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Frankfurt / Main… Südbahnhof… , das war heute das Ziel von Melanie und mir. Sie kannte die Location noch nicht, also wurde es Zeit, ihr diesen Kultladen mal zu präsentieren. Gewohntes Bild bei Ankunft im Bahnhof: zwei Schlangen mit wartenden Menschen hatten sich bereits vor den beiden Eingangstüren gebildet inklusive vieler bekannter Gesichter. 11 Uhr fiel der Startschuss für den Einlass und schon stürmten die ersten Konzertwütigen die beiden Treppen zum Saal hinauf. Wir erhaschten einen schönen Platz vorne links vor der Bühne und harrten der Dinge, die da kommen sollten. Im Südbahnhof herrscht immer eine ganz besondere Stimmung… und ich freute mich sehr darauf.

Ein paar nette Gespräche später ging es dann auch los. Es gab eine kurze Ansprache und die Mitteilung, dass der Südbahnhof nicht zumachen würde, sondern lediglich neue Verhandlungen im Gange seien und es schon einen neuen Termin für die Queen Kings gäbe, nämlich den 10.02.2019. Gut so… solch eine tolle Location darf nicht schließen. Ein tosender Applaus zeigte: Die Unterstützung des Publikums ist dem Südbahnhof gewiss! Und dann erklang auch schon das Intro der Queen Kings und die Bandmitglieder betraten mit „Tie your mother down“ die Bühne. Prächtige Stimmung gleich vom ersten Ton an. Man kennt es hier kaum anders.

„Crazy little thing called love“ und spätestens da zuckte es extrem in den Füßen: Man wäre am liebsten aufgesprungen und hätte mit getanzt. Aber wir beherrschten uns erst einmal und blieben brav sitzen. „Somebody to love“ und ein langes „… tooooo“ vom wieder vom Infekt genesenen Sascha, gefolgt von der „Killer Queen“ und „Don’t stop me now“ standen auf der Setliste…. bei letzterem hielt es dann niemanden mehr auf den Stühlen, hatten doch mittlerweile die meisten ihre Mahlzeit schon hinter sich. Für die folgenden Songs wurde sich aber wieder gesetzt. „Save me“ erklang, bevor Susann und Christof sich ans Keyboard begaben und das wunderschöne „You take my breath away“ zum Besten gaben. Ich weiß, ich habe schon hunderte Male erzählt oder geschrieben, was Susann für eine tolle Stimme hat und dass bei mir jedes Mal die Gänsehaut einsetzt, aber ich muss es hier einfach noch einmal erwähnen: Hammer-Stimme diese Frau! Das wurde dann auch gleich mit Sascha im Duett bei „Under Pressure“ noch einmal unter Beweis gestellt. Mit „Hammer to fall“ wurde die Bude gerockt, bevor es mit dem Unplugged von „´39“ und Krake Rolf weiter ging. Als letzter Song vor der ersten Pause wurde dann „Love of my life“ angekündigt und Drazen und Sascha brachten ihn in wundervoll harmonischer Art und Weise auf die Bühne.

Pause… ich glaube, man muss nicht intensiver erläutern, was die Leute so alles in der Pause treiben… halt alles, wonach ihnen so der Sinn steht… trinken, essen, Pipi machen, rauchen, quatschen oder Christof am Merch-Stand besuchen… was auch immer. ;)

Mit den ersten Tönen von „A kind of magic“ ging es dann im zweiten Set weiter und sofort war die tolle Stimmung der ersten Hälfte wieder da. „I want to break free“ und Christof konnte nun aus seinem Eckchen mal in den Vordergrund treten und seinem Keyboard-to-go die feiernde Menschenmenge im Südbahnhof präsentieren. Kaum hatte er den Platz vorne auf der Bühne wieder frei gemacht, kam Rolf mit seinem Bass nach vorne und die Töne seines Arbeitsgerätes verrieten es: „Anotherone bites the dust“… natürlich mit großartigem Solo des Käptns. „Play the game“, „These are the days“, „Good old fashioned loverboy“, „Seven seas of rhye“, „In the lap of the gods“… die Setliste war einfach nur fantastisch. Mit “Spread your wings” und gaaaanz schön vielen gespreadeten Wings im Saal ging es dann in die zweite Pause.

