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Endlich Wochenende… und ich hatte mir viel vorgenommen. Eine meiner Stationen sollte Burg Lemberg sein. Erste Hürde auf dem Weg dorthin: die A 61. XD

Aber anders als befürchtet, war dieses Mal nichts gesperrt oder umgeleitet. Ja gut, es gab massig Baustellen, die ein schnelles Vorankommen jetzt nicht wirklich begünstigten, aber es war gerade noch so erträglich. In Lemberg angekommen noch schnell für die Rückfahrt getankt und dann ab auf den Parkplatz unterhalb der Burg. Jaaaaa und dann kam der erste spannende Teil des Abends: der Aufstieg… meine Güte, was war das denn? Der Weg wurde mit jedem Schritt steiler und ich hatte irgendwann das Gefühl, ich komme gar nicht mehr vorwärts. Ja ja, das Alter. Zwischendurch blieb ich mal am Rande des Weges stehen, um die herrliche Landschaft zu fotografieren. *hüüüüstel*

Nein, ehrlich gesagt musste ich einfach mal kurz ein Päuschen einlegen und dachte, fotografieren sieht nicht so blöd und unsportlich aus, wie hechelnd über der Burgmauer zu hängen und gnadenlos nach Luft zu schnappen. XD

Oben angekommen war ich dann doch sehr beruhigt, zu sehen, dass ich nicht die einzige war, der es so ging. Fast alle kamen schnaufend und keuchend dort oben an. Vor der Bühne hatte ich dann noch reichlich Zeit, mich zu akklimatisieren, was auch dringend nötig war. Lag sicher alles nur am Höhenunterschied. *kicher*

Schöne Location, toller Ausblick, eine gut gelaunte Band und eine Crew, die auf Zack war. Alles wurde wie immer professionell aufgebaut und wie der eigene Augapfel gehütet.

Pünktlich ging es dann gegen 21 Uhr mit „One Vision“ los und direkt rockig mit „Tie your mother down“ weiter. Das Publikum wurde von Mirko begrüßt und ich musste zusehen, dass mir nicht Platz für die dritten Zähne gemacht wurde, huschten doch an diesem Abend zwei Herrschaften mit Filmkameras andauernd vorne zwischen Bühne und erster Reihe hin und her… und das knapp… immer nur seeeeehr knapp mit diesem Mörder-Kamera-Trage-Dingens-Gestell an meinem Kiefer vorbei.

Die Burg wurde dann mit „Somebody to love“ zum Schunkeln gebracht und bevor die Fahrradklingeln bei „Bicycle Race“ eingesetzt wurden, hielt erst einmal die „Killer Queen“ Einzug. Ein Mädchen hatte sich vor der Bühne auf die Stufen gesetzt und rockte und klatschte dort kräftig mit. Ihre Frage zwischendurch nach einem Autogramm von der Band, bejahte Mirko natürlich und versprach, ihr später eins zu geben.

Es ging weiter mit „Save me“ und „Under Pressure“ mit Susann und Mirko bei ihrem ersten Duett des Abends… traumhaft… traumhaft schöne Songs, traumhafte Kulisse, traumhafte Stimmen. Rolfs Bass dröhnte nun über die Burgmauern bis ins Tal hinunter und das bedeutete: „Anotherone bites the dust“. Jehooo!

„Love of my life“ brachte etwas Ruhe ins Publikum, aber nicht lange, denn es ging wild mit „39“ und „Crazy little thing“ weiter, bevor mit „I want it all“ der letzte Song vor der Pause gespielt und die Burgmauer von Drazens Gitarre zum Beben gebracht wurde.

Eine (gefühlt) recht lange Pause folgte, aber das war ok, brauchte Mirko doch diese Zeit, um dem Mädel vorne wie versprochen das Autogramm in die Hand zu drücken. Nun hatte aber die Person da vorne auf den Stufen mittlerweile für die Dauer der Pause gewechselt. Es saß zwar immer noch ein Mädel dort, aber es war ein anderes, als zuvor beim ersten Teil des Konzertes. Na ja, erstmal egal. Sie nahm das Autogramm dankend an. Nach der Pause ging es dann mit „It’s a kind of magic“, einem tanzfreudigem Publikum und einer zu Späßen aufgelegten Band weiter. „I want to break free“ und auch heute bekamen Rolf, Mirko und Drazen wieder Besuch von Christof und seinem „Keyboard-to-go“ vorne auf der Bühne. Und nicht nur das… sogar eine kleine Rock-Wackel-Ente hat es nach dort oben geschafft. ;-)

