof in Rot


Drazen - im blauen Nebel


Roy ebenfalls - fantastisch "beleuchtet"


Und auch Susann entstieg dem Nebel - und wurde ebenfalls perfekt in Szene gesetzt


Ein Wochenende im Südbahnhof
Ein Weingut tobt
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