Drittes Set und Endspurt im Südbahnhof: „One Vision“, „I was born to love you“, „Headlong“, „Fat bottomed girls“… vom ersten Ton an standen die Leute im Saal wieder und sangen, klatschten und tanzten mit. Erst zum melodischen „Who wants to live forever“ wurde sich kurzzeitig hingesetzt. Aber nicht für lange. Denn es kündigte sich „Stone cold crazy“ an und da sprangen natürlich sofort alle wieder auf und rockten mit. So geil! Die gleichen Reaktionen waren übrigens auch beim folgenden „Keep yourself alive“ und Olis Schlagzeug-Solo zu beobachten. Freude pur im Südbahnhof und kaum Zeit zum Durchatmen, denn nun stand „I want it all“ an. Ja bitte gerne, wir hätten noch weitere drei Stunden dort verweilen können. Aber mit „Radio Gaga“ und „Bohemian Rhapsody“ kündigte sich so langsam das Ende an.
Nach ihrem Abgang von der Bühne, wurde die Band natürlich wie immer mit lautem Klatschen und rhythmischen Gläser-und-Flaschen-auf-dem-Tisch-Geklopfe zurück auf eben diese geordert und diesem Wunsch des Publikums kamen die Bandmitglieder natürlich gerne nach. „Friends will be friends“, „We will rock you“ und „We are the champions“ bildeten den Abschluss eines schönen Mittags in Frankfurt. Erkenntnisse dieses Tages: Schnitzeltag im Südbahnhof ist `ne super Sache und Drazen mag keinen Äppelwoi XD. Und auch Melanie kam, wie viele andere bereits vor ihr, zu dem Schluss: Konzerte im Südbahnhof sind anders, aber mega!

Mega war auch wieder die Arbeit der engagierten Techniker, die für solch ein Mittagskonzert wirklich schon seehr früh aufstehen und arbeiten müssen. Danke dafür!

Wir konnten gemeinsam mit Tina dann noch viele Weihnachtspäckchen für unsere Aktion „Weihnachten im Karton“ für unser Soziales Projekt einsammeln. Vielen lieben Dank an dieser Stelle noch einmal an diejenigen, die sich so große Mühe gegeben, die Päckchen so liebevoll gepackt und sie mit zum Konzert geschleppt haben. Und Danke an Sascha, der den Kofferraum ebenfalls noch voller Päckchen vom Konzert am Vorabend hatte und diese für uns in Empfang genommen hat. Du bist ein Schatz! Aber es fehlen noch viele viele dieser liebevoll gepackten Geschenke, um unserem Weihnachts-Projekt gerecht zu werden. Helft bitte weiterhin mit, Gutes zu tun! Tina und ich sind nun erst wieder am 16.12. in der Kantine bei einem Konzert anwesend. Dieses ist dann auch der letztmögliche Termin zur Päckchenabgabe. Aber es ist weiterhin möglich, Geldspenden zu überweisen oder neben Päckchen bei den vorherigen Konzerten in Buchholz, Nordenham, Unna und Bensheim bei unserem Sascha abzugeben. Oder man sieht sich evtl. bei anderer Gelegenheit.

LG, Claudia

Sein Keyboard-to-go bekam Ausgang - Christof


Brachte wieder ein grandioses Solo auf die Bühne - Rolf


Zwei wunderschöne Duette - Sascha und Susann in trauter Harmonie


Hatten jede Menge Spaß - Sascha und Drazen


Was für eine wundervolle Darbietung - Susann und Christof mit "You take my breath away"


Stimmgewaltig und bezaubernd wie immer - unsere Susann


Ein Drummer mal in Komplettansicht - Oli und Sascha beim Unplugged


Die "Krake" - Rolf an Keyboard, Bass und Gesang


Tolle Atmosphäre - Sascha bei "Who wants to live forever"


Vermöbelte sein Instrument wieder gnadenlos - unser Oli


Sorgte für jede Menge Power und Spaß - Drazen


Mischten sich mal eben unters Volk - Christof und Rolf


Unsere Jungs "tanzten" auf den Tischen - Drazen, Sascha und Rolf


Nach langem Infekt heute wieder stimmgewaltig - unser Sascha


Wie kann man einen Sonntag besser verbringen - als mit den Queen Kings im Südbahnhof


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