StartseiteKonzertberichte


Zweiter Konzerttag an diesem Wochenende… ich freute mich schon auf jede Menge Umleitungen, denn es ging mal wieder über die A61. Aber… oh Wunder… heute ausnahmsweise mal keine gesperrten Straßen auf dem Weg nach Saarburg. XD

Ja, Saarburg… wirklich ein sehr schönes Städtchen… war vor ein paar Jahren schonmal hier, aber noch nicht im Boemundhof, wo das Konzert der Queen Kings anlässlich der „Saarburger Summernights“ stattfinden sollte. Nette Location und als ich ankam, hatte gerade die Vorband „Klimaschocker“ angefangen zu spielen. Getränk geholt, Band (heute ohne Susann) begrüßt, Mit-Fans geknuddelt und dann irgendwann ab vor die Bühne.

Los ging es mit „One Vision“ und „Tie your mother down“ und sofort waren alle Hüften auf dem Festplatz in Bewegung. Das war gut so, denn dann konnte gleich bei „Somebody to love“ geschunkelt und bei „Death on two legs“ gerockt werden. Die „Killer Queen“ kam allseits gut an, ebenso die klingelnden Jungs bei „Bicycle Race“.

Mirko schmetterte anschließend „Save me“ und „I want it all“ ins Publikum und alle waren hin und weg. Noch „weg-er“ waren die Zuschauer/-hörer dann bei „Anotherone bites the dust“ und Rolfs Bass-Solo. Obwohl es langsam frisch wurde in Saarburg, schlug und zupfte „Roy the toy“ die Bass-Saiten bis zum Glühen. Ruhiger wurde es dann bei „Love of my life“… na jedenfalls, als Mirko dann endlich anfangen konnte zu singen, musste er sich doch erst einmal über eine Frau kaputt lachen, die nicht auf dem Festplatz, dafür aber hinter der Menschenmenge einsam auf einer Mauer oder Leiter oder sonst was stand und sich das Geschehen auf der Bühne ansah. Sah schon irgendwie ulkig aus. Zwischendurch verschwand sie mal, dann sah man sie wieder, wie durch einen Aufzug nach oben fahrend, hinter der Mauer erscheinen. Mirko hielt ein bisschen Smalltalk übers Mikro mit ihr und dann konnte Drazen aber endlich seine „Schmusegitarre“ bearbeiten.

„ '39 " und „Crazy little thing called love“ folgten und die Stimmung war riesig. Auf der Bühne muckte die Technik ab und zu mal ein bissel rum, so dass Rolfs Equipment etwas nach hinten und weiter in die Mitte geschoben und Drazens Schallschutz gerichtet werden musste, aber Ingo hatte wie immer alles im Griff. „Now I’m here“ und „It’s a kind of magic“ brachten die Menge nochmal zum Tanzen und Singen, bevor praktisch pure Ekstase bei Christofs Auftritt mit seinem Umhänge-Keyboard bei „I want to break free“ aufkam.

Als ich sah, dass Rolf dann zu seinen „Rassel-Eiern“ griff, freute ich mich sehr, denn das bedeutete, dass jetzt „You don’t fool me“ folgen sollte. Sofort bewegten sich Füße und Hüfte fast automatisch. Mirko kommentierte das mit einem „Ich hab mir sagen lassen, du tanzt auch morgens schon beim Zähneputzen.“ Hö? Wer hat mich da verraten? XD

„Living on my own“… zahlreiche fliegende Arme während des Refrains… die Solis der einzelnen Musiker… und das alles dann noch gefolgt von „Keep yourself alive“… grandios. So macht Musik Spaß! Mal ganz abgesehen von vielen kleinen Späßchen, die sowieso mal wieder aufkamen… so z. B. die Frau hinter der Mauer, die laut Mirko ziemlich hohe Schuhe anhaben musste… einem sich auffressenden Pärchen… einem Fotografen, der nicht immer verstand, dass Mirko ihm signalisieren wollte, was das für ein herrliches Bild sei mit den vielen fliegenden Arme im Publikum und er das doch mal fotografieren solle… die immer mal wieder bei Konzerten erscheinende Person mit verschränkten Armen… und vieles mehr.

Bei „Don’t stop me now“ sangen und tanzten nochmal all mit, bevor es mit “Who wants to live forever” wieder etwas ruhiger wurde und Mirko alle Anwesenden mit seiner wunderbaren Stimme verzauberte. Eine tolle Stimme fehlte zwar heute, aber dennoch wurde natürlich „Bohemian Rhapsody“ gespielt, gefolgt von „Radio Gaga“ und dem üblichen „Abgang“ der Band von der Bühne. Zu meinem Erstaunen kamen die Jungs dann nicht mit den üblichen drei „Zugaben“ wieder, sondern spielten erst noch „Spread your wings“… so schön!

Dann wurden aber „The Show must go on“, „We will rock you“ und „We are the champions“ auf die Bühne gebracht und somit endete ein wieder einmal hervorragendes Konzert der Queen Kings. Saarburg war begeistert, ich sowieso und nach der Verabschiedung machte ich mich dann relativ schnell auf den zweistündigen Weg nach Hause. Der Sonntag war ja schon angebrochen und da sollte schließlich noch ein abschließendes Wochenend-Highlight folgen. ;-)

Danke an alle "Beteiligten" für den schönen Abend.

LG, Claudia


Fotos auf Facebook:
Saarburg

Sein wildes Bass-Solo wurde von Mirko angekündigt - Rolf


Ja, da oben stand die "Dame hinter der Mauer" - Mirko und Drazen bei "Love of my life"


Hallo, bitte lassen sie den Gitarristen leben - den brauchen wir noch - Mirko und Drazen beim rumalbern


Immer auf Zack, wenn es um die Technik geht - Ingo, der Mann für alle Fälle


Grandiose "Klimper-Klänge" - Christof am Keyboard "to go"...


Und auch grandios wie immer - an seinem "normalen" Arbeitsplatz


Spielte sich und seinen Bass warm - Rolf


Die Menge war begeistert von seinem Gitarrenspiel - Drazen


Brachte Saarburg zum Beben - Oli


Heißer Rock...
Reibekuchen und Süßes
HaftungsausschlussKontaktImpressum