Mittlerweile war Mirkos Blick auf das Mädchen auf den Stufen vor ihm gefallen, das seit Beginn des zweiten Sets nun doch wieder jenes war, dem er das Autogramm versprochen hatte. „Hö? Hatte sie vorhin in der Pause nicht noch eine Brille an, als ich ihr das Autogramm gegeben hab? Irgendwie sah sie eben noch anders aus“… man konnte Mirko die Verwirrung deutlich ansehen. *lach*

Meine Lieblingsstellen der heutigen Setliste folgten mit „Headlong“, „Fat bottomed girls“ und „You don’t fool me“. Es wurde gesungen, geklatscht und getanzt, was die Höhenluft konditionsmäßig hergab. Herrlich! XD

„Living on my own“ und ich muss nicht erwähnen, dass die einzelnen Solis der Musiker mit frenetischem Applaus bedacht wurden. Und einige Lacher waren auch dabei, kam Drazen doch bei seinem Part auf einmal mit einer „Kopf-Lampe“ auf die Bühne. Das Gesicht hinter seiner Mähne versteckt, sah er im ersten Moment ein bissel aus wie „Vetter Ed“ auf Bergbau-Mission. XD

Zusammengefasst kann man nur sagen: Was für tolle Musiker! Und eine noch tollere Stimme folgte, denn Mirko bat Susann abermals nach vorne und gemeinsam bescherten sie uns mit „These are the days“ eine angenehme Gänsehaut. Diese wurde nur kurz durch „Don’t stop me now“ unterbrochen und setzte sich dann gnadenlos bei „No one but you“ fort. „Bohemian Rhapsody“ und „Radio Gaga“ brachten das Publikum nochmal zum Ausflippen, bevor die letzten beiden Songs des Abends gespielt wurden… „We will rock you“ und „We are the champions“ bildeten den Abschluss eines schönen Konzerts in toller Kulisse. Und es möge noch erwähnt sein, dass das Mädel vorne auf den Stufen dann doch noch das versprochene Autogramm bekommen hat. Mirko klärte die Verwechslung noch während des Konzerts auf und die Autogrammkarte wechselte von dem einen Mädchen zum anderen. Tolle Geste, Respekt junge Dame!

Eigentlich wollte ich recht schnell den „Abstieg“ antreten, hatte ich doch noch eine 3 stündige Heimfahrt vor mir, aber irgendwie quatscht man sich ja doch immer wieder fest und so wurde es dann doch recht spät, bevor ich langsam tippelnd den steilen Weg hinunter zu meinem Auto antrat. Hätte mich in dem Moment einer angeschubst, wäre ich wie eine Lawine „zu Tale“ gerollt. XD

Das Heim-Rollen über diverse Schnellstraßen und Autobahnen erwies sich dann doch als recht ermüdend, muss ich zugeben und ich war froh, als ich irgendwann gegen 4.30 Uhr im Bett lag. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, am nächsten Tag... nein Quatsch, mittlerweile am gleichen Tag… nach Belgien zum Konzert zu fahren. Aber DAS hatte ich zu diesem Zeitpunkt vor lauter Müdigkeit aus meinem Wochenend-Kalender gestrichen.

Danke an alle, die mit „da oben“ waren… vor allem an Band, Veranstalter und die Crew (Didi, Sean und Andre… ihr seid klasse!)

LG, Claudia


Weitere Fotos auf Facebook:
Burg Lemberg

Schöner Ausblick, wenn man erstmal oben war - Blick übers Tal von Burg Lemberg


Es gibt durchaus schlimmere Arbeitsplätze - gell Andre? ;-)


Mister Power - unser Mirko


Mega wild an der Klingel - Mirko


Und auch sie klingelten, was die Geräte her gaben - Rolf und Susann


Wie immer ein Genuss - Mirko und Drazen bei "Love of my life"


Sie rockte mit - die kleine Wackel-Ente


Vetter Ed XD - Drazen mit Kopf-Lampe


Legte wieder ein außergewöhnliches Solo hin - Oli


Zu Susann und Mirko muss man nicht viel sagen - Grandios diese Stimmen


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Ab über die Grenze
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